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Mirka Kučerová

+49 69 50 00 42 31 55
mirka.kucerova@dvfa.org

26. März 2020: Aktueller Global Financial Centres Index veröffentlicht

Frankfurt verbessert sich um 2 Plätze und bleibt damit der stärkste Finanzplatz in der Euro-Zone: Mehr

Die Top 20: Mehr

25. März 2020: "Nachhaltigkeitsratings sind besser standardisiert, als man denkt"

"ESG-Ratings taugen nichts", wird immer wieder öffentlichkeitswirksam reklamiert. Als Begründung heißt es, die Ratingagenturen kommen beim ein oder anderen Einzelwert zu unterschiedlichen Ergebnissen, die Messgenauigkeit sei also mangelhaft, die Aussagekraft unzureichend. Die DVFA Kommission Sustainable Investing hat die Stichhaltigkeit dieser Argumentation untersucht und ihr Ergebnis in einem Artikel für die Börsen-Zeitung dargelegt. Nachhaltigkeitsratings sind erstens aktuell schon deutlich besser als ihr Ruf und unterschiedliche Ergebnisse bei Analysen von Einzelwerten bei Weitem kein Grund für ein Untauglichkeitsurteil. So überrascht es beispielsweise nicht, wenn anerkannte Experten bei der Fundamentalanalysen von Unternehmen zu entgegengesetzten Ergebnissen kommen – der eine ein Wertpapier zum Kauf empfiehlt, der andere davon abrät. Warum sollte es beim ESG-Rating überraschen. Hier wie dort kommt es immer wieder auf Wertung und Gewichtung an.

Nachhaltigkeitsratings sind besser standardisiert, als man denkt. Gastbeitrag der beiden Leiter der DVFA Kommission Sustainable Investing, Dr. Henrik Pontzen und Dr. Gunnar Friede. Börsen-Zeitung vom 25. März 2020 (kostenpflichtiger Content)

24. März 2020: DVFA Stewardship-Leitlinien: ein Standard für die Umsetzung treuhänderischer Verantwortung von Investoren in Deutschland

Institutionelle Investoren und Asset Manager als Vermögenstreuhänder haben die Verantwortung, im besten Interesse ihrer Kunden zu handeln und auf die Unternehmen, in die sie investieren, zum Wohle aller Stakeholder einzuwirken. Durch Verfolgung des von der EU propagierten Bekenntnisses zu Sustainable Finance sollen sie auch dazu beitragen, positive Effekte für Umwelt und Gesellschaft zu erzielen. Ein fundierter Investorendialog und der Einsatz von Stimmrechten sind dabei wesentliche Mitwirkungselemente.

International hat sich für dieses erweiterte Verständnis von treuhänderischer Verantwortung der Begriff „Stewardship“ etabliert. In vielen Ländern sind Stewardship Codes als Orientierungsrahmen für institutionelle Investoren und Asset Manager zum Standard geworden. In Deutschland gibt es bisher keine gezielte Betrachtung von Stewardship. Gleichzeitig konkretisiert die Ende 2019 durch das ARUG II in deutsches Recht umgesetzte EU-Aktionärsrechterichtlinie diese Anforderungen an in Deutschland tätige Vermögenstreuhänder.

Der DVFA e.V. hat daher Stewardship-Leitlinien verabschiedet, die sich als „Best Practice“-Orientierung an die Mitglieder des DVFA richten und einen Beitrag zur Entwicklung von anspruchsvollen Standards für alle professionellen Finanzmarktakteure leisten.

Die DVFA Stewardship-Leitlinien verstehen unter Stewardship die verantwortungsvolle Allokation und aktive Betreuung der Vermögenswerte mit dem Ziel einer nachhaltigen, langfristigen Wertschöpfung für die Kunden, einschließlich der Berücksichtigung von ESG-Faktoren. Dies beinhaltet die Überwachung und den aktiven Dialog mit den Portfoliogesellschaften, die zielgerichtete Ausübung von Aktionärsrechten sowie den gesetzlich möglichen Austausch mit anderen Asset Managern.

Die DVFA Stewardship-Leitlinien wurden von der DVFA Kommission Governance & Stewardship unter Einbeziehung relevanter Stakeholder entwickelt. Die Kernelemente wurden bereits auf der zweiten DVFA Governance & Stewardship Konferenz im September 2019 diskutiert. Weitere Überlegungen von institutionellen Anlegern, Emittenten, Aktienrechtsexperten und Wirtschaftsprüfern sind in die Leitlinien als Ergebnis eines Roundtables im Februar 2020 eingeflossen.

Download:

DVFA Stewardship-Leitlinien

DVFA Stewardship Guidelines

Presse:

DVFA Stewardship-Leitlinien: Standard für die Umsetzung treuhänderischer Verantwortung von Investoren. CORPORATE FINANCE, 24. März 2020

12. März 2020: DVFA begrüßt erweiterte EPRA Performance Indikatoren - Mehr Transparenz durch neue NAV-Kennzahlen

Die „European Public Real Estate Association“ (EPRA) hat ihre Empfehlungen zur Berechnung des Nettoinventarwertes („Net Asset Value“, NAV) für börsennotierte Immobiliengesellschaften überarbeitet.i Ab dem Berichtsjahr 2020 werden die seit 2003 in der Branche etablierten Definitionen des sog. „EPRA NAV“ und des „Triple Net NAV“ durch drei neue Kennzahlen ersetzt. Die DVFA Kommission Immobilien begrüßt diese Umstellung. EPRA trägt mit der Anpassung gezielt den Veränderungen im europäischen Immobiliensektor, wie beispielsweise der Einführung einer REIT-Gesetzgebung im Vereinigten Königreich sowie in Deutschland, aber auch den inzwischen weiter ausdifferenzierten Geschäftsmodellen und Finanzierungsstrategien der Unternehmen Rechnung. Im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung der DVFA Kommission Immobilien und EPRA werden am 01. Juli 2020 in Frankfurt die Neuerungen vorgestellt.

Im Folgenden werden die wesentlichen Merkmale der neuen Kennzahlen näher beschrieben und kurz mögliche Auswirkungen auf die berichteten Nettoinventarwerte diskutiert. Gem. EPRA soll jedes Unternehmen für sich definieren, welche der drei neuen Kennzahlen die relevanteste für das eigene Geschäftsmodell ist. Jene sollte dann in den Veröffentlichungen entsprechen präsent dargestellt werden.

