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Ansprechpartner

Mirka Kučerová

+49 69 50 00 42 31 55
mirka.kucerova@dvfa.org

8. Januar 2020: Iran-Konflikt: So reagiert der Markt - so könnte es weitergehen

DVFA Vorstandsvorsitzender Stefan Bielmeier, Chefvolkswirt der DZ BANK, erklärt im Interview mit Moderatorin Viola Grebe, wie er geopolitische Risiko-Faktoren aktuell einschätzt und wo weitere Krisenherde liegen könnten. Was er in diesem Jahr von den Notenbanken erwartet, was beim Zollstreit und Brexit demnächst auf dem Terminkalender steht und wie er die Marktlage dementsprechend für 2020 einschätzt, mehr dazu im vollständigen Interview. 

Zum Interview

09. Januar 2020: DVFA Studie zu Sustainable Development Goals: Anbieter, Methoden, Daten und Output im Überblick

Die Ausrichtung an den „Sustainable Development Goals“ (SDGs) der Vereinten Nationen ist nicht so einfach, wie es den Anschein hat, und erfolgt bis heute sehr uneinheitlich. Eine aktuelle Studie der DVFA Kommission Sustainable Investing zur SDG-Auswirkungsmessung bietet einen Marktüberblick über die derzeit verfügbaren Messungen, Analysetools sowie Anbieter und hält einige Einschätzungen und Empfehlungen bereit.

Die Autoren der Studie, Christoph Klein und Dr. Rupini Rajagopalan, halten die 17 Nachhaltigkeitsziele aus dem Jahr 2015, obwohl zur Bewertung von Staaten eingeführt, für einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu effektiven nachhaltigen Investitionen in Unternehmen. Die SDGs haben aus ihrer Sicht das Potential, den Fokus der Marktteilnehmer und der Wissenschaft auf den Zweck und die positiven Auswirkungen von Investitionen zu verlagern. Bislang werde die Umsetzung von ESG-Überlegungen allerdings eher als umsichtiges Risikomanagement betrachtet.
Klein und Rajagopalan gehen folgenden Fragen nach: Wie können die SDG bezogenen Auswirkungen von Finanzinstrumenten und Fonds gemessen werden? Was wird eigentlich gemessen? Was ist die definierte Methodik? Welche Arten von Daten werden benötigt? Was ist der analytische Output?

Die Studie bietet einen Marktüberblick, versteht sich aber nicht als Empfehlung für den einen oder anderen Anbieter. Das DVFA Papier konzentriert sich auf die zwölf Anbieter, die aus Sicht der Autoren ihre Tools einer breiteren Kundenbasis anbieten.

Unabhängig von den unterschiedlichen Methoden zur Messung werten die Autoren die SDGs positiv, da Unternehmen und Finanzmärkte eine gemeinsame Sprache für ein zweckorientiertes Ziel haben. Aus Sicht der Anleger halten es Klein und Rajagopalan für wichtig, dass mehr Klarheit darüber bestehe, wie die SDGs zur Messung des positiven Impacts von Investitionen genutzt werden können. Die Unternehmen müssten darüber hinaus auch bessere Impact-Daten liefern, die den Investoren zur Verfügung stehen.

Da die Messung der Auswirkungen aus Sicht der Autoren noch nicht standardisiert ist, sei es von Bedeutung, dass das Wachstum der Auswirkungen der Unternehmen auf Umwelt und Gesellschaft kontinuierlich gemessen werden. Zum Ende ihrer Studie empfehlen die Autoren folgende Schritte, um Klarheit und Standardisierung für Datenanbieter, Unternehmen und Investoren zu schaffen und um „SDG Washing“ zu beenden:

  • Nennen Sie die Quellen der Information.
  • Wenn die Zahlen nur Schätzungen sind, geben Sie an, wie diese Zahlen berechnet wurden.
  • Seien Sie transparent in Bezug auf die Methodik und die Argumentation bei der Zuordnung der SDGs.
  • Achten Sie auf Konsistenz der Wirkungskennzahlen und Begründungen, wenn es zu einer Änderung der Methodik kommt.
  • Um die Veränderung der Auswirkungen gegenüber dem Vorjahr darzustellen, sollten Sie die gleiche Methodik der Berechnung des Impacts anwenden, also entweder die Nettoauswirkung oder z.B. den Umsatz mit SDG Impact.

