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Kommission Life Science

Mission Statement

Die DVFA Kommission Life Science hat sich das Ziel gesetzt, das gegenseitige Verständnis und die Interaktion zwischen Gesundheitsunternehmen und Kapitalmarktteilnehmern zu verbessern. Durch sektorspezifische Konferenzen und Fachpublikationen soll die Transparenz des komplexen Gesundheitssektors und seiner Unternehmen erhöht werden. Davon können sowohl Investoren durch eine bessere Einschätzung der Chancen und Risiken als auch die Gesundheitsunternehmen durch einen besseren Zugang zum Kapitalmarkt profitieren. Im besonderen Fokus stehen zukunftsweisende Sektortrends wie medizinische Innovationen, die Gestaltung der Versorgungsstruktur und Vergütungssysteme sowie der regulatorische Rahmen. Auf Unternehmensebene richtet sich der Fokus insbesondere auf Erfolg versprechende Unternehmensstrategien und Geschäftsmodelle, Besonderheiten der Unternehmensbewertung sowie Finanzierungsmöglichkeiten.

Über die Kommission

Die DVFA Kommission Life Science wurde im Jahr 2004 als Kapitalmarktinitiative ins Leben gerufen und hat ihre Wurzeln im DVFA-Arbeitskreis Biotech, gegründet im Jahr 2000. Parallel zur Verschiebung des Investoreninteresses und der Bedeutung der Teilbranchen des Gesundheitssektors am Kapitalmarkt hat sich der inhaltliche Fokus der Life Science Kommission sukzessive erweitert. Dies zeigt sich u.a. in der weiteren Aufnahme von Mitgliedern aus dem Bereich Medizintechnik und Kliniken sowie in dem Thema der 5. DVFA Life Science Conference „Healthcare Services & Healthcare Suppliers – Essentials for affordable Healthcare“ am 8. Mai 2012

Mitglieder der Kommission

Sascha Alilovic MorphoSys AG Martinsried/Planegg
Dr. Christa Bähr, CEFA, CFA, Leiterin CB HealthCare Berlin
Dr. Viola Bronsema BIO Deutschland e.V. Berlin
Kai Brüning apo Asset Management GmbH Düsseldorf
Ines-Regina Buth, CBA akampion Berlin
Dr. Ralf Emmerich European Investment Fund Luxemburg
Andreas Heinrichs Bank Vontobel Europe AG Köln
Stefan Höfer Deutsche Börse AG Eschborn
Dr. Kai Gregor Klinger RHÖN-KLINIKUM AG Königstein
Dr. jur. Dr. med. Adem Koyuncu COVINGTON & BURLING LLP Brüssel
Dr. Solveigh Karola Mähler MC SERVICES AG Düsseldorf
Dr. med. Markus Manns, Leiter Union Investment Privatfonds GmbH Frankfurt
Dr. Markus Metzger STADA Arzneimittel AG Bad Vilbel
Dr. Marie-Luise Roth DIB Deutsche Industrievereinigung Biotechnologie Frankfurt
Dr. Martin Schnee, CBA, CCrA Schnee Research Maintal
Dr. Julia Schüler, CBA BioMedServices Darmstadt
Prof. Dr. Joerg Vienken Consultant Hamburg

10th DVFA Life Science Conference 2017

"Digital Transformation in Healthcare"

Die DVFA Kommission Life Science unter der Leitung von Dr. Christa Bähr, CB HealthCare, und Dr. med. Markus Manns, Union Investment Privatfonds GmbH, begrüßten rund 70 Teilnehmer zur 10th DVFA Life Science Conference im DVFA Center in Frankfurt am Main.

Digital Transformation in Healthcare – Challenges & Opportunities
Eine Einführung in das Thema übernahm Dr. Martin Pöhlchen, Partner, AliraHealth und Leiter der Arbeitsgruppe Bio-IT, Big Data und E-Health von BIO Deutschland. Der Digital Health Sektor wächst dynamisch mit jährlichen Wachstumsraten von über 20%. Erwartet wird ein stärkeres Engagement von IT-Unternehmen, wie Google, Apple, SAP und IBM mit neuen Geschäftsmodellen und vielfältigen Kooperationen. So haben beispielsweise IBM Watson und Novartis am 5. Juni 2017 bekanntgegeben, dass sie ihre Kräfte im Kampf gegen Brustkrebs bündeln wollen. Die FDA hat sich mit Flatiron für ein „Real World“ - Krebs Analyse Projekt verbunden, um die Sicherheit und Effektivität von Immuntherapien und anderen innovativen Krebstherapien zu zeigen. Die digitale Transformation im Gesundheitswesen wird beschleunigt, durch enorme Forschungsbudgets und ein stärkeres Engagement von NPOs, u.a. Horizon 2020, Medizininformatik-Initiative des BMBF, ASCO Health Information Plattform CancerLinQ. Neben gut dokumentierten Anwendungsbeispielen und neben den enormen Chancen wies Dr. Pöhlchen auch auf zahlreiche Herausforderungen bei der digitalen Transformation im Gesundheitswesen hin. So z.B. die unzureichende und bereits veraltete E-Health Gesetzgebung in Deutschland, fehlende internationale, nationale und sogar regionale Harmonisierung bezüglich des Datentransfers und der Datensicherheit im Gesundheitswesen, der Mangel an gut ausgebildeten IT-Experten und Managern, die steigenden Kosten der Interpretation von Daten und fehlenden Kostenerstattungen sowie die fehlende Interoperationalität. Dr. Pöhlchen stellte einige offene Fragen für die Diskussion in den Raum: „Was wird der erste „Uber Moment“ in Digital Healthcare sein?“, „Werden IT Unternehmen die innovativsten Pharma Unternehmen oder vice versa?“, „Wer zahlt für was und wer verdient Geld?“, „Wo ist der Patient?“.

The Telematics Infrastructure: The Coming eHealth Revolution in Germany
Christian Teig, Finanzvorstand der CompuGroup Medical, setzte die Entwicklung der elektronischen Gesundheitskarte noch einmal in den historischen Kontext. Die lange Entwicklungszeit hat dazu geführt, dass die Technologie zwar nicht dem neuesten Stand entspricht und auch andere Länder, wie Dänemark, Norwegen oder Schweden, viel weiter sind. Dies kann jedoch auch eine Chance sein, da man aus Versäumnissen lernen und die nächsten Schritte zügiger umsetzen kann. Gemessen am Index der europäischen Union befindet sich Deutschland gegenwärtig im Mittelfeld, was die IT-Adoption unter niedergelassenen Ärzten angeht. Dies sei für ein Land wie Deutschland nicht akzeptabel.

Connected Diabetes Management
Cellnovo, ein französischer Hersteller automatisierter Insulinpumpen, gab einen Einblick in das zukünftige Krankheitsmanagement von Typ 1 und Typ 2 Diabetespatienten. Der Firmengründer Julian Shapley und Eric Cohen, Investor Relations, stellten ein System vor, welches dem Patienten in Zukunft die Insulinversorgung in Echtzeit ermöglichen wird. Dieser sogenannte künstliche Pankreas besteht aus einer Pumpe, die wie ein Pflaster am Körper angebracht ist, und einem Messgerät, welches ständig den Blutzuckerspiegel misst. Beide Einzelkomponenten werden über eine Software zusammengeführt, die den aktuellen Zustand und den Bedarf über Algorithmen errechnet und steuert. Gegenwärtig wird noch ein zusätzliches Endgerät benötigt, jedoch kann diese Software in Zukunft, nach einer entsprechenden Zulassung, auf Smartphones installiert werden.

Increased Data Protection and Data Security Requirements under the New EU Data Protection Rule
Dr. Lutz Keppeler, Senior Associate, Certified Specialist Lawyer for Information Technology Law von der Rechtsanwaltskanzlei HEUKING KÜHN LÜER WOJTEK, eine Kanzlei, die sich auf die auf die Beratung von Life Science Unternehmen spezialisiert hat, gab einen Überblick über die relevanten Änderungen in der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) oder auch EU Data Protection Regulation. Diese, ab dem 25. Mai 2018 anzuwendende Verordnung der Europäischen Union, mit dem Ziel, die Verarbeitung von personenbezogenen Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen EU-weit zu vereinheitlichen, soll einerseits den Schutz von personenbezogenen Daten innerhalb der Europäischen Union sicherstellen, andererseits aber auch den freien Datenverkehr innerhalb des Europäischen Binnenmarktes gewährleisten. In seinem Vortrag arbeitete Herr Dr. Keppler vor allem die sich aus dieser Verordnung ergebenen Herausforderungen für Unternehmen der Life Science Branche heraus, die mit personenbezogenen Daten arbeiten. Dies betrifft im gleichen Maße Unternehmen, die ihre Medikamente in weitreichenden klinischen Studien an Patienten testen aber auch solche, die für die Behandlung von chronischen Erkrankungen wie Diabetes neuartige, digital gesteuerte medizinische Geräte zur Verfügung stellen. Für alle gilt: Auch wenn die Verordnung in vielen Belangen den Anforderungen und Bedürfnisse der Branche nicht nachkommt (so gilt die Veröffentlichung von personenbezogenen Gesundheitsdaten bei Ärzten als Straftat) und Anforderungen häufig einen Interpretationsspielraum lassen (z.B. wie sind personenbezogene Daten definiert) – ist eine genaue Dokumentation und Festlegung der Datenerhebungs- und Datensicherungsprozesse sowie die Implementierung von IT-Sicherheit Pflicht.