Drei statt zwei – Erweiterung der NAV-Kennzahlen

Ausgangpunkt für die Überlegungen zu einem fairen Wert einer Immobilienaktiengesellschaft bildet im Allgemeinen das Eigenkapital der Gesellschaft nach IFRS.ii Rechnerisch ergibt sich das IFRS Eigenkapital aus den zu Marktwerten bewerteten Immobilien und sonstigen Vermögenwerten der Gesellschaft, abzüglich aller Verbindlichkeiten. Ziel der von EPRA empfohlenen Anpassungen dieses bilanziellen Eigenkapitals ist die Erhöhung der Transparenz und damit der Relevanz der ausgewiesenen Kennzahlen für Investoren. Insbesondere die Abkehr von der reinen Bankenfinanzierung zu Gunsten einer eher kapitalmarktorientierten Fremdfinanzierung und die Entwicklung von passiven zu verstärkt aktiv gemanagten Immobilienbeständen legt eine Betrachtung der ausgewiesenen Nettoinventarwerte aus unterschiedlichen Perspektiven nahe.

EPRA NTA (Net Tangible Assets)

Im Zentrum der neuen Kennzahlen steht der EPRA NTA, der eine Weiterentwicklung des bisherigen EPRA NAV‘s darstellt. Die Kennzahl legt den Schwerpunkt auf die Ermittlung der materiellen Vermögenswerte des Immobilienunternehmens und hat dadurch eine hohe Aussagekraft für die Anleger. EPRA stellt nunmehr klar, dass nach diesem Konzept weder der Goodwill (immaterieller Firmenwert aus Übernahmen) noch andere Immaterielle Vermögenswerte in diese Bewertung einfließen. Außerdem sind Fair Values von Finanzinstrumenten wie Hybridanleihen, Vorzugsaktien oder Wandelschuldverschreibungen aus dem Eigenkapital zu bereinigen. Gleichzeitig bietet das EPRA NTA Konzept eine flexiblere Betrachtung der latenten Steuern („capital gain tax liability“ / „deferred tax“) als die Vorgängerdefinition. Insgesamt gibt es hier drei Varianten: (1) Unternehmen können pauschal 50% der passiven latenten Steuern im Eigenkapital bereinigen oder alternativ (2) jenen Teil der latenten Steuern, bei dem nachgewiesen werden kann, dass die zugehörigen Objekte auf lange Sicht nicht verkauft werden sollen. (3) Als dritte Möglichkeit kann für jenen Teil des Portfolios, für den nachgewiesen werden kann, dass die zugehörige latente Steuer nur teilweise anfallen wird, diese entsprechend reduziert werden (zugehörige Berechnung muss angegeben werden sowie auch Nachweis durch zuletzt erfolgte Transaktion). Damit wird dem passiven Bestandshalter ebenso Rechnung getragen, wie Unternehmen, die einen aktiveren Portfoliomanagement Ansatz („buy and sell assets“) verfolgen. Insbesondere muss beim EPRA NTA noch der genau Umfang der Einbeziehung von Erwerbsnebenkosten („real estate transfer tax“) erfolgen.

EPRA NRV (Net Reinstatement Value)

Diese Kennziffer beschreibt ein bestandshaltendes Unternehmen, das grundsätzlich keine Immobilien verkauft und auf den Werterhalt des Portfolios konzentriert ist („never sell assets“). Der wesentliche Unterschied zum NTA Konzept ist, dass unter dem NRV Ansatz alle Positionen berücksichtigt werden, die beim Aufbau des Portfolios angefallen sind. Die zentrale Fragestellung lautet also, was würde es heute kosten, das gleiche Unternehmen bzw. Immobilienportfolio noch einmal „aufzubauen“. Im NRV Konzept sind vor diesem Hintergrund der Goodwill und andere immaterielle Vermögenswerte ebenso wie die in größerem Umfang einfließenden Erwerbsnebenkosten (insb. die Grunderwerbssteuer) als werthaltig zu berücksichtigen. Latente Steuern werden hingegen nicht abgezogen.

EPRA NDV (Net Disposal Value)

Zu guter Letzt betrachtet die neue Kennzahl EPRA NDV den Nettoinventarwert in einem Liquidationsszenario („disposal scenario“). Laut EPRA soll der Investor darüber informiert werden, welchen aktuellen Zeitwert Verbindlichkeiten und Vermögenswerte aufweisen, wenn sie nicht bis zur jeweiligen Endfälligkeit gehalten werden. Wesentlicher Unterschied zur NTA Kennzahl ist der vollständige Abzug latenter Steuern und die Berücksichtigung der Zeitwerte von Festverzinslichen Krediten und anderen finanziellen Instrumenten. Erwerbsnebenkosten werden hier nicht berücksichtigt.

Umsetzung und erwartete Auswirkungen

Die überwiegende Anzahl der kapitalmarktorientierten Immobilienunternehmen wird die neuen Kennzahlen erstmalig mit den Jahresergebnissen für 2020 berichten. Die EPRA Guidelines beziehen sich nur auf volle Berichtsjahre. Geht man davon aus, das der EPRA NTA die größte Aussagekraft für Kapitalanleger hat, ist ceteris paribus mit einer Reduktion der ausgewiesenen Nettoinventarwerte zu rechnen. Das wird im Wesentlichen am Ausschluss von Goodwill und an der eingeschränkten Hinzurechnung der latenten Steuern liegen. Allerdings zieht EPRA mit dieser neuen Definition lediglich mit der gängigen Praxis vieler institutionellen Anleger und Analysten gleich, die auch in der Vergangenheit schon entsprechende Bereinigungen der alten EPRA NAVs vorgenommen haben. Insofern ist die Aktualisierung der Kennzahlen zwar zu begrüßen, der wahrscheinliche Einfluss auf Investitionsentscheidungen und damit auf die Kursentwicklungen einzelner Unternehmen aber auch nicht über zu bewerten. In der Umsetzung werden noch Teilbereiche wie bspw. die genaue Behandlung der Erwerbsnebenkosten (ausgehend von angefallenen Kosten bzw. in den Gutachten enthaltenen Positionen) genauer zu präzisieren sein. Spannend könnte es auch werden, wenn der NDV den höchsten Wert ausweist – das wäre ja per Definition ein Argument für die Zerschlagung/Abwicklung der Gesellschaft (ohne jedoch die Kosten dafür auf Ebene des Unternehmens zu berücksichtigen). Auch sollte die Beurteilung der Passivseite ggf. noch weiter gehen und auch Aspekte wie die Refinanzierung am Laufzeitende von Krediten mit einpreisen. Auch ist anzumerken, dass die bisher im EPRA NNNAV und im neuen NDV vorgenommene Marktbewertung der Schulden in den zwei neuen Kennzahlen NTA und NRV fehlt und dies systematisch einen Bruch zu Aktivseite der Bilanz darstellt, da zwar das Immobilienvermögen zum Fair Value berücksichtigt wird, die entsprechenden Finanzierungen hingegen nur bedingt. 