Downloads:

DVFA Studie SDG-Auswirkungsmessung

DVFA Study SDG Impact Measurement

Presse:

Große Studie zu Sustainable Development Goals (SDGs) veröffentlicht. Institutional Money, 09. Januar 2020

Impact measurement requires more clarity, says German study. EXPERT INVESTOR, 13. Januar 2020

27. November 2019: DVFA Corporate Governance Scorecard - Auswertung der Untersuchung 2019 - Hohes Erfüllungsniveau, aber weiteres Verbesserungspotenzial - neben DAX auch MDAX analysiert

Mit der DVFA Scorecard for Corporate Governance wurden bereits zum vierten Mal die im DAX gelisteten Unternehmen analysiert und erstmals auch der MDAX ausgewertet. In der Analyse berücksichtigt sind Unternehmen, die zum 30. September den beiden Indizes angehörten. Über 40% der Unternehmen machten von der Möglichkeit Gebrauch, die sachliche Richtigkeit der Analyse zu überprüfen.

Grundsätzlich kann ein hohes Erfüllungsniveau festgestellt werden, allerdings gibt es erkennbare Unterschiede innerhalb der Indexzugehörigkeit und der Kapitel. Im DAX erreichten nur 6 Unternehmen das Prädikat „hervorragend“: Deutsche Börse auf Platz 1, Platz 2 teilen sich RWE und Munich Re, Siemens auf Platz 3, BASF Platz 4 und SAP Platz 5. Im Vorjahr gelang es dagegen noch keinem Unternehmen, in die höchste Bewertungskategorie zu kommen. Mit der Wertung „sehr gut“ sind dieses Jahr 14 Unternehmen vertreten.

Im MDAX ist das Niveau im Durchschnitt etwas schlechter, so erreicht kein Unternehmen die höchste Kategorie und nur die besten 6 Unternehmen die Wertung „sehr gut“: ProSieben auf Platz 1, Thyssenkrupp und Aurubis gemeinsam auf dem 2. Platz, Commerzbank und Aareal Bank teilen sich Platz 3, auf Platz 4 folgt Osram.

Verbesserungspotenzial ist im MDAX bezüglich der Veröffentlichungen zu den Anregungen des Kodex dringlich.

Die DVFA Scorecard ist mittlerweile bei Emittenten etabliert. Sie soll als Ansatzpunkt für einen fundierten Dialog zur Umsetzung guter Governance verstanden werden. Die DVFA Kommission Governance & Stewardship strebt eine sachliche Diskussion über die Qualität von Corporate Governance an, jenseits von einfachen Checklisten.

Die DVFA Kommission Governance & Stewardship wird die Scorecard an die geänderte Struktur des Deutschen Corporate Governance Kodex und an ARUG II anpassen. Die Auswertung soll im nächsten Jahr auf den SDAX erweitert werden, um in weiteren Börsensegmenten signifikante Verbesserungen der Corporate Governance zu bewirken.

Die DVFA Scorecard for Corporate Governance wird von Allianz Global Investors, Deka Investment, DJE Kapital, DWS Investment, Lloyd Fonds und Union Investment unterstützt. Die Datenerhebung erfolgte durch Governance & Values.

Die Ergebnisse der Auswertung finden Sie hier.

Presse:

Deutsche Börse ist Governance-Sieger. Börsen-Zeitung, 27. November 2019

Dax-Konzerne holen in der Governance auf. Börsen-Zeitung, 27. November 2019, kostenpflichtiger Content

Weitere Informationen:

DVFA Kommission Governance & Stewardship

14. November 2019: DVFA Mitglieder Talk - Ergebnisse des German Debt Projects 2019

Just
Gettogether

Themen und Networking - exklusiv für DVFA Mitglieder

14. November 2019 | 17:30 - 19:30 Uhr | DVFA Center Frankfurt

German Debt Project 2019 - Ergebnisse der Studie (IRE|BS)

Referent: Prof. Dr. Tobias Just FRICS, Geschäftsführer, IRE│BS Immobilienakademie GmbH und Mitautor des GDP

Die IRE|BS-Studie basiert auf umfangreichen Datenauswertungen und über 20 Interviews mit finanzierenden Banken. Die vorgestellten Daten und Analysen fassen die Portfolioinformationen der teilnehmenden Banken sowie deren Einschätzungen zusammen.