New Business Modells Digital Health
Im Vormittagspanel ging es um neue Geschäftsmodelle im Bereich der digitalen Gesundheit. Dr. Klaus Suwelack von Johnson & Johnson Innovation gab jungen Unternehmern den Ratschlag vom Patienten aus eine technische Lösung für ein konkretes Problem zu erarbeiten und erinnerte an das Zitat von Steve Jobs „You’ve got to start with the customer experience and work back toward the technology – not the other way around“. Eine der Schlussfolgerungen des Panels war, dass Business to Business (B2B) Modelle attraktiver sind als Business to Consumer (B2C) Modelle. Rund 25% der deutschen Digital Health Startups sind im B2B Bereich tätig und die überwiegende Mehrheit im B2C. Der Trend zu „Pay for Performance“ unterstützt viele B2B Modelle. Dr. Martin Pöhlchen von AliraHealth prognostizierte, dass in der Zukunft vermehrt digitale Gesundheitsangebote für die Bereiche Diagnose, Prävention und Behandlung entwickelt werden. Die entsprechenden Geräte / Software müssten dann aber auch als Medizingeräte zugelassen/zertifiziert werden. Karlheinz Schmelig von Creathor Venture wies darauf hin, dass sich die Venture Capital Investitionen in Digitale Gesundheit seit 2014 mehr als verdoppelt haben und im letzten Jahr 8 Mrd. USD in digitale Gesundheit investiert wurden. Als Beispiele für erfolgversprechende Geschäftsmodelle sieht er Patienten-Arzt-Kommunikations-Plattformen, (wie z.B. Klara) und Plattformen die die digitale Rekrutierung von Patienten für klinische Studien erleichtern. In Deutschland stellt die Zersplitterung des Gesundheitssystems in 134 Krankenkassen, GKV, KBV, Ärztekammern, IQWIG eine erhebliche Hürde bezüglich der schnelleren Adoption von vielen digitalen Gesundheitsangeboten dar.

Next Generation Sequencing & Big Data
Jason Gammack von QIAGEN sprach über die riesigen Datenmengen, die durch neue Technologien gesammelt werden. „Alle 6 Monate verdoppelt sich die Menge an gesammelten biologischen Daten. Allein durch die Gensequenzierung fällt jährlich eine Datenmenge von 2-40 Exabyte (EB) an“. Zum Vergleich: die Gesamtheit der gedruckten Werke wird laut Wikipedia auf 0,2 EB geschätzt. Big Data bietet erhebliche Möglichkeiten zur Verbesserung von Behandlungsempfehlungen im Krebsbereich. QIAGEN’s Stärke ist dabei die Integration des Arbeitsablaufs von der Probenvorbereitung über die Gensequenzierung und die Dateninterpretation bis zum Befund. Ein herausragendes Merkmal ist die Bioinformatik-Plattform „QCI Interpret“, anhand derer die Ergebnisse der Gensequenzierung direkt mit den aktuellen klinischen Leitlinien und wissenschaftlichen Publikationen abgeglichen und in eine individualisierte Therapieempfehlung umgesetzt werden können. Die Analyse des Microbioms, also der bakteriellen Darmbesiedelung, ist eines der zukünftigen Wachstumsfelder. Daraus gewonnene Erkenntnisse könnten z.B. zu einer verbesserten Behandlung von Diabetes beitragen.

The Health Revolution – Better Outcome with Smart Data
Clemens Suter-Crazzolara, PhD von SAP Health stellte die enorme Chance einer Kombination von Cross Ecosystem-Daten auf innovativen neuen Wegen, um bahnbrechende neue Erkenntnisse zu finden, heraus. Der Rahmen für vernetzte Echtzeit-Lösungen von SAP (SAP S/4 Hana, SAP Cloud Platform, SAP Leonardo, SAP Fieldglass, SAP Ariba u.a.) kann einen wertvollen Beitrag leisten, neue Erkenntnisse zu gewinnen und bessere und effizientere Gesundheitsleistungen für Patienten zu entwickeln. SAP setzt dazu auf Kooperationen, u.a. mit Gustave Roussy, ein führendes europäisches Krebsinstitut, CancerLinQ von der American Society of Clinical Oncology (ASCO) sowie den amerikanischen Healthcare Unternehmen Mercy und Sutter Health. Clemens Suter-Crazzolara stellte das hohe Committment des Softwareunternehmen SAP heraus, bessere Ergebnisse für die Patienten zu erreichen und zitierte ein Statement von Bill McDermott, CEO von SAP „There´s nothing that can make a difference in the world more than improving the outcomes for health in society. And therefore, we´re totally dedicated to it.“

Digital Health – A Capital Market Perspective
Im Nachmittagspanel wurde über digitale Gesundheit aus Sicht des Kapitalmarktes diskutiert. Kai Brüning von apoAsset Management verspricht sich durch die digitale Transformation im Gesundheitswesen eine erhebliche Effizienzsteigerung im Gesundheitssystem. „Nur ca. 15% der Kosten des Gesundheitssystems entfallen auf verschreibungspflichtige Medikamente, obwohl diese in den Augen der Öffentlichkeit das Dilemma darstellen. Die eigentliche Belastung, die übrigen 85%, liegt jedoch in der Gesundheitsversorgung. Diesen Teil gilt es mittels Digitalisierung zu entschlacken.“ Dr. Clemens Suter-Crazzolara von SAP Health sieht erhebliche Vorteile von Big Data bei der Behandlung von Krebspatienten. Im Gustave Roussy Krankenhaus, dem renommierten französischen Krebszentrum, werden mit Hilfe von SAP Connected Health klinische und genomische Patienten-Daten mit den Ergebnissen wissenschaftlicher Publikationen abgeglichen um daraus eine verbesserte Behandlung zu entwickeln.
Um eine verbesserte Akzeptanz zu erreichen ist es dabei ganz wichtig den Black Box Effekt zu vermeiden und durch Transparenz das Herleiten der Behandlungsempfehlung für den Arzt nachvollziehbar zu machen. Professor Lingg von imi mHealth Solutions sieht Datenschutzbedenken bei Ärzten als eine der größten Hürden in Deutschland. Norwegen und Dänemark haben deutlich liberalere Datenschutzbestimmungen und sind bei e-Health schon weit vorangeschritten. Auch Pharmaunternehmen versuchen durch Kooperationen mit Technologieunternehmen an dem Trend digitale Gesundheit zu partizipieren. Kürzlich hat z.B. Merck KGaA eine Big Data Partnerschaft mit Palantir bekanntgegeben. Das Darmstädter Unternehmen will Palantir-Technologien einsetzen, um herauszufinden, welche Patienten am besten auf bestimmte Therapien ansprechen, oder bei der Entwicklung neuer Medikamente für die Krebstherapie. Das Besondere an Palantir ist, dass mit der Plattform die Analyse großer Datenmengen aus unterschiedlichsten Quellen möglich ist, also von Informationen, die normalerweise nicht ohne weiteres von einem Computer gelesen und ausgewertet werden können. Eine weitere Erkenntnis des Panels war, dass die Blockchain-Technologie sich möglicherweise zur Speicherung von Gesundheitsdaten eignet.

Digital Health - Startup-Slam
Der „Startup-Slam“ fand auf dieser Konferenz zum ersten Mal statt und bot als Plattform jungen Unternehmen die Möglichkeit, sich mit 5-minütigen Kurzpräsentationen dem Publikum präsentieren und sich anschließenden Fragen zu stellen. Karlheinz Schmelig, Managing Partner der Creathor Venture, ein führendes paneuropäisches VC Unternehmen mit einem Fokus auf Technologie, Life Science und Schnittstellen beider Branchen moderierte diesen Teil der Konferenz und schaffte den perfekten Rahmen für die unterschiedlichen Startups.

Genomatix entwickelt online-basierte Software für die gesamte Analyse und Interpretation genetischer Daten vom ersten DNA-Methylierungs-Mapping bis hin zum Meta-Vergleich mehrerer Datensätze und deren Korrelation zur Bestimmung epigenetischer Muster. Diese Muster können dem Arzt wertvolle Hinweise liefern über die Anfälligkeit für bestimmte (Krebs-)Erkrankungen, Informationen liefern zum Fitnessstand und biologischen Alter sowie Allergien, Unverträglichkeiten, Vitaminversorgung und Medikamentengebrauch.

Humanoo hat eine Software/App für die betriebliche Gesundheitsvorsorge entwickelt: „Dein persönlicher Gesundheitscoach“. Dieser Gesundheitscoach, der helfen soll, die Gesundheit zu stärken und damit auch die Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern zu erhöhen, bietet neben der Möglichkeit des aktiven Austausches mit unternehmenseigenen Experten auch Tipps für eine gute Ernährung und Unterstützung bei unterschiedlichen Trainings in den Bereichen Yoga Physiotherapie, Entspannung und Meditation.

imi mHealth Solutions ist in einem neuen, schnell wachsenden Arm der Life Science Branche tätig: mHealth oder auch mobile Health. mHealth sucht Lösungen für gesundheitliche Belange jeder Art durch den Einsatz von Mobilkommunikation und verwandter Technologien. imi mHealth Solutions kombiniert mHealth-Apps ihrer Partner oder aber auch aus offenen Entwicklungen auf einer eigenen Serviceplattform und bietet dem Verbraucher damit eine interaktive und integrierte Ansammlung unterschiedlicher Anwendungen zur Beobachtung der Vitalfunktionen.