Am 01. Juli 2020 stellen die DVFA Kommission Immobilien und EPRA die neuen EPRA Performance Indikatoren vor und informieren über die EPRA Sustainability Best Practices Recommendations Guidelines.

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i EPRA European Public Real Estate Association, Best Practices Recommendations, October 2019.
ii Internationale Rechnungslegungsstandards sog. International Financial Reporting Standards (IFRS).

Zur DVFA Kommission Immobilien

Presse:

EPRA Performanceindikatoren: mehr Transparenz mit neuen NAV-Kennzahlen. Institutional Money, 12. März 2020

10. März 2020: DVFA Monatsfrage: EZB Strategieüberprüfung ist richtig – Befragung der Öffentlichkeit aber übertrieben

Die Europäische Zentralbank überprüft ihre Geldpolitik nach rund 17 Jahren erstmalig wieder grundsätzlich und will dies bis Ende 2020 abgeschlossen haben. In der Öffentlichkeit ein umstrittener Zeitplan. Unter den Investment Professionals in Deutschland stößt der Zeitplan auf breite Zustimmung. Bei einzelnen Fragen zur Ausrichtung der Geldpolitik gibt es aber unterschiedliche Auffassungen. Dies ergab die Umfrage der DVFA.

Inflationsziel ohne klares Meinungsbild

Insgesamt halten 89 Prozent der Befragten den Zeitplan für ausreichend (sehr gut, das ist genug Zeit) oder für gut, aber ambitioniert. Befragt nach dem Inflationsziel der Notenbank gehen die Meinungen auseinander. Die größte Gruppe (39 Prozent) sind der Meinung, das Inflationsziel sollte 2 Prozent betragen, verbunden mit einem Toleranzband. Immerhin noch 19 Prozent sind für die Beibehaltung des Inflationsziels von „unter, aber nahe bei 2 Prozent“. 18 Prozent hielten es für richtig, dass die Ziel-Teuerung deutlich unter 2 Prozent gesetzt werden soll, um sich der Teuerung der vergangenen Jahre anzupassen. Immerhin noch 14 Prozent der Befragten sind der Auffassung, es solle symmetrisch bei 2 Prozent liegen, also nach längerer Zeit unter 2 Prozent auch eine gute Weile über diesem Wert liegen dürfen. 10 Prozent halten keinen dieser Vorschläge für angemessen.

Befragt nach ihrer Meinung, wie sie die Überlegung einschätzen, die EZB solle eine Rolle im Kampf gegen den Klimawandel übernehmen und etwa beim Anleihenkaufprogramm Klimaaspekte in die Geldpolitik mit einbeziehen, antworteten 58 Prozent sie hielten diese Überlegungen für falsch oder eher falsch. 42 Prozent dagegen halten diese für richtig oder eher richtig. Erwähnenswert, dass die größte Gruppe (37 Prozent) die eindeutige Meinung vertreten, die Überlegungen seien falsch.

Öffentlichkeit und Politik in Strategiedebatte eher nicht erwünscht

Eindeutiger antworteten die Investment Professionals in Deutschland auf die Frage, was sie von der Einbeziehung von selbst genutztem Wohnraum in die Inflationsmessung halten. 40 Prozent halten das für richtig, weitere 32 Prozent für eher richtig. Lediglich 10 Prozent halten das für falsch, 18 Prozent für eher falsch.

Dagegen lehnt eine deutliche Mehrheit die Einbeziehung der Öffentlichkeit und der Politik in die Debatte um die künftige Strategie der EZB-Politik ab. 35 Prozent halten das für falsch, 29 für eher falsch, nur 14 Prozent würden dies klar befürworten. In den Kommentaren wird mehrfach auf die Unabhängigkeit der Notenbank verwiesen.

Sehr eindeutig äußerten sich die Investment Professionals auf die Frage, was sie vom Bemühen der neuen EZB-Präsidentin Christine Lagarde um eine einheitlicher Kommunikation der EZB-Politik durch die nationalen Notenbank Gouverneure in der Öffentlichkeit halten, wenn im Gegenzug die interne Debattenkultur der EZB gestärkt würde. 39 Prozent halten diese Bemühungen für richtig, 40 Prozent für eher richtig, nur 8 Prozent halten sie für falsch.

„Das Thema geldpolitische Strategie bewegt unsere Mitglieder. Das zeigt die auffallend hohe Zahl der abgegebenen, engagierten aber sehr sachlichen und begründeten Kommentare, die in der Sache die Ergebnisse der Umfrage weitgehend spiegeln“, sagt Stefan Bielmeier, Vorstandsvorsitzender des DVFA. „Die Umfrage belegt, dass eine Diskussion um das Inflationsziel der EZB zu führen ist und dass die Einbeziehung von selbst genutztem Wohnraum bei der Inflationsmessung klar befürwortet wird. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen aber vor allem: Die Überprüfung der Strategie der EZB ist an der Zeit.“

Presse

EZB-Strategieüberprüfung richtig, Befragung der Öffentlichkeit nicht. Institutional Money, 10. März 2020.

EZB Strategieüberprüfung ist richtig - Befragung der Öffentlichkeit aber übertrieben - DVFA Kolumne. 4investors.de, 10. März 2020

EZB Strategieüberprüfung ist richtig - Befragung der Öffentlichkeit aber übertrieben - DVFA Kolumne. finanznachrichten.de, 10. März 2020

28. Februar 2020: Klaus Beinke wird neuer Geschäftsführer der DVFA GmbH

Mit dem 1. April tritt Klaus Beinke die Geschäftsführung der DVFA GmbH an. Der ausgewiesene Weiterbildungsexperte für den Finanz- und Bankenbereich kommt mit einer mehr als 25-jährigen Berufserfahrung, zuletzt als Vizepräsident der Frankfurt School of Finance and Management, zur DVFA Finanzakademie.

„Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe und bin überzeugt, dass wir die Erfolgsgeschichte der DVFA Finanzakademie weiterschreiben werden", so Klaus Beinke.

Stefan Bielmeier, Vorstandsvorsitzender des DVFA e.V.: „Mit Klaus Beinke haben wir einen erfahrenen Experten für unsere Finanzakademie gewonnen, auf dessen Kenntnisse wir setzen und von dessen Erfahrungen wir im zweifelsohne schwierigen Weiterbildungsmarkt profitieren werden. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und wünsche ihm auch im Namen des gesamten DVFA Vorstands viel Erfolg!"