Die Immobilienmärkte befinden sich in einem nun schon zehn Jahre anhaltenden Aufschwung. Die Gewerbeimmobilienmärkte (inklusive institutioneller Wohnungsmarkt-Transaktionen) sind von diesem Aufschwung ebenfalls begünstigt. Die Mieten steigen, die Preise allerdings noch stärker und viele Investoren erkennen in deutschen Immobilien bis zuletzt sichere Anlagealternativen – zumindest in Relation zu möglichen Alternativen.
Doch in den letzten Monaten gab es vermehrte Risikosignale: die Konjunktur schwächt sich ab, die Notenbanken haben Zinsänderungen in die Zukunft verschoben, die Politik reagiert zunehmend hektisch auf konkrete Bedarfe, und es ist eine zunehmend emotional geführte Diskussion um überzogene Entwicklungen auf Teilmärkten entbrannt.

  • Welche dieser Entwicklungen nehmen Finanzierer ernst, welche Teilmärkte stehen in ihrer Gunst und welche ggf. nicht?
  • Wie ist die Wettbewerbssituation zwischen den Banken, und welche Konditionen lassen sich vereinbaren?
  • Was sind die hiermit verbundenen Implikationen für die Stabilität der Gewerbeimmobilienfinanzierungen in Deutschland?

Diese und weitere Fragen wurden beantwortet und diskutiert.

Zum weiterführenden Austausch gab es Gelegenheit beim traditionellen DVFA Get-together im Anschluss.

Im Rahmen der DVFA Selbstauskunft erhalten Sie für diese Veranstaltung 2 Credit Points.

12. November 2019: 14. DVFA Immobilien Forum "Änderungssignale am Horizont - Was die Branche im nächsten Jahr bewegen wird!" Über 150 Teilnehmer beim diesjährigen Branchentreff

Presse:

Bundesbank weist auf Risiken des Immobilienbooms hin. Börsen-Zeitung, 13. November 2019, kostenpflichtiger Content

Bundesbank bemängelt Datenlage im Immobiliensektor. Thomas Daily, 13. November 2019

Es gibt Risiken, aber sie sind noch nicht spürbar. IMMOBILIEN ZEITUNG, 21. November 2019, evtl. kostenfreie Registrierung erforderlich

Publikum
CMB SB

5. November 2019: Geschäftsführer Ralf Frank wird DVFA zum Jahresende verlassen

Konsequente Öffnung des Berufsverbands zu neuen Themen und Berufsbildern vorangetrieben

Ralf Frank, amtierender Geschäftsführer der DVFA GmbH, wird sein Amt zum 31. Dezember 2019 auf eigenen Wunsch niederlegen. Das gab der Berufsverband heute bekannt. Frank trat 2002 in die DVFA ein. 2004 übernahm er die Geschäftsführung und hat seitdem die Weiterentwicklung der DVFA durch den Ausbau bestehender und den Aufbau neuer Ausbildungsprogramme sowie eine wesentliche Verbreiterung der Themen erfolgreich vorangetrieben.
 
Ralf Frank hat während seiner Amtszeit wichtige Richtungsentscheidungen und Investitionen in die Zukunftsfähigkeit der DVFA mitinitiiert und begleitet. Die DVFA hat sich in dieser Zeit von einer primär auf Finanzanalysten ausgerichteten Interessenvertretung zu einem Berufsverband aller Investment Professionals in Deutschland entwickelt. Inhaltlich hat Frank vor allem in der jüngeren Vergangenheit die Öffnung der DVFA zu Entwicklungen in den Bereichen Financial Data Science und nachhaltige Investments getrieben und den Verband damit frühzeitig in zwei für die Zukunft der Branche entscheidenden Themen positioniert.
 
Ralf Frank: „Gemeinsam mit dem Team der DVFA-Geschäftsstelle, dem Vorstand und den Mitgliedern haben wir einen langen Weg erfolgreich zurückgelegt. Dafür möchte ich allen von Herzen danken. Ich wünsche der DVFA weiterhin viel Erfolg und werde der Branche auch in Zukunft eng verbunden bleiben."