SynapCon bietet als CRO (Clinical/Contract Research Organization) eine software-basierte Unterstützung für das Projekt- und Datenmanagement komplexer klinischer Studien an. Das von SynapCon entwickelte EasyClin® ermöglicht über das zentrale Management elektronischer Daten und der bedarfsorientierten direkten Zurverfügungstellung an die beteiligten Parteien (Studienzentren, Finanzverwalter, Ärzte, Patienten, Sponsoren, regulatorische Behörden, …) eine enorme Zeitersparnis und damit eine Reduktion der Kosten für die Unternehmen aber auch für die öffentlichen Gesundheitssysteme.

Die Konferenz schloss mit einem Get-together.

Sprecher & Moderatoren

  • Dr. Christa Bähr, CEFA, CFA, Founder and Business Owner, CB HealthCare
  • Kai Brüning, CEFA, Fundsmanager, apoAsset Management GmbH
  • Eric Cohen, IR, Cellnovo Group
  • Dr. Lothar Ende, Partner, HEUKING KÜHN LÜER WOJTEK
  • Jason Gammack, Vice President Head of Marketing Life Sciences, QIAGEN N.V.
  • Dr. Lutz Martin Keppeler, Senior Associate, Certified Specialist Lawyer for Information Technology Law, HEUKING KÜHN LÜER WOJTEK
  • Prof. Dr. Dr. Gerhard Lingg PhD, Chairman, imi mHealth Solutions Ltd.
  • Dr. med. Markus Manns, Chairman DVFA Life Science Commission, Equities Fund Manager, Union Investment Privatfonds GmbH
  • Klaus May, Geschäftsführer, Genomatix
  • Dr. Martin Pöhlchen, Partner, Alira Health
  • Karlheinz Schmelig, Managing Partner, Creathor Venture
  • Carsten Schmitt, Investment Banking, Renell Bank
  • Dr. Julia Schüler, CBA, Investor Relations, SynapCon
  • Roman Schweiger, CFO, HUMANOO
  • Julian Shapley, CSO, Cellnovo Group
  • Dr. Clemens Suter-Crazzolara, VP Product Management, Health, SAP SE
  • Dr. Klaus Suwelack, New Venture Lead Germany, Johnson & Johnson Innovation/Janssen
  • Christian B. Teig, CFO, CompuGroup Medical
  • Lesli Wagstaffe, CEO, imi mHealth Solutions Ltd.

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Flyer

Impressionen:

Bildergalerie

9th DVFA Life Science Conference 2016

Dr. Christa Baehr
Prof. Dr. Boris Fehse
Dr. Kai te Kaat
Blick ins Publikum
Dr. Christian Thirion
Dr. Sven Klussmann
Panel eins
Dr. jur. Dr. med .Adem Koyuncu
Dr. Simon Moroney
Dr. Franz Werner Haas
Dr. Martin Treder
Panel zwei

9th DVFA Life Science Conference 2016 "Next Level Targeted Therapies" 

Game Changing Technologies for Future Medicine

Ralf Frank, Generalsekretär DVFA e.V., die Kommission Life Science unter der Leitung von Dr. Christa Bähr, CB HealthCare, und Dr. med. Markus Manns, Union Investment Privatfonds GmbH, begrüßten über 80 Teilnehmer zur 9th DVFA Life Science Conference im DVFA Center. 

Gene Editing Technologie „CRISPR/Cas“ 

Eine Einführung in das Thema übernahm Prof. Dr. Boris Fehse, Universitätsprofessor für Zell- und Gentherapie, UKE Hamburg-Eppendorf. Er stellte die Möglichkeiten und Chancen der innovativen Gene Editing Technologie dar. Mit dem Enzym CRISPR/Cas9 können DNA-Bausteine im Erbgut präzise verändert bzw. editiert werden. Gegenüber den anderen Genom-Editing-Verfahren „Zinkfinger-Nukleasen“ und „Talen“ ist „CRISPR/Cas“ deutlich zuverlässiger, schneller und kostengünstiger. Die größte Herausforderung ist, ähnlich wie bei der Gentherapie, der Transport der Gene Editing Enzyme in die Zielzelle durch geeignete Vektoren. Vor diesem Hintergrund könnte Gene Editing  eine größere Rolle bei ex-vivo Therapien, als Research Tool zur Entwicklung von aussagekräftigeren Tiermodellen, in der Tierzucht und im Pflanzenschutz  spielen. Bei den ex-vivo Therapien werden körpereigene Abwehrzellen (T-Zellen) im Labor gentechnisch verändert und dem Patienten dann wieder verabreicht. Erste Erfolge konnten bei der Behandlung von HIV-Patienten gezeigt werden. HIV-Patienten bei denen zuvor im Labor mit Hilfe einer Zinkfinger-Nuklease das CRR5-Gen in T-Zellen ausgeschaltet wurde,  zeigten eine temporäre Resistenz gegen das HIV-Virus. Auch CRISPR entwickelt sich Richtung klinischer Anwendung, mit der Erlaubnis der FDA zum Start der ersten klinischen Studie mit CRISPR in Krebspatienten an der Universität von Pennsylvania. 

Individualisierung von Krebstherapien durch Big Data

Dr. Kai te Kaat von QIAGEN sprach über die Vorteile von Big Data zur Verbesserung und Individualisierung von Krebstherapien. QIAGEN‘s Stärke ist dabei die Integration des Arbeitsablaufs von der Probenvorbereitung über die Gensequenzierung und der Dateninterpretation bis zum Befund. Ein herausragendes Merkmal ist die Bioinformatik-Plattform, anhand derer die Ergebnisse der Gensequenzierung direkt mit den aktuellen klinischen Leitlinien und wissenschaftlichen Publikationen abgeglichen und in eine individualisierte Therapieempfehlung umgesetzt werden können. Besonders interessant ist das Thema Liquid Biopsy, mit der anhand einer Blutprobe erkannt werden kann, wie die Krebserkrankung verläuft und ob die eingesetzten Medikamente helfen. 

Virale Vektor-Plattformen – „Genfähren“ und erste erfolgreiche Anwendungen

Der Vortrag von Dr. Christian Thirion, SIRION Biotech GmbH, befasste sich mit den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen viralen Vektor-Plattformen u.a. als vorübergehende (transiente) oder permanente (stabile) „Genfähren“ in der frühen präklinischen Forschung bis hin zu ersten erfolgreichen Anwendungen u.a. in dem aktuell sehr dynamischen Feld der Krebsimmuntherapie und Gentherapien (z.B. CAR-T, AAV-basierte Factor IX Gentherapie zur Hämophiliebehandlung). Eigene Entwicklungskandidaten befinden sich noch in frühen Phasen, doch erfährt das Unternehmen zunehmende Aufmerksamkeit, nicht nur von der Akademie. Trotz der langen und wechselvollen Historie viraler Vektoren, ist für diese nach den ersten beiden Zulassungen in Europa (Glybera von uniQure in 2012, Strimvelis von GSK in 2016) aufgrund des breiten Anwendungsspektrums (u.a. Impfung) und den umfangreichen Finanzierungsrunden nun eine deutliche Verbreitung abzusehen und mit weiteren Zulassungen in den kommenden Jahren zu rechnen.

Spiegelmere® - eine neue Wirkstoffklasse in der Krebstherapie

Die neue Wirkstoffklasse der Spiegelmere® und ihre Anwendung in der Krebstherapie präsentierte Dr. Sven Klussmann, NOXXON Pharma AG, in seinem Vortrag. Spiegelmere® bestehen aus DNA- oder RNA-Bausteinen, deren 3D-Struktur sich spiegelbildlich zu der natürlichen verhält, vergleichbar zu einer rechten und linken menschlichen Hand. NOXXON hat drei klinische Entwicklungskandidaten in verschiedenen Indikationen bis in die Phase II geführt, fokussiert sich aber seit 2015 auf Krebstherapien und hier insbesondere auf die Weiterentwicklung des  CXCL12 Inhibitors NOX-A12. Dieser Kandidat zielt auf die Mikroumgebung eines Krebsherds und adressiert in unterschiedlichen Krebstypen unterschiedliche zelluläre Mechanismen. 

Wie können die Versprechen der Wissenschaft in Therapeutika umgewandelt werden?

Die erste Paneldiskussion beschloss den Vormittag mit der Fragestellung "How can Current Game Changing Therapies be Competitive?". Gbola Amusa, Chardan Capital Markets LLC, prognostizierte: "The patients are the ones benefitting most." Dr. Christian Thirion, SIRION Biotech GmbH, stellte das verbesserte Verständnis zu viralen Vektoren und deren Mehrwert in der Gentherapie heraus. Dr. Martin Treder, Affimed N.V, erwartete eine stetige Weiterentwicklung bestehender Technologien zur Optimierung des körpereigenen Immunsystems. Prof. Dr. Burghardt Wittig, Foundation Institute Molecular Biology and Bioinformatics, FU Berlin, zeigte sich ebenso optimistisch, wies in diesem Zusammenhang aber auf kritische, wissenschaftliche Bedenken zu einigen Immunonkologie-Produkten der ersten Generation hin.