Presse

Klaus Beinke ist neuer Geschäftsführer der DVFA. DEAL Magazin, 28. Februar 2020

Neuer DVFA-Geschäftsführer startet mit 1. April 2020. Institutional Money, 28. Februar 2020

Berufsverband DVFA findet neuen Chef für Finanzakademie. Börsen-Zeitung, 29. Februar 2020, kostenpflichtiger Content

DVFA mit neuem Geschäftsführer. portfolio institutionell, 2. März 2020

11. Februar 2020: DVFA Monatsfrage: Gute Unternehmensführung ist Schlüssel zum Erfolg und zu Nachhaltigkeit

DVFA - der Verband der Investment Professionals befragt jeden Monat seine Mitglieder zu Themen und Entwicklungen, die in der Finanbranche diskutiert werden.

Die DVFA Monatsfrage wendet sich an die 1.400 Mitglieder des Verbandes und widmet sich Themen, die in der Finanzbranche diskutiert werden. Die Ergebnisse der Umfrage werden regelmäßig an jedem zweiten Dienstag im Monat veröffentlicht.

Hier die Ergebnisse zur Februarfrage - Governance, Unternehmenserfolg, Nachhaltigkeit:

Ohne gute Unternehmensführung gibt es auf lange Sicht keinen Erfolg. Davon ist die überwiegende Mehrheit des Verbandes der Investment Professionals in Deutschland (DVFA) laut einer Umfrage unter den 1.400 Mitgliedern überzeugt. Auf die Frage: Ist gute Governance oder Unternehmensführung notwendig für den langfristigen Erfolg von Unternehmen? antworteten 69 Prozent der Umfrageteilnehmer mit „stimme zu“, weitere 24 Prozent wählten die Antwort „stimme eher zu“. In den Kommentaren wurde auch darauf hingewiesen, dass gute Unternehmensführung zwar eine notwendige Voraussetzung, jedoch keine Garantie für Erfolg sei.
Klare Verhältnisse gab es auch bei einer weiteren Einschätzung. Befragt nach ihrer Bewertung der Aussage „Governance ist der Schlüssel für eine überzeugende Nachhaltigkeit in Unternehmen“ stimmten beachtliche 85 Prozent zu oder zumindest eher zu. Damit zeigt sich sehr deutlich, dass gute Unternehmensführung bei der Bewertung von Unternehmen nach Ansicht der Investment Professionals in Deutschland von Bedeutung ist, sowohl hinsichtlich des langfristigen Erfolgs als auch der Nachhaltigkeit des Wirtschaftens.

Weniger eindeutig war das Meinungsbild bei der Frage: „Nehmen Nachhaltigkeitsthemen mittlerweile einen ausreichend hohen Stellenwert im regulären Dialog mit den Unternehmen (Roadshows, Capital Market Days,…) ein?“ Mit „Ja“ antworteten 22,2 Prozent der Teilnehmer, 33,2 Prozent mit „eher ja“. Die Antworten „neutral“ und „eher nein“ erhielten jeweils 21,6 Prozent der abgegebenen Stimmen. In den Kommentaren zur Frage wurde darauf hingewiesen, der Dialog werde mit sehr großen Unterschieden und oft als „Pro-Forma-Muss-Thema“ behandelt, oder ohne konkrete Aussage besprochen.

„Die Umfrage zeigt zunächst ganz klar, welch hohe Bedeutung jene, die sich professionell mit dem Thema Finanzen befassen, guter Unternehmensführung als Schlüssel für Nachhaltigkeit und Unternehmenserfolg beimessen“, sagt Stefan Bielmeier, Vorstandsvorsitzender des DVFA. „Die Ergebnisse zeigen aber auch, dass das Thema Nachhaltigkeit Eingang in den Dialog mit den Unternehmen gefunden hat, der vielleicht an der einen oder anderen Stelle intensiviert werden kann.“

Presse:

Gute Unternehmensführung ist Schlüssel zu Erfolg und Nachhaltigkeit. Institutional Money, 11. Februar 2020

Umfrage: Gute Governance ist Basis für Unternehmenserfolg. goingpublic.de, 13. Februar 2020

10. Februar 2020: firstfive-gala

Roger Peeters, Mitglied des DVFA Vorstands, hielt einen Vortrag zur Entwicklung der Aktienanalyse im Zeitalter der Digitalisierung auf der firstfive-gala mit Ehrung der Vermögensverwaltungen des Jahres 2020.

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8. Januar 2020: Iran-Konflikt: So reagiert der Markt - so könnte es weitergehen

DVFA Vorstandsvorsitzender Stefan Bielmeier, Chefvolkswirt der DZ BANK, erklärt im Interview mit Moderatorin Viola Grebe, wie er geopolitische Risiko-Faktoren aktuell einschätzt und wo weitere Krisenherde liegen könnten. Was er in diesem Jahr von den Notenbanken erwartet, was beim Zollstreit und Brexit demnächst auf dem Terminkalender steht und wie er die Marktlage dementsprechend für 2020 einschätzt, mehr dazu im vollständigen Interview. 

Zum Interview

09. Januar 2020: DVFA Studie zu Sustainable Development Goals: Anbieter, Methoden, Daten und Output im Überblick

Die Ausrichtung an den „Sustainable Development Goals“ (SDGs) der Vereinten Nationen ist nicht so einfach, wie es den Anschein hat, und erfolgt bis heute sehr uneinheitlich. Eine aktuelle Studie der DVFA Kommission Sustainable Investing zur SDG-Auswirkungsmessung bietet einen Marktüberblick über die derzeit verfügbaren Messungen, Analysetools sowie Anbieter und hält einige Einschätzungen und Empfehlungen bereit.

Die Autoren der Studie, Christoph Klein und Dr. Rupini Rajagopalan, halten die 17 Nachhaltigkeitsziele aus dem Jahr 2015, obwohl zur Bewertung von Staaten eingeführt, für einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu effektiven nachhaltigen Investitionen in Unternehmen. Die SDGs haben aus ihrer Sicht das Potential, den Fokus der Marktteilnehmer und der Wissenschaft auf den Zweck und die positiven Auswirkungen von Investitionen zu verlagern. Bislang werde die Umsetzung von ESG-Überlegungen allerdings eher als umsichtiges Risikomanagement betrachtet.
Klein und Rajagopalan gehen folgenden Fragen nach: Wie können die SDG bezogenen Auswirkungen von Finanzinstrumenten und Fonds gemessen werden? Was wird eigentlich gemessen? Was ist die definierte Methodik? Welche Arten von Daten werden benötigt? Was ist der analytische Output?

Die Studie bietet einen Marktüberblick, versteht sich aber nicht als Empfehlung für den einen oder anderen Anbieter. Das DVFA Papier konzentriert sich auf die zwölf Anbieter, die aus Sicht der Autoren ihre Tools einer breiteren Kundenbasis anbieten.