Der Vorstand der DVFA bedauert den Weggang von Ralf Frank und bedankt sich bei ihm für sein langjähriges Engagement, sagt Stefan Bielmeier, Vorsitzender des Vorstands der DVFA. „Wir wünschen ihm für seine persönliche und berufliche Zukunft alles Gute und weiterhin viel Erfolg."

1. November 2019: 1. DVFA Geldpolitik Forum

Das 1. DVFA Geldpolitik Forum "Die zukünftige Geldpolitik im Euroraum: Neubeginn oder weiter wie gehabt?" fand große Resonanz in der Presse.

Presse:

Schwere Aufgabe für die neue EZB-Präsidentin - das könnte sich unter Christine Lagarde ändern. FAZ (kostenpflichtig), 1. November 2019

Professoren contra EZB-Präsidentin. Handelsblatt, 1. November 2019

Emotionaler Streit über EZB-Politik. BZ (kostenpflichtig), 1. November 2019.

Frankfurter Ökonom Wieland verteidigt EZB-Inflationsziel von knapp 2%. finanznachrichten.de, 31. Oktober 2019

Deutsche Ökonomen hoffen auf mildere EZB-Politik. märkte-weltweit, 31. Oktober 2019

Leipziger Ökonom Schnabel: EZB sollte Asset-Preise berücksichtigen. finanztreff, 31. Oktober 2019

24. Oktober 2019: Umfrage DVFA/SMS Strategic Management Solutions: Investment Professional räumen mit Vorurteilen bei der Bewertung von Fusionen und Übernahmen auf

Unternehmensanalysten in Deutschland setzen sich kritisch mit M&A-Transaktionen auseinander. Der zweite Teil der im Herbst 2018 begonnenen, groß angelegten Befragung der DVFA und der Unternehmensberatung SMS Strategic Management Solutions, wurde im April 2019 durchgeführt und befasst sich mit dem Thema „Auswirkungen von Fusionen und Übernahmen“. Er ist eine Ergänzung zum ersten Teil der Umfrage, bei der zunächst die Bewertung der Transaktionsstruktur und -finanzierung von Fusionen und Übernahmen aus Analystensicht untersucht wurde.

„Die Untersuchungsergebnisse sind auch diesmal hoch interessant. So können wir unter anderem mit zwei klassischen Vorurteilen aufräumen: Dass den Kapitalmarktteilnehmern Mitarbeiterreduzierungen besonders wichtig seien und dass eine kurzfristige Erreichung von Ergebniszielen im Vordergrund stünde“, sagt Christoph Schlienkamp, Vorstand des DVFA und Leiter der DVFA Kommission für Unternehmensanalyse. „Beides können wir in den Bereich der Legenden verweisen.“

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Presse

Investment Professionals räumen mit Vorurteilen bezüglich M&A auf. Institutional Money, 24. Oktober 2019

16. Oktober 2019: 8. DVFA Asset Management Forum "Asset Management in stürmischen Zeiten"

Über das 8. DVFA Asset Management Forum "Asset Management in stürmischen Zeiten" berichtet heute die Börsen-Zeitung mit zwei Artikeln. Ebenso das Handelsblatt.

Presse:

Strategie lautet "Muddling through". Börsen-Zeitung (kostenpflichtiger Content), 17. Oktober 2019

Wir haben ein nicht funktionierendes Pensionssystem. Börsen-Zeitung (kostenpflichtiger Content), 17. Oktober 2019

Zweifel an der Geldpolitik der EZB: Was raten Fondsmanager jetzt Anlegern raten. Handelsblatt, 17. Oktober 2019

15. Oktober 2019: DVFA / IR Club: Social Media bei europäischen Kapitalmarktprofis deutlich im Aufwind

Europäische Investment Professionals sind zunehmend offen für die Nutzung von Social Media und erwarten, dass Social Media für die Informationsverbreitung und den Dialog unter Kapitalmarktakteuren weiter an Bedeutung gewinnen werden.

Laut der Umfrage "Social Media Survey 2019", die vom DVFA und dem IR Club gemeinsam durchgeführt wurde, erachten 58 % der befragten Analysten und Investoren Social Media als zumindest teilweise wichtig.