Kenntnis des Zielmoleküls erlaubt die Entwicklung innovativer Antibodies

Zukünftige Medikamente müssen in vielerlei Hinsicht besser sein als die heute verfügbaren Präparate. Dabei werden klar differenzierte Wirkstoffe, die aus der Masse an Ansätzen hervorstechen und innovative Ansätze verfolgen, die wichtigsten Werttreiber in der Pharmaindustrie sein. In seiner Präsentation mit dem Titel „Innovative Antibodies“ diskutierte Dr. Moroney, CEO der MorphoSys AG, zwei Fallstudien aus dem umfangreichen Portfolio des Unternehmens, um zu zeigen, wie wichtig eine tiefe Kenntnis des Zielmoleküls und der Biologie hinter einer Erkrankung für die Entwicklung von sicheren und hochwirksamen Medikamenten ist.  Guselkumab, ein in Partnerschaft mit Janssen/J&J entwickeltes Produkt der klinischen Phase III zur Behandlung von Schuppenflechte und MOR208, ein sich in der klinischen Phase II befindlicher unternehmenseigener Antikörper zur Behandlung von Blutkrebs, zeigten in  den bisherigen klinischen Studien sehr überzeugende Eigenschaften.  Der Antikörper Guselkumab bindet spezifisch an eine Untereinheit der Zielstruktur, um dort die für die entzündlichen Prozesse verantwortlichen Zellen zu blockieren. Im Falle von MOR208 konnte die Wirksamkeit über eine Modifikation des Antikörpers gesteigert werden, und die Effizienz bei der Abtötung der malignen B-Zellen signifikant erhöht werden.

RNA-Moleküle als Therapeutika und Impfstoffe

Dr. Franz-Werner Haas, Chief Corporate Officer der CureVac AG, berichtete über die Herangehensweise und die Fortschritte der Firma, die sich auf RNA-Moleküle als Therapeutika und Impfstoffe konzentriert. CureVac zog im Jahr 2015 große Aufmerksamkeit auf sich, weil sich die Bill & Melinda Gates Stiftung mit 46 Millionen EUR beteiligte, ihr bis dahin größtes Eigenkapital-Investment in ein einzelnes Unternehmen. Im vergangenen Jahr folgte dann noch die höchste, jemals öffentlich bekannt gegebene VC-Finanzierungsrunde in eine deutsche Biotech-Firma: 100 Millionen EUR, bereit gestellt von den Neu-Investoren Baillie Gifford, Chartwave, Familie Coppel, Elma Investments und Sigma Group sowie den bisherigen Finanziers Dietmar Hopp (über dievini Hopp BioTech holding) und Bill Gates. Insgesamt konnte CureVac bisher 300 Millionen EUR an Eigenkapital aufnehmen. Mit den frischen Geldern wird die klinische Pipeline weiterentwickelt, die derzeit vier Wirkstoffe in acht Studien umfasst. Die mRNA-Technologie kann einen sogenannten „Paradigm-shift“ in der Medikamenten-Entwicklung darstellen, weil der Körper sein Therapeutikum auf Basis der in der mRNA codierten Information selbst produziert. Das Interesse der Pharma-Industrie ist über Kooperationen mit Boehringer Ingelheim und Sanofi bereits vorhanden. Auf Nachfrage konkretisierte Dr. Haas noch ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem noch nicht so weit fortgeschrittenen US-Konkurrenten Moderna (rund 1 Mrd. USD an Gesamtfinanzierung): die Verwendung natürlicher, nicht-chemisch modifizierter RNA. Der CureVac-Wirkstoff befindet sich aktuell in einer Phase-IIb-Studie in Prostata-Krebs.

Das Immunsystem lehren, im Krebs den Feind zu erkennen

Bei der Entstehung von Krebs herrscht laut Dr. Martin Treder, CSO der Affimed N.V.  ein Ungleichgewicht, das dazu führt, dass unser Immunsystem, welches durchaus Waffen besitzt mit denen Krebszellen effizient bekämpft werden können, diese nicht mehr erkennen kann. Der Grund: Krebszellen haben Mechanismen entwickelt, die es ihnen ermöglichen, sich zu verstecken und für das Immunsystem unsichtbar zu bleiben. In seinem Vortrag „Directing the Immune System to Eliminate Tumor Cells“ hat Dr. Martin Treder die Affimed-eigene Technologieplattform vorgestellt, über die Affimed genau dort eingreifen kann. Mit ihr werden tetravalente Antikörper, sogenannte TandAb® und TriFlex  Moleküle hergestellt, die mit ihren vier Bindungsstellen eine hohe Affinität zu Zielstrukturen auf Tumorzellen auf der einen Seite und auf Natural Killer (NK-)- oder T-Zellen auf der anderen Seite aufweisen. Durch diese hochspezifischen und sehr effizienten Bindungen bringt der Antikörper beide Zelltypen in direkte Nähe zueinander und lehrt so Immunzellen maligne Zellen wieder zu erkennen und zu vernichten. 

Next Level Targeted Therapies am Kapitalmarkt

Im zweiten, den Konferenztag abschließenden Panel diskutierten Kapitalmarkt-Experten über die Finanzierungsbedingungen und Aufnahmebereitschaft des Kapitalmarktes für Börsen-gänge. Die Teilnehmer waren sich darüber einig, dass die Bereitschaft von Investoren an IPO’s teilzunehmen durch die Implosion von Valeant und der anhaltenden Diskussion in den USA über extreme Preiserhöhungen und teure Medikamente deutlich zurückgegangen ist. Dr. Markus Manns von Union Investment warnte davor, dass einige der Unternehmen aus dem Bereich Gene Editing und Gentherapie zwar eine hochinteressante Technologie besitzen, sich aber in einem sehr frühen Stadium befinden. Eric Blanchard von Covington & Burlington LLP  erinnerte am Beispiel der französischen Cellectis daran, dass ein Dual Listing in Frankreich und den USA eine interessante Möglichkeit für europäische Biotechunternehmen darstellt. Bei Cellectis war dabei die Partnerschaft mit Pfizer eine wichtige Voraussetzung für das erfolgreiche US-Listing.

Die Konferenz schloss mit einem Get-together. 

Die Referenten und Panelisten auf der 9th Life Science Conference:

  • Gbola Amusa, MD, CFA, Managing Director, Chardan Capital Markets, LLC   
  • Dr. Christa Bähr, CEFA, CFA, Founder and Business Owner, CB HealthCare
  • Dr. Gil Bar-Nahum, Managing Director, Jefferies International Ltd
  • Eric Blanchard, Partner, Covington & Burling LLP
  • Kai Brüning, CEFA, Senior Portfolio Manager, apoAsset Management GmbH
  • Prof. Dr. Boris Fehse, Professor for Cell and Gene Therapy, UMC Hamburg-Eppendorf
  • Ralf Frank, Secretary General, DVFA e.V.
  • Dr. Franz-Werner Haas, CCO, CureVac AG
  • Dr. Kai te Kaat, VP Head of Franchise Oncology, QIAGEN N.V.
  • Dr. Sven Klussmann, CSO and Founder, NOXXON Pharma AG
  • Dieter Lingelbach, COO, SIRION Biotech GmbH
  • Dr. med Markus Manns, Senior Equities Fund Manager, Union Investment Privatfonds GmbH
  • Dr. Simon Moroney, CEO, MorphoSys AG
  • Karlheinz Schmelig, Creathor Venture Management GmbH
  • Dr. Christian Thirion, CEO/CTO, SIRION Biotech GmbH
  • Dr. Martin Treder, CSO, Affimed N.V.
  • Prof. Dr. Burghardt Wittig, Chairman, Foundation Institute Molecular Biology and Bioinformatics, FU Berlin
  • Dr. Olav Zilian, Senior Vice President Corporate Development, MediGene

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8th DVFA Life Science Conference 2015

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8th Life Science Conference 2015 "Big Data in Healthcare"

Exponenzielles Datenwachstum im Dienste der Gesundheit

"Data is the new oil", formulierte Ralf Frank, Generalsekretär DVFA e.V., treffend in der Begrüßungsansprache zur 8th DVFA Life Science Conference. Die Kommission Life Science unter der Leitung von Dr. Christa Bähr, CB HealthCare, und Dr. med. Markus Manns, Union Investment Privatfonds GmbH, begrüßten über 100 Teilnehmer  im DVFA Center.

Paradigmenwechsel mit ungeahnten Therapieoptionen

Fest steht: Die Healthcare-Branche steht vor revolutionären Umwälzungen und der exponenzielle Datenanstieg ist sicher eine der größten Herausforderungen im Hinblick auf Entwicklungen, die einen Quantensprung bei der Behandlung von Patienten darstellen. Allein neue Diagnosetechniken verursachen einen massenhaften Anstieg von zu verarbeitenden Daten. Wie können diese Datenmengen prozessual verarbeitet werden und was bedeutet dies für Ärzte, Patienten, und die damit befassten Healthcare-Unternehmen? Das waren zentrale Fragen der 8th DVFA Life Science Conference.

IT im Dienste der Patienten und Ärzte

Der Vormittag widmete sich zu Beginn einer Einführung in das Thema durch Dr. Markus Müschenich, Concept Health – The Berlin Think Tank for Health Management. "Big Data helps to improve and anticipate and treat illness", sagte Dr. Müschenich, der unter anderem einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen und Unternehmen der Branche gab.

Der  Beitrag von Petra Streng, SAP Life Sciences, ergänzte um die aus dem Datenmaterial möglichen medizinischen Einsichten. Sie zeigte, wie die Analyse von Genom-Daten durch IT-Lösungen zum Schlüssel einer treffenden Diagnose und anschließenden Therapieoptionen in der onkologischen Anwendung fortschreitet. Ein zweites Beispiel zeigte, wie neue Kommunikationsmöglichkeiten über Apps zwischen Schwangeren und deren behandelnden Ärzten der Verbesserung des Gesundheitsstatus von Mutter und Kind dienen.