Unabhängig von den unterschiedlichen Methoden zur Messung werten die Autoren die SDGs positiv, da Unternehmen und Finanzmärkte eine gemeinsame Sprache für ein zweckorientiertes Ziel haben. Aus Sicht der Anleger halten es Klein und Rajagopalan für wichtig, dass mehr Klarheit darüber bestehe, wie die SDGs zur Messung des positiven Impacts von Investitionen genutzt werden können. Die Unternehmen müssten darüber hinaus auch bessere Impact-Daten liefern, die den Investoren zur Verfügung stehen.

Da die Messung der Auswirkungen aus Sicht der Autoren noch nicht standardisiert ist, sei es von Bedeutung, dass das Wachstum der Auswirkungen der Unternehmen auf Umwelt und Gesellschaft kontinuierlich gemessen werden. Zum Ende ihrer Studie empfehlen die Autoren folgende Schritte, um Klarheit und Standardisierung für Datenanbieter, Unternehmen und Investoren zu schaffen und um „SDG Washing“ zu beenden:

  • Nennen Sie die Quellen der Information.
  • Wenn die Zahlen nur Schätzungen sind, geben Sie an, wie diese Zahlen berechnet wurden.
  • Seien Sie transparent in Bezug auf die Methodik und die Argumentation bei der Zuordnung der SDGs.
  • Achten Sie auf Konsistenz der Wirkungskennzahlen und Begründungen, wenn es zu einer Änderung der Methodik kommt.
  • Um die Veränderung der Auswirkungen gegenüber dem Vorjahr darzustellen, sollten Sie die gleiche Methodik der Berechnung des Impacts anwenden, also entweder die Nettoauswirkung oder z.B. den Umsatz mit SDG Impact.

Downloads:

DVFA Studie SDG-Auswirkungsmessung

DVFA Study SDG Impact Measurement

Presse:

Große Studie zu Sustainable Development Goals (SDGs) veröffentlicht. Institutional Money, 09. Januar 2020

Impact measurement requires more clarity, says German study. EXPERT INVESTOR, 13. Januar 2020

27. November 2019: DVFA Corporate Governance Scorecard - Auswertung der Untersuchung 2019 - Hohes Erfüllungsniveau, aber weiteres Verbesserungspotenzial - neben DAX auch MDAX analysiert

Mit der DVFA Scorecard for Corporate Governance wurden bereits zum vierten Mal die im DAX gelisteten Unternehmen analysiert und erstmals auch der MDAX ausgewertet. In der Analyse berücksichtigt sind Unternehmen, die zum 30. September den beiden Indizes angehörten. Über 40% der Unternehmen machten von der Möglichkeit Gebrauch, die sachliche Richtigkeit der Analyse zu überprüfen.

Grundsätzlich kann ein hohes Erfüllungsniveau festgestellt werden, allerdings gibt es erkennbare Unterschiede innerhalb der Indexzugehörigkeit und der Kapitel. Im DAX erreichten nur 6 Unternehmen das Prädikat „hervorragend“: Deutsche Börse auf Platz 1, Platz 2 teilen sich RWE und Munich Re, Siemens auf Platz 3, BASF Platz 4 und SAP Platz 5. Im Vorjahr gelang es dagegen noch keinem Unternehmen, in die höchste Bewertungskategorie zu kommen. Mit der Wertung „sehr gut“ sind dieses Jahr 14 Unternehmen vertreten.

Im MDAX ist das Niveau im Durchschnitt etwas schlechter, so erreicht kein Unternehmen die höchste Kategorie und nur die besten 6 Unternehmen die Wertung „sehr gut“: ProSieben auf Platz 1, Thyssenkrupp und Aurubis gemeinsam auf dem 2. Platz, Commerzbank und Aareal Bank teilen sich Platz 3, auf Platz 4 folgt Osram.

Verbesserungspotenzial ist im MDAX bezüglich der Veröffentlichungen zu den Anregungen des Kodex dringlich.

Die DVFA Scorecard ist mittlerweile bei Emittenten etabliert. Sie soll als Ansatzpunkt für einen fundierten Dialog zur Umsetzung guter Governance verstanden werden. Die DVFA Kommission Governance & Stewardship strebt eine sachliche Diskussion über die Qualität von Corporate Governance an, jenseits von einfachen Checklisten.

Die DVFA Kommission Governance & Stewardship wird die Scorecard an die geänderte Struktur des Deutschen Corporate Governance Kodex und an ARUG II anpassen. Die Auswertung soll im nächsten Jahr auf den SDAX erweitert werden, um in weiteren Börsensegmenten signifikante Verbesserungen der Corporate Governance zu bewirken.

Die DVFA Scorecard for Corporate Governance wird von Allianz Global Investors, Deka Investment, DJE Kapital, DWS Investment, Lloyd Fonds und Union Investment unterstützt. Die Datenerhebung erfolgte durch Governance & Values.

Die Ergebnisse der Auswertung finden Sie hier.

Presse:

Deutsche Börse ist Governance-Sieger. Börsen-Zeitung, 27. November 2019

Dax-Konzerne holen in der Governance auf. Börsen-Zeitung, 27. November 2019, kostenpflichtiger Content

Weitere Informationen:

DVFA Kommission Governance & Stewardship

14. November 2019: DVFA Mitglieder Talk - Ergebnisse des German Debt Projects 2019

Just
Gettogether

Themen und Networking - exklusiv für DVFA Mitglieder

14. November 2019 | 17:30 - 19:30 Uhr | DVFA Center Frankfurt

German Debt Project 2019 - Ergebnisse der Studie (IRE|BS)

Referent: Prof. Dr. Tobias Just FRICS, Geschäftsführer, IRE│BS Immobilienakademie GmbH und Mitautor des GDP

Die IRE|BS-Studie basiert auf umfangreichen Datenauswertungen und über 20 Interviews mit finanzierenden Banken. Die vorgestellten Daten und Analysen fassen die Portfolioinformationen der teilnehmenden Banken sowie deren Einschätzungen zusammen.

Die Immobilienmärkte befinden sich in einem nun schon zehn Jahre anhaltenden Aufschwung. Die Gewerbeimmobilienmärkte (inklusive institutioneller Wohnungsmarkt-Transaktionen) sind von diesem Aufschwung ebenfalls begünstigt. Die Mieten steigen, die Preise allerdings noch stärker und viele Investoren erkennen in deutschen Immobilien bis zuletzt sichere Anlagealternativen – zumindest in Relation zu möglichen Alternativen.
Doch in den letzten Monaten gab es vermehrte Risikosignale: die Konjunktur schwächt sich ab, die Notenbanken haben Zinsänderungen in die Zukunft verschoben, die Politik reagiert zunehmend hektisch auf konkrete Bedarfe, und es ist eine zunehmend emotional geführte Diskussion um überzogene Entwicklungen auf Teilmärkten entbrannt.