Weitere Ergebnisse:

  • Jeder Dritte verfasst eigene Beiträge in Social Media. 
  • 47 % der Befragten wurden durch Social-Media-Beiträge dazu motiviert, weitere Recherchen zu einem Thema zu machen.
  • 88 % der europäischen Investment Professionals betrachten die Unternehmenswebsite als nützliche Informationsquelle.
  • LinkedIn ist für knapp jeden zweiten Umfrageteilnehmer der Social-Media-Kanal, den Unternehmen für die Kommunikation nutzen sollten.
  • Sollte der persönliche Direktkontakt nicht möglich sein, wird der Dialog per E-Mail von den Befragten deutlich präferiert.

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Presse

Europäische Kapitalmarktprofis über die Bedeutung von Social Media. institutional money, 15.10.2019

10. Oktober 2019: Stellungnahme des DVFA zur geplanten Finanztransaktionssteuer

DVFA - Der Berufsverband der Investment Professionals (Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management) fordert ebenso wie andere Fachverbände (etwa das Deutsche Aktieninstitut oder der Deutsche Fondsverband BVI) eindringlich, auf die Einführung einer Transaktionssteuer in Form einer reinen Aktiensteuer zu verzichten.

Zur Stellungnahme

Zu diesem Sachverhalt hat der DVFA e.V. ein Schreiben an den Bundesfinanzminister versendet.

Presse

Zum Artikel Aktionäre ärgern sich über Olaf Scholz. rp-online, 18. November 2019.

Zum Artikel  DVFA kritisiert Transaktionssteuer. Börsen-Zeitung, 11. Oktober 2019 (kostenpflichtiger Content)

Zum Artikel DVFA und andere Fachverbände fordern eindringlich, auf eine Transaktionssteuer zu verzichten. Bond Guide, 10. Oktober 2019

Zum Artikel DVFA lässt kein gutes Haar an geplanten Finanztransaktionssteuer, institutional money, 10. Oktober 2019

Zum Artikel Kutzers Zwischenruf: Der Aktienmarkt fordert "Restarting Europe". onvista, 10. Oktober 2019

Zum Artikel DVFA und andere Fachverbände fordern eindringlich, auf eine Transaktionssteuer zu verzichten. goingpublic, 10. Oktober 2019

1. Oktober 2019: Ingo R. Mainert, stv. Vorstandsvorsitzender DVFA e.V., im Interview mit Frankfurt Main Finance zum 1. DVFA Geldpolitik Forum

Mit dem anstehenden Wechsel an der Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB) beginnt zumindest personell eine neue Zeitrechnung in der europäischen Geldpolitik. Am 1. November 2019 folgt Christine Lagarde als Präsidentin der EZB auf Mario Draghi.

Einen Tag davor, am 31. Oktober, findet im House of Finance der Goethe-Universität Frankfurt das 1. DVFA Forum Geldpolitik zum Thema "Die zukünftige Geldpolitik im Euroraum: Neubeginn oder weiter wie gehabt" statt. Die Agenda der Veranstaltung umfasst die Bereiche

  • Geldpolitik im Spannungsfeld von Strategie und Taktik
  • Finanzstabilität
  • Unabhängigkeit der supranationalen EZB als institutionelle Versuchung sowie
  • Herausforderungen der gegenwärtigen Geldpolitik und zukünftige monetäre Optionen.

Wir haben mit Ingo R. Mainert, CIO Multi Asset Europe von Allianz Global Investors, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der DVFA und stellvertretender Leiter der DVFA Kommission Geldpolitik, über die Veranstaltung gesprochen, die in Kooperation mit IMFS durchgeführt wird.

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26. September 2019: DVFA Umfrage zur Bedeutung nachhaltigen Investierens

Nachhaltiges Investieren steht seit einiger Zeit im Mittelpunkt regulatorischer Initiativen und der medialen Berichterstattung. Die DVFA Kommission Sustainable Investing (SI) hat Investment Professionals in Deutschland befragt, um die herrschende Stimmung zur Thematik nachhaltigen Investierens zu erfassen und deren Meinungen zu verschiedenen Aspekten zu bündeln. Die wesentlichen Resultate im Folgenden: Die Ergebnisse der Umfrage belegen die zunehmende Bedeutung nachhaltigen Investierens.