Dr. Stefan Brock, Molecular Health GmbH, befasste sich mit dem aus der Genomanalyse entstehenden überbordenden Datenstrom, dessen Verarbeitung die Türen zur personalisierten Medizin öffnet. Weltweit sind Asthmaerkrankungen, Diabetes oder Arthritis Diagnosen, die noch immer nach dem Tenor "one size fits all" abgehandelt werden. Dr. Brock prognostizierte den Paradigmenwechsel, der Big Data zum Wohle der Patientengesundheit anwendet und stellte ein Softwaretool vor, das die personalisierte onkologische Diagnose und Therapie managt.

Auch Jason Gammack, QIAGEN N.V., ging auf Softwarelösungen zur Verarbeitung von Big Data ein, um Krebstherapien passgenau und personalisiert zum Patienten zu bringen. Über die Identifizierung von Biomarkern erfolgt die Analyse und Therapie der sich heterogen präsentierenden Tumore.

Daten, Daten, Daten – wo liegen die Gefahren?

Die erste Paneldiskussion beschloss den Vormittag zu "Big Data for better therapies". Michael Tysiak, Cytolon AG, prognostizierte: "The patients are the ones benefitting most." Dr. Oliver Müller, Capgemini Consulting, hob auf die Korrektheit der Daten und Datenverwendung ab: "Trust in data is very important." Dr. Stefan Brock fragte nach dem Verfallsdatum aller Informationen, wie sicher sie gespeichert werden, und dass die Kommerzialisierung von Daten kritisch begleitet werden sollte.

Datenhandling: Internetplattformen, Dataclouds und Patientenkarten

Dr. Sierk Poetting, BioNTech AG, stellte eine informationelle Internet-Plattform zur Steuerung und Verarbeitung der Datenflüsse vor und erklärte deren Effizienz am Beispiel synthetischer RNA. Sein Schluss: "In principal you can treat any cancer". Und weiter: "The shift goes from the drug-centered-picture to the patient-centered-picture".

Herman de Prins, UCB, fokussierte den selbst lernenden Aspekt hochkomplexer Algorithmen. "Machine learning" ist das Stichwort, das neue Dimensionen eröffnet.

Martin Bumm, medisign GmbH, hob auf die Möglichkeiten telematischer Optionen über elektronische-ID-Karten für Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten ab, die die Diversität und Herkunft von Big Data auf einem Kommunikationsträger bündeln.

Prof. Dr. Jörg Vienken, Nephro-Solutions AG, ging auf das Handling der "patient data cloud" insbesondere für chronische Erkrankungen ein. Besonders interessant war hier der Hinweis auf das Management so genannter Entzündungs-Parameter, die Vorhersagen auf die Lebenserwartung innerhalb einer time line von 20 Wochen erlauben.

Big Data in Healthcare und dem Kapitalmarkt

Dr. Stefan Höfer, Deutsche Börse AG, ist überzeugt: "Germany has an excellent entrepeneurial and innovation potential." Er bedauerte, dass innovative Healthcare-Unternehmen an einer chronischen Unterfinanzierung leiden und ist überzeugt, dass das Deutsche Börse Venture Network hilft, diese Lücke zu schließen. Mutige Investoren sind die Voraussetzungen für IPOs der Branche.

So schlug das zweite, den Konferenztag abschließende Panel den Bogen zur Rolle von Big Data verarbeitenden Healthcare-Unternehmen am Kapitalmarkt. Es diskutierten Kai Brüning, apoAsset Management GmbH, Dr. Martin Pöhlchen, Sinfonie Life Science Management GmbH, Karlheinz Schmelig, CREATHOR VENTURE Management GmbH, unter der Leitung von Dr. jur. Dr. med. Adem Koyuncu, Partner, COVINGTON & BURLING LLP.

Die Konferenz schloss mit einem Get-together.

Die Referenten und Panelisten auf der 8th Life Science Conference:

  • Dr. Christa Bähr, CEFA, CFA, Founder and Business Owner, CB HealthCare
  • Dr. Siegfried Bialojahn, Ernst & Young GmbH
  • Dr. Stephan Brock, Chief Technology Officer (CTO), Molecular Health GmbH
  • Kai Brüning, CEFA, Senior Portfolio Manager, apoAsset Management GmbH
  • Martin Bumm, Prokurist, medisign GmbH
  • Herman de Prins, CIO, UCB SA
  • Jason Gammack, VP and Global Head of Advanced Genomics Commercial Operations, QIAGEN N.V.
  • Stefan Höfer, Vice President, Issuer & Primary Market Relations, Deutsche Börse AG
  • Dr. jur. Dr. med. Adem Koyuncu, Partner, COVINGTON & BURLING LLP
  • Dr. med. Markus Manns, Senior Equities Fund Manager, Union Investment Privatfonds GmbH
  • Dr. Oliver Müller, Head of Healthcare, Capgemini Consulting
  • Dr. Markus Müschenich, MPH, Member of the board of directors at the German Association for Internet Medicine, Founder of Concept Health – The Berlin Think Tank for Health Management
  • Dr. Martin Pöhlchen, Managing Director, Sinfonie Life Science Management GmbH
  • Dr. Sierk Poetting, CFO, BioNTech AG
  • Karlheinz Schmelig, Managing Partner, CREATHOR VENTURE Management GmbH
  • Petra Streng, Solution Manager, SAP SE
  • Ulrich Taibon, Head of Molecular Systems, STRATEC Biomedical AG
  • Michael Tysiak, CFO, Cytolon AG
  • Prof. Dr. Jörg Vienken, Board Member, Nephro-Solutions AG

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7th DVFA Life Science Conference 2014

Die 7th DVFA Life Science Conference zu "Innovative Treatment Strategies for Cancer" versammelte an die 100 Gäste im DVFA Center, gab hochinteressante Einblicke in den Stand moderner Krebstherapien und die Rolle der Investoren.

Ralf Frank, Generalsekretär DVFA e.V., und Dr. Christa Bähr, Chairwoman der DVFA Kommission Life Science, begrüßten die Teilnehmer, bevor Dr. Detlef Terzenbach, Direktor Hessen TRADE & INVEST GmbH, mit einem Überblick über die BIOTECH-Aktivitäten des Landes Hessen den Konferenztag inhaltlich eröffnete. Dr. Martin Schloh, Partner, Oliver Wyman, führte als Moderator durch den gesamten Vormittag, der Einblicke in verschiedene Ansätze der Krebs-Immuntherapie gab. Diese wurde 2013 von "Science" zum wissenschaftlichen Durchbruch des Jahres gewählt.

Dr. Frank Schnieders, Gründer und CEO, Provecs Medical GmbH, erklärte zunächst in einem Einführungsvortrag die Bedeutung neuartiger Immuntherapeutika zur Behandlung von Krebs- und Infektionserkrankungen. Besonders die sog. Checkpoint-Blocker führen zu einer Stimulation des Immunsystems, welches dadurch in die Lage versetzt wird, Krebszellen besser zu attackieren.

Eine zentrale Rolle in der humanen Immunantwort spielen die sogenannten "T-Zellen". Diese Zellen des Immunsystems sind letztendlich diejenigen, die Tumorzellen direkt eliminieren. Darüber sprach Prof. Dr. Dolores J. Schendel, CSO, Medigene AG, in "Personalized T-Cell Immunotherapies". Medigene hat 3 Therapieverfahren in der Pipeline: Dendritische Zellvakzine, die TRC-Technologie und die TAB-Plattform. Dr. Matthias Schroff, CEO, MOLOGEN AG, stellte mit "Immunotherapies against cancer" einen Medikamentenkandidaten vor, der derzeit in der Indikation Darmkrebs und Lungenkrebs klinisch getestet wird. Es handelt sich um einen DNA-Wirkstoff, der auf den TLR9-Rezeptor zielt. Das Immunsystem der Patienten soll auch hier in die Lage versetzt werden, die eigenen Krebszellen zu erkennen und zu bekämpfen.

Das Tübinger Unternehmen Curevac, das mit CFO Dr. Oliver Schlüter im Nachmittagspanel vertreten war, verfolgt den Ansatz messenger-RNA basierter Tumorimpfstoffe. Curevac ist es gelungen, m-RNA handhabbar zu machen, zu stabilisieren und ihre Eigenschaften zu optimieren. Bei der RNActive®-Immuntherapie CV9104 werden 4 Prostataspezifische Antigene gebildet, die dann wiederum eine Immunantwort gegen Prostatakrebs auslösen.

Über Glykosylierung (Anbindung von Zuckerketten) optimierte Antikörper, präsentierte Dr. Franzpeter Bracht, COO, GLYCOTOPE GmbH, in seiner Präsentation zu "New proprietary Glycobiology Technologies leading to an advanced Pipeline". Damit soll eine deutlich stärkere Anti-Tumor-Effektivität, ein verbessertes Nebenwirkungsprofil sowie ein erweitertes Patienten- und Indikationsspektrum erzielt werden.