  • Welche dieser Entwicklungen nehmen Finanzierer ernst, welche Teilmärkte stehen in ihrer Gunst und welche ggf. nicht?
  • Wie ist die Wettbewerbssituation zwischen den Banken, und welche Konditionen lassen sich vereinbaren?
  • Was sind die hiermit verbundenen Implikationen für die Stabilität der Gewerbeimmobilienfinanzierungen in Deutschland?

Diese und weitere Fragen wurden beantwortet und diskutiert.

Zum weiterführenden Austausch gab es Gelegenheit beim traditionellen DVFA Get-together im Anschluss.

Im Rahmen der DVFA Selbstauskunft erhalten Sie für diese Veranstaltung 2 Credit Points.

12. November 2019: 14. DVFA Immobilien Forum "Änderungssignale am Horizont - Was die Branche im nächsten Jahr bewegen wird!" Über 150 Teilnehmer beim diesjährigen Branchentreff

Presse:

Bundesbank weist auf Risiken des Immobilienbooms hin. Börsen-Zeitung, 13. November 2019, kostenpflichtiger Content

Bundesbank bemängelt Datenlage im Immobiliensektor. Thomas Daily, 13. November 2019

Es gibt Risiken, aber sie sind noch nicht spürbar. IMMOBILIEN ZEITUNG, 21. November 2019, evtl. kostenfreie Registrierung erforderlich

Publikum
CMB SB

5. November 2019: Geschäftsführer Ralf Frank wird DVFA zum Jahresende verlassen

Konsequente Öffnung des Berufsverbands zu neuen Themen und Berufsbildern vorangetrieben

Ralf Frank, amtierender Geschäftsführer der DVFA GmbH, wird sein Amt zum 31. Dezember 2019 auf eigenen Wunsch niederlegen. Das gab der Berufsverband heute bekannt. Frank trat 2002 in die DVFA ein. 2004 übernahm er die Geschäftsführung und hat seitdem die Weiterentwicklung der DVFA durch den Ausbau bestehender und den Aufbau neuer Ausbildungsprogramme sowie eine wesentliche Verbreiterung der Themen erfolgreich vorangetrieben.
 
Ralf Frank hat während seiner Amtszeit wichtige Richtungsentscheidungen und Investitionen in die Zukunftsfähigkeit der DVFA mitinitiiert und begleitet. Die DVFA hat sich in dieser Zeit von einer primär auf Finanzanalysten ausgerichteten Interessenvertretung zu einem Berufsverband aller Investment Professionals in Deutschland entwickelt. Inhaltlich hat Frank vor allem in der jüngeren Vergangenheit die Öffnung der DVFA zu Entwicklungen in den Bereichen Financial Data Science und nachhaltige Investments getrieben und den Verband damit frühzeitig in zwei für die Zukunft der Branche entscheidenden Themen positioniert.
 
Ralf Frank: „Gemeinsam mit dem Team der DVFA-Geschäftsstelle, dem Vorstand und den Mitgliedern haben wir einen langen Weg erfolgreich zurückgelegt. Dafür möchte ich allen von Herzen danken. Ich wünsche der DVFA weiterhin viel Erfolg und werde der Branche auch in Zukunft eng verbunden bleiben."

Der Vorstand der DVFA bedauert den Weggang von Ralf Frank und bedankt sich bei ihm für sein langjähriges Engagement, sagt Stefan Bielmeier, Vorsitzender des Vorstands der DVFA. „Wir wünschen ihm für seine persönliche und berufliche Zukunft alles Gute und weiterhin viel Erfolg."

1. November 2019: 1. DVFA Geldpolitik Forum

Das 1. DVFA Geldpolitik Forum "Die zukünftige Geldpolitik im Euroraum: Neubeginn oder weiter wie gehabt?" fand große Resonanz in der Presse.

Presse:

Schwere Aufgabe für die neue EZB-Präsidentin - das könnte sich unter Christine Lagarde ändern. FAZ (kostenpflichtig), 1. November 2019

Professoren contra EZB-Präsidentin. Handelsblatt, 1. November 2019

Emotionaler Streit über EZB-Politik. BZ (kostenpflichtig), 1. November 2019.

Frankfurter Ökonom Wieland verteidigt EZB-Inflationsziel von knapp 2%. finanznachrichten.de, 31. Oktober 2019

Deutsche Ökonomen hoffen auf mildere EZB-Politik. märkte-weltweit, 31. Oktober 2019

Leipziger Ökonom Schnabel: EZB sollte Asset-Preise berücksichtigen. finanztreff, 31. Oktober 2019

24. Oktober 2019: Umfrage DVFA/SMS Strategic Management Solutions: Investment Professional räumen mit Vorurteilen bei der Bewertung von Fusionen und Übernahmen auf

Unternehmensanalysten in Deutschland setzen sich kritisch mit M&A-Transaktionen auseinander. Der zweite Teil der im Herbst 2018 begonnenen, groß angelegten Befragung der DVFA und der Unternehmensberatung SMS Strategic Management Solutions, wurde im April 2019 durchgeführt und befasst sich mit dem Thema „Auswirkungen von Fusionen und Übernahmen“. Er ist eine Ergänzung zum ersten Teil der Umfrage, bei der zunächst die Bewertung der Transaktionsstruktur und -finanzierung von Fusionen und Übernahmen aus Analystensicht untersucht wurde.

„Die Untersuchungsergebnisse sind auch diesmal hoch interessant. So können wir unter anderem mit zwei klassischen Vorurteilen aufräumen: Dass den Kapitalmarktteilnehmern Mitarbeiterreduzierungen besonders wichtig seien und dass eine kurzfristige Erreichung von Ergebniszielen im Vordergrund stünde“, sagt Christoph Schlienkamp, Vorstand des DVFA und Leiter der DVFA Kommission für Unternehmensanalyse. „Beides können wir in den Bereich der Legenden verweisen.“

Zur Umfrage

Presse

Investment Professionals räumen mit Vorurteilen bezüglich M&A auf. Institutional Money, 24. Oktober 2019

16. Oktober 2019: 8. DVFA Asset Management Forum "Asset Management in stürmischen Zeiten"

Über das 8. DVFA Asset Management Forum "Asset Management in stürmischen Zeiten" berichtet heute die Börsen-Zeitung mit zwei Artikeln. Ebenso das Handelsblatt.

Presse:

Strategie lautet "Muddling through". Börsen-Zeitung (kostenpflichtiger Content), 17. Oktober 2019

Wir haben ein nicht funktionierendes Pensionssystem. Börsen-Zeitung (kostenpflichtiger Content), 17. Oktober 2019

Zweifel an der Geldpolitik der EZB: Was raten Fondsmanager jetzt Anlegern raten. Handelsblatt, 17. Oktober 2019

15. Oktober 2019: DVFA / IR Club: Social Media bei europäischen Kapitalmarktprofis deutlich im Aufwind

Europäische Investment Professionals sind zunehmend offen für die Nutzung von Social Media und erwarten, dass Social Media für die Informationsverbreitung und den Dialog unter Kapitalmarktakteuren weiter an Bedeutung gewinnen werden.