Zur DVFA Kommission Sustainable Investing

Zur Umfrage

Presse

Wie stehen die Investment Professionals zu Sustainable Finance. 26. September 2019, GLOBAL INVESTOR

So denken institutionelle Anleger über nachhaltiges Investieren. 26. September 2019, BONDGUIDE

21. September 2019: die Börsen-Zeitung zur 2. DVFA Governance & Stewardship Konferenz

Die Börsen-Zeitung berichtet heute über die 2. DVFA Governance & Stewardship Konferenz am 19. September:

Kleine Assetmanager müssen sich umstellen. 21. September 2019, Börsen-Zeitung (kostenpflichtiger Content)

19. September 2019: 2. DVFA Governance & Stewardship Konferenz

2. DVFA Governance & Stewardship Konferenz, 19. September 2019, 13:00 - 17:30 Uhr, DVFA Center, Frankfurt am Main

Stewardship: Auftrag und Umsetzung heute

Braucht es für Deutschland einen Stewardship Code oder sind die treuhänderischen Verpflichtungen von Investoren bereits eindeutig formuliert und werden gelebt? Aus der Umsetzung der Aktionärsrichtlinie (ARUG II) ergeben sich zusätzliche Pflichten für institutionelle Investoren, die unter dem Begriff Stewardship zusammen gefasst werden können. Die zweite DVFA Governance & Stewardship Konferenz beleuchtet das Thema sowohl aus der nationalen als auch aus der internationalen Perspektive und setzt sich gleichzeitig mit den Vorstellungen und Perspektiven der Investoren als Vermögensverwalter auseinander.

Mehr zur Konferenz mit Themenschwerpunkten und Sprechern

Mehr zur Kommission Governance & Stewardship

09. September 2019: DVFA Kommission Sustainable Investing (SI) nimmt Stellung zum Taxonomy-Report der Europäischen Union

Die DVFA Kommission Sustainable Investing (SI) nimmt Stellung zum Taxonomy-Report und legt ihre Position hinsichtlich einer weiteren Präzisierung der Taxonomie vor.

Die Europäische Union (EU) hat Mitte Juni 2019 ihren Taxonomy-Report (Taxonomy Technical Report) vorgelegt. Damit kommt die EU Technical Expert Group on Sustainable Finance (TEG) dem Wunsch vieler Investoren und auch Unternehmen nach, für mehr Ordnung und Transparenz im Markt für nachhaltige Investments zu sorgen.
Die in den vergangenen Monaten verabschiedeten EU-Verordnungen im Rahmen des EU Action Plans Sustainable Finance übersetzen das Pariser Klimaabkommen und die Sustainable Development Goals (SDGs) der vereinten Nationen in Handlungsfelder für Investoren. Die EU-Verordnung Taxonomie will dabei einheitliche Bedingungen für die Klassifizierung ökologisch, nachhaltiger Wirtschaftsaktivitäten definieren. Dies ist, neben vielen vor allem privatwirtschaftlichen Initiativen der vergangenen Jahre, wie u.a. auch der Kommission SI im Arbeitskreis Taxonomie, der erste EU-weite regulatorische Schritt, über einheitliche Standards die Investitionen in nachhaltige Unternehmen und Tätigkeiten zu erleichtern. Dabei werden sechs positive Umweltziele (Climate change mitigation; Climate change adaptation; Sustainable use and protection of water and marine resources; Transition to a circular economy, waste prevention and recycling; Pollution prevention and control; Protection of healthy ecosystems) und daraus abgleitet 67 ökologisch nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten definiert. ...

Zur Stellungnahme

Presse

Zum Artikel Konflikt um grüne Standards in der Süddeutschen Zeitung vom 9. September 2019

03. September 2019: DVFA Kommission Sustainable Investing: Denkfabrik, Diskussionsforum und Orientierung für die Finanzindustrie

Zum Beitrag auf Institutional Money

Mehr Beiträge und Informationen zur Kommission

10. Juli 2019: Das sind die besten Broker für deutsche Aktien

Das Handelsblatt berichtet über die Warburg Highlights, bei denen sich 35 deutsche Unternehmen Investoren aus aller Welt präsentierten. Gutes Research bleibt wichtig: "Gerade kleine Unternehmen versuchen über bezahlte Analysen auszugleichen, dass sich 'so manches Haus zurückziehen wird' wie Thorsten Müller, Vorstandsmitglied in der Standesvereinigung der Investmentprofis DVFA" sagt.