Das erste Panel beschäftigte sich im Anschluss noch vor dem Lunchtermin mit "Oncology at the Capital Market". Teilnehmer waren Bettina Edmonston, Analyst, Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG, Dr. David Karabelnik, CEO, Breslin AG, Dr. Bernhard Ehmer, Former President ImClone Systems Corp. und PD Dr. med. Kai Deusch, CEO, RIEMSER Pharma GmbH. Diskutiert wurden die aktuellen Pharma-M&A-Aktivitäten sowie die Gefahr eines Hypes am Kapitalmarkt mit Blick auf Unternehmen, die Immunstimulanzien entwickeln.

Nach der Mittagspause berichtete Dr. Daniel Vitt, CSO, 4SC AG in seinem Vortrag "Resminostat, an innovative epigenetic clinical treatment option for liver cancer" über die Erfolge bei der Entwicklung neuartiger epigenetischer Krebstherapeutika zur Behandlung von Leberkrebs. Das kleine chemische Molekül Resminostat modifiziert die dreidimensionale Chromatin-DNA-Struktur und löst damit den Tod von Krebszellen aus.

Von der Therapie zur Krebs-Diagnostik führte Dr. Thomas Taapken, CEO/CFO, Epigenomics AG in seinem Beitrag zu "Epigenomics – a Paradigm Shift in Colorectal Cancer Screening". Ein blutbasierter Darmkrebs-Test auf den Biomarker Septin9 könnte herkömmliche stuhl-basierte Screening-Verfahren ablösen, so Taapken.

In "Nanotechnology based Cancer Treatment" gab es einen spannenden Einblick in die Möglichkeiten nanotechnologischer Anwendungen von Prof. Dr. Hoda Tawfik, CMO/COO, MagForce AG. Bei der NanoTherm-Therapie werden magnetische Nanopartikel lokal in Tumore eingebracht und anschließend in einem magnetischen Wechselfeld erhitzt, was Krebszellen abtötet.

Auf juristische Stolpersteine bei Kooperationen und Übernahmen wies abschließend Daniel Pavin, Partner, Covington & Burling LL, hin. "Recent Trends and Risk Sharing Strategies in Life Sciences Transactions" umfasste auch Ausführungen einer weiteren Partnerin bei Covington & Burling, Lucinda Osborne, die noch auf Spezifika im Rahmen der personalisierten Medizin einging.

Das Programm des Konferenztages schloss mit einem zweiten Panel zu "Lessons learned / Future Aspects", das Dr. Julia Schüler, CBA, BioMedServices, leitete, die auch durch den Nachmittag führte. Es diskutierten Dr. jur. Dr. med. Adem Koyuncu, Partner, Covington & Burling LLP, Dr. Frank Schnieders, CEO Provecs Medical GmbH, Dr. Oliver Schlüter, CFO CureVac GmbH sowie Peter Llewellyn-Davies, CFO der Medigene AG. Erörtert wurden insbesondere Strategien, wie kleine Biotech-Unternehmen im Konkurrenzkampf mit großen Pharma-Konzernen bestehen können. Wie ein roter Faden zog sich auch die Frage der chronischen Unterfinanzierung der deutschen Biotech-Branche und der Behebung dieses Missstandes durch die Runde.

Der Konferenztag endete mit einem Get-Together.

Die Referenten und Panelisten auf der 7th Life Science Conference:

  • Dr. Franzpeter Bracht, COO, GLYCOTOPE GmbH
  • PD Dr. med. Kai Deusch, CEO, RIEMSER Pharma GmbH
  • Bettina Edmondston, Analyst, Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG
  • Dr. Bernhard Ehmer, Former President ImClone Systems Corp.
  • Dr. David Karabelnik, CEO, Breslin AG
  • Henner Kollenberg, CFO, GLYCOTOPE GmbH
  • Dr. jur. Dr. med. Adem Koyuncu, Partner, Covington & Burling LLP
  • Peter Llewellyn-Davies, CFO, MediGene AG  
  • Lucinda Osborne, Partner, Covington & Burling LLP
  • Daniel Pavin, Partner, Covington & Burling LLP
  • Prof. Dr. Dolores J. Schendel, CSO, MediGene AG
  • Dr. Martin Schloh, Partner, Oliver Wyman
  • Oliver Schlüter, PhD, CFO, CureVac GmbH
  • Dr. Frank Schnieders, Founder and CEO, Provecs Medical GmbH
  • Dr. Matthias Schroff, CEO, MOLOGEN AG
  • Dr. Julia Schüler, CBA, BioMedServices
  • Dr. Thomas Taapken, CEO/CFO, Epigenomics AG
  • Prof. Dr. Hoda Tawfik, CMO/COO, MagForce AG
  • Dr. Detlef Terzenbach, Director Hessen TRADE & INVEST GmbH
  • Dr. Daniel Vitt, CSO, 4SC AG

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6th DVFA Life Science Conference 2013

Innovative Strategies in the Life Science Sector: Pharma & Medtech: 6th DVFA Life Science Conference in Frankfurt/Main

Die sechste Life Science Conference der DVFA beschäftigte sich mit neuen Tendenzen in Forschungs- und Entwicklungsperspektiven im Bereich Pharma, Consumer Health, diagnostischen Verfahren und Medizintechnik. Experten diskutierten über veränderte regulatorische Anforderungen, die Bedeutung zunehmend kostenintensiver Therapien und dem sich verändernden Gesamtrahmen hinsichtlich der Verknappung und Neuverteilung von Medizingütern.

Die Teilnehmer waren sich einig, dass neue Strategien und Produkte den Medizinsektor nachhaltig verändern, ebenso Rahmenbedingungen wie z.B. demografischer Wandel und Bevölkerungswachstum. So wies Dr. Volker Fitzner, Partner, PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, in seinem Vortrag auf die Marktchancen in den Emerging Markets hin, hier insbesondere die Nachfrage aus wachsenden Mittelschichtspotentialen.

Peter Majer, Director Brand Business Support, STADA Arzneimittel AG, Consumer Health, gab interessante Einblicke in die Branding-Strategien des - lokalen - OTC-Geschäfts von STADA. Er stellte die konstruktive Einbindung neuer Socialmedia-Vertriebskanäle wie YouTube und Facebook vor.

Prof. Dr. Jörg Vienken, VP BioSciences, Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, gelang es in seinem Vortrag eine Brücke zu medizinhistorischen Entwicklungen zu schlagen und erinnerte daran, dass alle Entwicklungen der Gegenwart ihre Wurzeln in der Tradition haben. Schon die Ägypter hatten z.B. Zehprothesen und die heutige Prothetik stehe in dieser langen Tradition ("from replacement to assistant devices"). Er sprach ganz intensiv über das Pflegethema, über Gerontotechnologie und schloss sinnig mit dem Hinweis auf das Gemälde Cranachs des Älteren "Der Jungbrunnen".

PD Dr. Ilona Funke, MD, SpheroTec GmbH, sprach über die großen Chancen personalisierter Medizin im Bereich der Onkologie. Der Erfolg therapeutischer Maßnahmen hänge unmittelbar an passgenauer Diagnostik und an auf den Einzelfall maßgeschneiderte Therapien.

Die Referenten und Panelisten auf der 6th Life Science Conference:

  • Dr. Volker Fitzner, Partner, PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Pharma 2020 – From Vision to Decision
  • Stefan Frings, MD, Global Head Medical Affairs Oncology, ROCHE, Innovative Strategies in R & D to increase Efficiency
  • PD Dr. Ilona Funke, MD, SpheroTec GmbH, Spheroid Microtumors as Key Technology to personalize Cancer Therapy
  • Christof Gaudig, Partner, Mayer Brown LLP Rechtsanwälte, Medtech: Getting Access to Innovations via M&A – from a legal Perspective
  • Peter Majer, Director Brand Business Support, STADA Arzneimittel AG, Consumer Health / OTC
  • Dr. Simon Moroney, CEO, MorphoSys AG, Innovative Antibodies
  • Tobias Ruckes, Senior Director, Head of Emerging Business & Marketing MDx Europe, QIAGEN N.V., Innovative Diagnostics: Case Study QuantiFERON
  • Prof. Dr. Jörg Vienken, VP BioSciences, Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, Innovative Strategies in the Medtech Sector

Panel I: Innovative Strategies in the Pharmaceuticals Sector from a Capital Market Perspective

  • Dr. Bernd Goergen, Senior Investment Manager, High-Tech Gründerfonds Management GmbH
  • Dr. Werner Lanthaler, CEO, Evotec AG
  • Stefan Weber, CEO, Newron Pharmaceuticals S.p.A.
  • Dr. Rainer Wessel, Director, Cluster für Individualisierte ImmunIntervention (CI3) e.V.
  • Moderation: Dr. Markus Manns, Union Investment Privatfonds GmbH, Chairman DVFA Commission Life Science

Panel II: Innovative Strategies in the Medtech Sector from a Capital Market Perspective

  • Bruke Seyoum Alemu, COO, aap Implantate AG
  • Kai Brüning, Fundsmanager, ApoAsset Management GmbH
  • Stefan Höfer, Deutsche Börse, Issuer Services
  • Dr. Marcus Wieprecht, Healthcare Analyst, MainFirst Bank AG
  • Moderation: Dr. iur. Dr. med. Adem Koyuncu, Partner, Mayer Brown LLP Rechtsanwälte

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5th DVFA Life Science Conference 2012

5th DVFA Life Science Conference "Healthcare Services & Healthcare Suppliers - Essentials for affordable Healthcare -", 8 May 2012, DVFA Center, Frankfurt am Main

Healthcare Services - Essentials for affordable Healthcare war das Thema des Einführungsvortrages von Michael Burkhart, PricewaterhouseCoopers, auf der 5th Life Science Conference der DVFA. Zu der Konferenz fanden über 120 Teilnehmer den Weg ins DVFA Center. Dr. Clemens Guth, der das deutsche Gesundheitssystem auf Kollisionskurs mit der ökonomischen Realität sieht, stellte konkrete Vorschäge zur Neuorientierung des Gesundheitswesens rund um den Patientennutzen vor und gab Handlungsempfehlungen für die Akteure im Gesundheitswesen.