Laut der Umfrage "Social Media Survey 2019", die vom DVFA und dem IR Club gemeinsam durchgeführt wurde, erachten 58 % der befragten Analysten und Investoren Social Media als zumindest teilweise wichtig.

Weitere Ergebnisse:

  • Jeder Dritte verfasst eigene Beiträge in Social Media. 
  • 47 % der Befragten wurden durch Social-Media-Beiträge dazu motiviert, weitere Recherchen zu einem Thema zu machen.
  • 88 % der europäischen Investment Professionals betrachten die Unternehmenswebsite als nützliche Informationsquelle.
  • LinkedIn ist für knapp jeden zweiten Umfrageteilnehmer der Social-Media-Kanal, den Unternehmen für die Kommunikation nutzen sollten.
  • Sollte der persönliche Direktkontakt nicht möglich sein, wird der Dialog per E-Mail von den Befragten deutlich präferiert.

Zur Umfrage

Presse

Europäische Kapitalmarktprofis über die Bedeutung von Social Media. institutional money, 15.10.2019

10. Oktober 2019: Stellungnahme des DVFA zur geplanten Finanztransaktionssteuer

DVFA - Der Berufsverband der Investment Professionals (Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management) fordert ebenso wie andere Fachverbände (etwa das Deutsche Aktieninstitut oder der Deutsche Fondsverband BVI) eindringlich, auf die Einführung einer Transaktionssteuer in Form einer reinen Aktiensteuer zu verzichten.

Zur Stellungnahme

Zu diesem Sachverhalt hat der DVFA e.V. ein Schreiben an den Bundesfinanzminister versendet.

Presse

Zum Artikel Aktionäre ärgern sich über Olaf Scholz. rp-online, 18. November 2019.

Zum Artikel  DVFA kritisiert Transaktionssteuer. Börsen-Zeitung, 11. Oktober 2019 (kostenpflichtiger Content)

Zum Artikel DVFA und andere Fachverbände fordern eindringlich, auf eine Transaktionssteuer zu verzichten. Bond Guide, 10. Oktober 2019

Zum Artikel DVFA lässt kein gutes Haar an geplanten Finanztransaktionssteuer, institutional money, 10. Oktober 2019

Zum Artikel Kutzers Zwischenruf: Der Aktienmarkt fordert "Restarting Europe". onvista, 10. Oktober 2019

Zum Artikel DVFA und andere Fachverbände fordern eindringlich, auf eine Transaktionssteuer zu verzichten. goingpublic, 10. Oktober 2019

1. Oktober 2019: Ingo R. Mainert, stv. Vorstandsvorsitzender DVFA e.V., im Interview mit Frankfurt Main Finance zum 1. DVFA Geldpolitik Forum

Mit dem anstehenden Wechsel an der Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB) beginnt zumindest personell eine neue Zeitrechnung in der europäischen Geldpolitik. Am 1. November 2019 folgt Christine Lagarde als Präsidentin der EZB auf Mario Draghi.

Einen Tag davor, am 31. Oktober, findet im House of Finance der Goethe-Universität Frankfurt das 1. DVFA Forum Geldpolitik zum Thema "Die zukünftige Geldpolitik im Euroraum: Neubeginn oder weiter wie gehabt" statt. Die Agenda der Veranstaltung umfasst die Bereiche

  • Geldpolitik im Spannungsfeld von Strategie und Taktik
  • Finanzstabilität
  • Unabhängigkeit der supranationalen EZB als institutionelle Versuchung sowie
  • Herausforderungen der gegenwärtigen Geldpolitik und zukünftige monetäre Optionen.

Wir haben mit Ingo R. Mainert, CIO Multi Asset Europe von Allianz Global Investors, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der DVFA und stellvertretender Leiter der DVFA Kommission Geldpolitik, über die Veranstaltung gesprochen, die in Kooperation mit IMFS durchgeführt wird.

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26. September 2019: DVFA Umfrage zur Bedeutung nachhaltigen Investierens

Nachhaltiges Investieren steht seit einiger Zeit im Mittelpunkt regulatorischer Initiativen und der medialen Berichterstattung. Die DVFA Kommission Sustainable Investing (SI) hat Investment Professionals in Deutschland befragt, um die herrschende Stimmung zur Thematik nachhaltigen Investierens zu erfassen und deren Meinungen zu verschiedenen Aspekten zu bündeln. Die wesentlichen Resultate im Folgenden: Die Ergebnisse der Umfrage belegen die zunehmende Bedeutung nachhaltigen Investierens.

Zur DVFA Kommission Sustainable Investing

Zur Umfrage

Presse

Wie stehen die Investment Professionals zu Sustainable Finance. 26. September 2019, GLOBAL INVESTOR

So denken institutionelle Anleger über nachhaltiges Investieren. 26. September 2019, BONDGUIDE

21. September 2019: die Börsen-Zeitung zur 2. DVFA Governance & Stewardship Konferenz

Die Börsen-Zeitung berichtet heute über die 2. DVFA Governance & Stewardship Konferenz am 19. September:

Kleine Assetmanager müssen sich umstellen. 21. September 2019, Börsen-Zeitung (kostenpflichtiger Content)

19. September 2019: 2. DVFA Governance & Stewardship Konferenz

2. DVFA Governance & Stewardship Konferenz, 19. September 2019, 13:00 - 17:30 Uhr, DVFA Center, Frankfurt am Main

Stewardship: Auftrag und Umsetzung heute

Braucht es für Deutschland einen Stewardship Code oder sind die treuhänderischen Verpflichtungen von Investoren bereits eindeutig formuliert und werden gelebt? Aus der Umsetzung der Aktionärsrichtlinie (ARUG II) ergeben sich zusätzliche Pflichten für institutionelle Investoren, die unter dem Begriff Stewardship zusammen gefasst werden können. Die zweite DVFA Governance & Stewardship Konferenz beleuchtet das Thema sowohl aus der nationalen als auch aus der internationalen Perspektive und setzt sich gleichzeitig mit den Vorstellungen und Perspektiven der Investoren als Vermögensverwalter auseinander.

Mehr zur Konferenz mit Themenschwerpunkten und Sprechern

Mehr zur Kommission Governance & Stewardship

09. September 2019: DVFA Kommission Sustainable Investing (SI) nimmt Stellung zum Taxonomy-Report der Europäischen Union

Die DVFA Kommission Sustainable Investing (SI) nimmt Stellung zum Taxonomy-Report und legt ihre Position hinsichtlich einer weiteren Präzisierung der Taxonomie vor.