Zum Artikel

12. Juni 2019: Die unsichtbaren Risiken bei Anleihen wachsen. Stefan Bielmeier in der WirtschaftsWoche

Die sich weltweit abschwächende Konjunktur macht den Investoren das Geschäft schwer. Sie müssen ein immer größeres Risiko eingehen, um überhaupt noch eine nennenswerte Rendite auf ihre Investments zu erzielen.

Zum Artikel

07. Juni 2019: Stellungnahme zum Kabinettsentwurf der zweiten Aktionärsrechterichtlinie ARUG II

DVFA Kommission Governance & Stewardship sieht noch Verbesserungspotential beim Kabinetts-Entwurf

Zum kürzlich vorgelegten Kabinetts-Entwurf des Gesetzes zur Umsetzung der Vorgaben der europäischen Aktionärsrechterichtlinie in das deutsche Aktien- und Konzernrecht (ARUG II) hat die DVFA Kommission Governance & Stewardship Stellung genommen.

Dazu Michael Schmidt, Kommissionsleiter: „Die DVFA Kommission Governance & Stewardship begrüßt die Verbesserungen des Kabinetts-Entwurfs zur weiteren Stärkung der Aktionärsrechte. Er bleibt allerdings in wichtigen Punkten wie der Vergütungspolitik unverändert hinter den Möglichkeiten der EU-Richtlinie zurück. Gerade hier sehen wir noch Anpassungsbedarf für das endgültige Gesetz im Interesse einer besseren Corporate Governance in Deutschland.“

Professor Christian Strenger, stellvertretender Leiter: „Gerade bei der Regulierung von Geschäften nahestehender Personen mit Unternehmen zeigt der Kabinetts-Entwurf noch deutlichen Anpassungsbedarf bei der Aufgriffsschwelle und den Bezugsparteien, um die beabsichtigte Schutzwirkung des Gesetzes für die Aktionäre sicherzustellen und unberechtigte  Vermögenstransfers zu Lasten von Minderheitsaktionären zu verhindern.“

Zur Stellungnahme

28. Mai 2019: 7. DVFA Kongress "Zur Lage der deutschen Banken"

Die deutsche Bankenlandschaft - eins der größten Bankwesen in der Welt - befindet sich in einem fortdauernden Anpassungsprozess, der einer Vielzahl von innen und außen kommenden Anforderungen geschuldet ist. Es geht um Fragen wie die Fusion von Häusern, Personalabbau, technische Herausforderungen wie die Digitalisierung oder den Bestand im Wettbewerb auf dem innereuropäischen und internationalen Bankenmarkt.

Wie sieht die Zukunft der deutschen Banken aus?

Dieser Frage widmete sich der 7. DVFA Kongress 2019, der insgesamt über 170 Teilnehmer verzeichnete.

Zum Bericht

Zur Fotogalerie

Panel

10. Mai 2019: Governance-Kodex muss rasch verabschiedet werden. Gastbeitrag von Michael Schmidt und Christian Strenger in der Börsen-Zeitung

Börsen-Zeitung, 10. Mai 2019 (kostenpflichtiger Content)

07. Februar 2019: Unternehmensanalysten stehen M+A-Transaktionen eher kritisch gegenüber

Umfrage von DVFA und SMS Strategic Management Solutions

Unternehmensanalysten in Deutschland stehen Übernahmen und Fusionen zwischen Unternehmen eher kritisch gegenüber. Besonders zurückhaltend werten sie Transaktionen, bei denen das übernommene Übernehmen größer als der Käufer ist, Übernahmen im Ausland und hier insbesondere jenseits des Atlantiks sowie Transaktionen mit einem hohen Fremdkapitalanteil.

Mergers & Acquisitions aus der Sicht von Analysten – Ergebnisse einer Umfrage (Teil 1)

Presse

DVFA-Umfrage: Unternehmensanalysten stehen M&A eher kritisch gegenüber. www.institutional-money.com, 6. Februar 2019

31. Januar 2019: Investorenverhalten am Ende (?) des Zyklus? Aktuelle Markteinschätzung der DVFA Kommission Immobilien

Anleger gehen im aktuellen Zyklus eher höhere Risiken ein, als auf Rendite zu verzichten, sagen die Experten. Die aktuelle Marktanalyse der DVFA zur Verhaltensökonomie steht im Widerspruch zu vielen Umfrageergebnissen. Die Fachleute erwarten den Peak im Immobilienmarkt in 2020.