In einem ersten Diskussionspanel ging es um erfolgreiche Unternehmensstrategien von Gesundheitsdienstleistern aus der Kapitalmarktperspektive. Die zunehmende Finanzierungslücke erfordert eine stärkere Verzahnung der verschiedenen Sektoren im Gesundheitswesen und innovative Unternehmensstrategien. Ziele sind dabei insbesondere die Steigerung von Effizienz, Effektivität und Qualität sowie eine optimierte Versorgung chronischer und multimorbider Kranker entlang der Behandlungskette. Neben den Erfolgskriterien für innovative Geschäftsmodelle wurden auch alternative Finanzierungsstrategien und ihre Bewertung durch Kapitalmarktteilnehmer diskutiert. Dr. Christa Bähr, DZ BANK, moderierte die Runde. Teilnehmer waren Sebastien Buch, Union Investment Privatfonds, Michael Burkhart, Partner, PricewaterhouseCoopers, Stefan Höfer, Deutsche Börse, Dr. Volker Wendel, CFO, AMEOS Gruppe.

Das zweite Panel Healthcare Suppliers: "Increase in Quality & Efficiency?" rückte die Bedeutung der Healthcare-Zulieferer für eine effiziente und bezahlbare medizinische Versorgung in den Fokus. Dr. iur. Dr. med. Adem Koyuncu, Mayer Brown LLP Rechtsanwälte, leitete die Diskussion. An ihr nahmen Kai Brüning, ApoAsset Management, Dr. Stephen Little, VP Global Personalized Healthcare, Manuela Müller-Gerndt, Healthcare Leader, IBM, Prof. Dr. Jörg Vienken, VP BioSciences, Fresenius Medical Care Deutschland, teil. Die Diskussion zeigte die Schlüsselrolle, die Health-IT und Medizintechnik-Unternehmen sowie der personalisierten Medizin für eine effiziente und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung zukommt.

Die DVFA ist seit mehreren Jahren mit der Kommission Life Science unter der Leitung von Dr. Christa Bähr und Dr. med. Markus Manns federführend zu Life Science Themen unterwegs. Die jährlich einmal stattfindende Konferenz widmete sich letztes Jahr den Wachstumschancen und Herausforderungen von europäischen Unternehmen im asiatischen Raum und von asiatischen Unternehmen in Europa ("Going East - Going West") davor der personalisierten Medizin. Die Kommission veröffentlicht eine hochanerkannte Publikationsreihe "Life Science in the Capital Market", zuletzt zur Thematik "Biosimilars".

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Publikationshinweis Porter/Guth - Redefining German Health Care
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Präsentationen:

Healthcare Services - Essentials for affordable Healthcare - An Introduction
Michael Burkhart, Partner, PricewaterhouseCoopers

Redefining German Health Care - Moving to Value-Based System
Dr. Clemens Guth, Managing Director, Artemed Kliniken

Company Presentation: Rhön-Klinikum
Dr. Erik Hamann, CFO

Company Presentation: AMEOS Gruppe
Dr. Volker Wendel, CFO

Healthcare Suppliers - Essentials for affordable Healthcare -
Manuela Müller-Gerndt, Healthcare Leader IBM

Company Presentation: NEXUS AG
Dr. Ingo Behrendt, CEO

Company Presentation: CompuGroup Medical AG
Christian B. Teig, CFO

Company Presentation: QIAGEN
Dr. Stephen Little, VP Global Personalized Healthcare

4th DVFA Life Science Conference 2011

4th DVFA Life Science Conference "Going East / Going West" 17. Mai 2011, DVFA Center, Frankfurt am Main

Am 17. Mai 2011 wurde die 4. DVFA Life Science Conference ‘Life Science Asia/Europe – Getting insight in mutual growth opportunities’ im DVFA Center in Frankfurt durchge­führt. Der Fokus des Symposiums lag auf den Wachstumschancen and Herausforderungen für europäische Life Science Unternehmen in Asien (‘Going East’) und asiatischer Unternehmen in Europa (‘Going West’). Viele europäische Life Science Unternehmen bauen zur Zeit ihre strategische Marktposition in Asien durch Akquisitionen, Koopera­tionen etc. aus, um an dem dynamischen Marktwachstum in Asien zu partizipieren. Andererseits sind einige asiatische Life Science Unternehmen interessiert, international zu wachsen und Zugang zum deutschen Kapitalmarkt zu erhalten. Das 4. DVFA Life Science Symposium wurde unterstützt von den Sponsoren BIO Deutschland, der DZ BANK AG, der Deutsche Börse Group, Mayer Brown LLP sowie PricewaterhouseCoopers und transkript/BIOCOM Media GmbH.

Für den 8. Mai 2012 ist das 5. DVFA Life Science Symposium mit dem Thema ‘Healthcare Services & Suppliers – Essentials for Affordable Life Science’ in Frankfurt geplant. Im Fokus des Symposiums steht die Frage, wie die steigende Nachfrage nach Gesund­heitsdienstleistungen und -produkten vor dem Hintergrund zunehmender Alterung der Bevölkerung und der Staatsschuldenkrise nachhaltig finanziert werden kann. Gefordert sind innovative Strategien in allen Bereichen des Gesundheitswesens, um Effizienz, Effektivität und Qualität zu erhöhen.

Unter der Leitung von Dr. Christa Bähr, DZ Bank, und Dr. Markus Manns, Union Investment wurde der inhaltliche Fokus des Gremiums sukzessive verbreitert. Dies zeigt sich u.a. in der Aufnahme von Mitgliedern aus dem Bereich Medizintechnik und Kliniken, und in dessen Zuge auf der Konferenz insbesondere die Segmente Kliniken, Generika, Health-IT und Diagnostik näher beleuchtet werden.

Sprecher und Moderatoren der 4th DVFA Life Science Conference

  • Dr. Christa Bähr, CEFA, CFA, DZ BANK AG
  • Anders Bang, Mindray Medical Germany GmbH
  • Andrew Baum, Morgan Stanley
  • Dr. Ulrike Binder, Mayer, Brown, Rowe & Maw LLP
  • Kai Brüning, CEFA, Apo Asset Management GmbH
  • Sunghee Cho, RNL Bio Co. Ltd.
  • Dr. jur. Dr. med. Adem Koyuncu, Mayer Brown LLP
  • Songjie Liu, GCTex GmbH
  • Dr. med. Markus Manns, Union Investment Privatfonds GmbH
  • Pierre Morgon, Sanofi-Aventis S.A.
  • Dr. Martin Schloh, PricewaterhouseCoopers
  • Kersten S. Schmitz, DZ BANK AG
  • Victor Shi, QIAGEN N.V.
  • Dr. Boris Stoffel, Miltenyi Biotec GmbH
  • Alexander von Preysing, Deutsche Börse AG


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Präsentationen
PwC Studien
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Präsentationen:

Going East in Life Science - An introduction
Dr. Martin Schloh, PricewaterhouseCoopers AG, Partner, Head of Pharma & Healthcare Consulting Practice in Germany

PwC: Investing in China's Pharmaceutical Industry
PwC: China Compass Frühjahr 2011
PwC: China Compass Winter 2010/2011

QIAGEN N.V. - unreleased
Victor Shi, President Asia Pacific

Miltenyi Biotec GmbH
Dr. Boris Stoffel, Managing Director

Sanofi Pasteur
Pierre Morgon, VP, Franchise & Global Marketing Operations

China - A Growth Opportunity for Western Pharmaceutical Companies
Andrew Baum, Managing Director Equity Research, Morgan Stanley

Going West of Chinese Life Science Companies - An Introduction
Dr. Songjie Liu, GCTex GmbH, Managing Director

Transaction Structures
Dr. Ulrike Binder, Partner, Mayer Brown LLP

Mindray Medical Germany GmbH
Anders Bang, Managing Director

3rd DVFA Life Science Conference 2010

3rd DVFA Life Science Conference "Biosimilars" 8. Juni 2010, DVFA Center, Frankfurt am Main

Das Interesse der Investoren an Biosimilars steigt

Im Fokus der diesjährigen Life Science Conference standen Biosimilars, die bislang noch ein Schattendasein am Kapitalmarkt führen, doch zukünftig für Investoren interessanter werden. Biosimilars sind Nachahmer-Arzneimittel von biotechnologisch hergestellten Produkten (Biopharmazeutika) nach deren Patentablauf. Im Gegensatz zu Generika sind Biosimilars dem Orginalpräparat nur ähnlich und können Unterschiede zum Orginalpräparat aufweisen. Pionier-Unternehmen wie z.B. Sandoz beschäftigen sich bereits seit 1996 mit Biosimilars und in Europa wurden seit 2006 14 Produkte in den Markt eingeführt. Wegen des hohen Wachstumspotenzials rücken Biosimilars nach den "Lehrjahren" zunehmend in den Fokus des Kapitalmarktes und bieten langfristig orientierten Investoren interessante Investmentchancen.