Die Europäische Union (EU) hat Mitte Juni 2019 ihren Taxonomy-Report (Taxonomy Technical Report) vorgelegt. Damit kommt die EU Technical Expert Group on Sustainable Finance (TEG) dem Wunsch vieler Investoren und auch Unternehmen nach, für mehr Ordnung und Transparenz im Markt für nachhaltige Investments zu sorgen.
Die in den vergangenen Monaten verabschiedeten EU-Verordnungen im Rahmen des EU Action Plans Sustainable Finance übersetzen das Pariser Klimaabkommen und die Sustainable Development Goals (SDGs) der vereinten Nationen in Handlungsfelder für Investoren. Die EU-Verordnung Taxonomie will dabei einheitliche Bedingungen für die Klassifizierung ökologisch, nachhaltiger Wirtschaftsaktivitäten definieren. Dies ist, neben vielen vor allem privatwirtschaftlichen Initiativen der vergangenen Jahre, wie u.a. auch der Kommission SI im Arbeitskreis Taxonomie, der erste EU-weite regulatorische Schritt, über einheitliche Standards die Investitionen in nachhaltige Unternehmen und Tätigkeiten zu erleichtern. Dabei werden sechs positive Umweltziele (Climate change mitigation; Climate change adaptation; Sustainable use and protection of water and marine resources; Transition to a circular economy, waste prevention and recycling; Pollution prevention and control; Protection of healthy ecosystems) und daraus abgleitet 67 ökologisch nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten definiert. ...

Zur Stellungnahme

Presse

Zum Artikel Konflikt um grüne Standards in der Süddeutschen Zeitung vom 9. September 2019

03. September 2019: DVFA Kommission Sustainable Investing: Denkfabrik, Diskussionsforum und Orientierung für die Finanzindustrie

Zum Beitrag auf Institutional Money

Mehr Beiträge und Informationen zur Kommission

10. Juli 2019: Das sind die besten Broker für deutsche Aktien

Das Handelsblatt berichtet über die Warburg Highlights, bei denen sich 35 deutsche Unternehmen Investoren aus aller Welt präsentierten. Gutes Research bleibt wichtig: "Gerade kleine Unternehmen versuchen über bezahlte Analysen auszugleichen, dass sich 'so manches Haus zurückziehen wird' wie Thorsten Müller, Vorstandsmitglied in der Standesvereinigung der Investmentprofis DVFA" sagt.

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12. Juni 2019: Die unsichtbaren Risiken bei Anleihen wachsen. Stefan Bielmeier in der WirtschaftsWoche

Die sich weltweit abschwächende Konjunktur macht den Investoren das Geschäft schwer. Sie müssen ein immer größeres Risiko eingehen, um überhaupt noch eine nennenswerte Rendite auf ihre Investments zu erzielen.

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07. Juni 2019: Stellungnahme zum Kabinettsentwurf der zweiten Aktionärsrechterichtlinie ARUG II

DVFA Kommission Governance & Stewardship sieht noch Verbesserungspotential beim Kabinetts-Entwurf

Zum kürzlich vorgelegten Kabinetts-Entwurf des Gesetzes zur Umsetzung der Vorgaben der europäischen Aktionärsrechterichtlinie in das deutsche Aktien- und Konzernrecht (ARUG II) hat die DVFA Kommission Governance & Stewardship Stellung genommen.

Dazu Michael Schmidt, Kommissionsleiter: „Die DVFA Kommission Governance & Stewardship begrüßt die Verbesserungen des Kabinetts-Entwurfs zur weiteren Stärkung der Aktionärsrechte. Er bleibt allerdings in wichtigen Punkten wie der Vergütungspolitik unverändert hinter den Möglichkeiten der EU-Richtlinie zurück. Gerade hier sehen wir noch Anpassungsbedarf für das endgültige Gesetz im Interesse einer besseren Corporate Governance in Deutschland.“

Professor Christian Strenger, stellvertretender Leiter: „Gerade bei der Regulierung von Geschäften nahestehender Personen mit Unternehmen zeigt der Kabinetts-Entwurf noch deutlichen Anpassungsbedarf bei der Aufgriffsschwelle und den Bezugsparteien, um die beabsichtigte Schutzwirkung des Gesetzes für die Aktionäre sicherzustellen und unberechtigte  Vermögenstransfers zu Lasten von Minderheitsaktionären zu verhindern.“

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28. Mai 2019: 7. DVFA Kongress "Zur Lage der deutschen Banken"

Die deutsche Bankenlandschaft - eins der größten Bankwesen in der Welt - befindet sich in einem fortdauernden Anpassungsprozess, der einer Vielzahl von innen und außen kommenden Anforderungen geschuldet ist. Es geht um Fragen wie die Fusion von Häusern, Personalabbau, technische Herausforderungen wie die Digitalisierung oder den Bestand im Wettbewerb auf dem innereuropäischen und internationalen Bankenmarkt.

Wie sieht die Zukunft der deutschen Banken aus?

Dieser Frage widmete sich der 7. DVFA Kongress 2019, der insgesamt über 170 Teilnehmer verzeichnete.

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Panel

10. Mai 2019: Governance-Kodex muss rasch verabschiedet werden. Gastbeitrag von Michael Schmidt und Christian Strenger in der Börsen-Zeitung

Börsen-Zeitung, 10. Mai 2019 (kostenpflichtiger Content)

07. Februar 2019: Unternehmensanalysten stehen M+A-Transaktionen eher kritisch gegenüber

Umfrage von DVFA und SMS Strategic Management Solutions

Unternehmensanalysten in Deutschland stehen Übernahmen und Fusionen zwischen Unternehmen eher kritisch gegenüber. Besonders zurückhaltend werten sie Transaktionen, bei denen das übernommene Übernehmen größer als der Käufer ist, Übernahmen im Ausland und hier insbesondere jenseits des Atlantiks sowie Transaktionen mit einem hohen Fremdkapitalanteil.

Mergers & Acquisitions aus der Sicht von Analysten – Ergebnisse einer Umfrage (Teil 1)

Presse

DVFA-Umfrage: Unternehmensanalysten stehen M&A eher kritisch gegenüber. www.institutional-money.com, 6. Februar 2019

31. Januar 2019: Investorenverhalten am Ende (?) des Zyklus? Aktuelle Markteinschätzung der DVFA Kommission Immobilien

Anleger gehen im aktuellen Zyklus eher höhere Risiken ein, als auf Rendite zu verzichten, sagen die Experten. Die aktuelle Marktanalyse der DVFA zur Verhaltensökonomie steht im Widerspruch zu vielen Umfrageergebnissen. Die Fachleute erwarten den Peak im Immobilienmarkt in 2020.