Ralf Frank und Dr. Christa Bähr, DZ BANK & Chairwoman DVFA-Kommission Life Science, begrüßten fast 100 Gäste. Das Symposium wurde dieses Jahr erstmals in Englisch ausgerichtet und es nahmen viele Kapitalmarkt- und Life Science-Experten aus Deutschland, den USA, UK, Schweiz, Dänemark, Österreich und Israel teil. Mitglieder aus dem Top-Management bzw. Bereichsleiter renommierter in- und ausländischer Unternehmen berichteten über ihre Strategien und Einschätzungen zu den Zukunftsaussichten des neuen Marktsegments. Den Fachvorträgen schlossen sich zwei Paneldiskussionen an, in denen intensiv und teilweise kontrovers über die Fragen, welchen Einfluss Biosimilars auf die Pharmazeutische Industrie haben bzw. wie die aktuelle Bedeutung und zukünftigen Chancen am Kapitalmarkt einzuschätzen sind, diskutiert wurde.

Das Symposium zeigte eindrucksvoll die zunehmende Bedeutung von Biosimilars für das Gesundheitssystem der Zukunft, verdeutlichte jedoch auch die hohen Anforderungen und Risiken in Bezug auf Entwicklung, Zulassung, Produktion und Vermarktung. Der Biosimilar - Markt und die sich auf der Konferenz präsentierenden Key Player dürften mit den erwarteten weiteren Produkteinführungen und wirtschaftlichen Erfolgen zukünftig noch stärker in den Fokus des Kapitalmarktes und der Investoren rücken.

Den Konferenztag beendete ein Get-together, während dem die Teilnehmer angeregt weiter diskutierten.

Sprecher und Moderatoren der 3rd Life Science Conference

  • Dr. Christa Bähr, CEFA, CFA, DZ BANK & Chairwoman DVFA Committee Life Science
  • Falk Ehmann, MD, PhD, European Medicines Agency (EMA)
  • Dr. Ralf Emmerich, Managing Consultant / Life Science, Capgemini Consulting
  • Ronny Gal, Specialty Pharmaceuticals Industry Analyst, Sanford C. Bernstein & Co
  • Stephan Gittermann, Partner, Mayer Brown LLP Rechtsanwälte
  • Paul Greenland, Marketing Director Biosimilars, Hospira Inc.
  • Prof. Bertram Häussler, Managing Director, IGES Institut
  • Dr. Christopher Klein, Head Global Licensing Biopharmaceuticals, Sandoz Biopharmaceuticals
  • Dr. iur. Dr. med. Adem Koyuncu, Partner, Mayer Brown LLP
  • Dr. Elmar Kraus, Equity Analyst, Pharmaceuticals and Biotechnology, DZ BANK
  • Dr. Michael Mack, Vorstand, BIOCEUTICALS Arzneimittel AG
  • Dr. Markus Manns, Portfolio Manager, Union Investment Privatfonds GmbH
  • Frank Pieters, Senior Vice President Global Biogenerics, Teva Pharmaceutical Ind. Ltd.
  • Dr. Manfred Rüdiger, Partner, LSP ? Life Sciences Partners
  • Dr. Gertraud Unterrainer, CFO, ProBioGen AG
  • Dr. Rainer Wessel, CBO & Spokesman of the Managing Board, GANYMED Pharmaceuticals AG

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Präsentationen:

Origins and future of the biosimilars industry
Dr. Ralf Emmerich, Managing Consultant / Life Science, Capgemini Consulting

Biosimilars - Regulatory strategies and pathway in the EU and US
Falk Ehmann, MD, PhD, European Medicines Agency (EMA)

"Epo-zeta - A case study"
Dr. Michael Mack, Vorstand, BIOCEUTICALS Arzneimittel AG

Biosimilars - A sophisticated market with attractive growth potential
Dr. Christopher Klein, Head Global Licensing Biopharmaceuticals, Sandoz International GmbH

Biosimilars - Legal, IP and transactional aspects
Dr. iur. Dr. med. Adem Koyuncu, Partner, Mayer Brown LLP Rechtsanwälte

The biosimilars opportunity - Challenges and key success factors
Frank Pieters, Senior Vice President Global Biogenerics, Teva Pharmaceutical Ind. Ltd.

Mammalian cell lines for manufacturing of biosimilars
Dr. Gertraud Unterrainer, CFO, ProBioGen AG

Biosimilars in an Individualized Therapeutics World - The Challenge in Oncology
Dr. Rainer Wessel, Chief Business Officer & Spokesman, GANYMED Pharmaceuticals AG

2nd DVFA Life Science Conference 2009

2nd DVFA Life Science Conference "Von der Molekularen Diagnostik zur Personalisierten Medizin", 16.-17. Juni 2009, DVFA Center, Frankfurt am Main

Am 16. & 17. Juni 2009 veranstalteten die DVFA-Kommission Life Science und die DVFA die 2. DVFA-Life Science Conference in Frankfurt/Main. An der zweitägigen Veranstaltung nahmen mehr als 130 Teilnehmer teil.

Die Veranstaltung wurde durch einen Konferenztag am Dienstag, 16. Juni eingeläutet, an dem sich börsennotierten Unternehmen auf Vorstandsebene der Branche die Gelegenheit bot, sich einem Fachpublikum aus Investoren und Analysten als attraktives Investment zu präsentieren und neue Entwicklungen, Strategien und Finanzzahlen vorzustellen. Neben der Vorstellung aktueller Zahlen standen Produkte, Geschäftsmodelle und neue Entwicklungen im Fokus der Konferenz.

Am zweiten Veranstaltungstag am Mittwoch, 17. Juni 2009 schloß sich ein hochkarätiges Symposium, besetzt mit Unternehmensvertretern, Branchenspezialisten, Investment Professionals sowie Anwendern aus Praxis und Forschungseinrichtungen an, um zum Thema ?Von der Molekulardiagnostik zur Personalisierten Medizin? Stellung zu beziehen.

Schwerpunkte der Fachvorträge und Diskussionsrunden:

Thema: Molekulare Diagnostik

  • Von der Molekulardiagnostik zur Personalisierten Medizin
  • Biomarker - Diagnose & Prognose
  • Case Studies ? HPV-Test & K-Ras-Test sowie Tests in der Anwendung

Thema: Personalisierte Medizin

  • Ökonomische Auswirkungen der Personalisierten Medizin auf die Medikamentenentwicklung
  • Personalisierte Medizin in der Praxis
  • Diagnostik & Therapie aus einer Hand

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Präsentationen:

Paneldiskussion - Thema: Healthcare Investments - 16. Juni 2009

Dr. Jörg Neermann, LSP Life Science Partners
Karlheinz Schmelig, CREATHOR VENTURE
Dr. Axel Thierauf, MIG Verwaltungs AG

Symposium - Thema: Molekulare Diagnostik - 17. Juni 2009

Von der Molekulardiagnostik zur Personalisierten Medizin
Dr. Julia Schüler, Ernst & Young AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Biomarker - Diagnose & Prognose
Geert Walter Nygaard, Epigenomics AG

Case Studies ? HPV-Test & K-Ras-Test
Dr. Thomas Schweins, QIAGEN N.V.

Symposium - Thema: Personalisierte Medizin - 17. Juni 2009

Ökonomische Auswirkungen der Personalisierten Medizin auf die Medikamentenentwicklung
Dr. Bernhard Erning, MorphoSys AG

Personalisierte Medizin in der Praxis
Dr. Bernhard Kirschbaum, Merck-Serono, Merck KGaA

Diagnostik & Therapie aus einer Hand
Priv.-Doz. Dr. med. Christian Meisel, Roche Holding AG

1st DVFA Life Science Symposium 2008

1st DVFA Life Science Symposium "M&A und Lizenzierungen", 3. Juni 2008, DVFA Center, Frankfurt am Main

Das Symposium "Life Science am Kapitalmarkt" widmete sich einen Tag lang den beiden Themenkomplexen "M&A: Life Science" sowie "Lizenzierung". Sechs Fachvorträge durch hochrangige Dozenten beleuchteten wichtige Aspekte. Aktuelle Trends und Entwicklungen, aber auch regulatorische Fragen und Hürden kamen zur Sprache.

Ralf Frank MBA, und Dr. Christa Bähr, DZ BANK AG, begrüßten rund 100 Teilnehmer. Der erste Teil beleuchtete die besonderen Regeln, nach denen sich Unternehmen der Biotechbranche zusammenschließen oder den Eigentümer wechseln. "Looking for the Perfect Fit" oder "Regulatorische Fallstricke und Hürden" waren zwei Vortragsthemen.

Im zweiten Teil berichtete ein Biotech-Unternehmen über Probleme bei der Lizenzierung, damit die geschützte Erfindung ein absatzfähiges Produkt werden konnte.

Ralf Frank erläutert abschließend: "Das Feedback der Teilnehmer war sehr positiv und bestätigt uns darin, auch in 2009 ein Life Science Symposium zu veranstalten."

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Präsentationen:

Thema: "M&A: Life Science"

Aktuelle Entwicklungen und Trends
Dr. Julia Schüler, Ernst & Young AG

Herausforderungen im Biotech-M&A
Dr. Bernhard Erning, MorphoSys AG

Looking for the Perfect Fit - Fallbeispiele
Dr. Ulrich Schriek, QIAGEN N.V.

Regulatorische Fallstricke und Hürden
Jochen Eimer LLM, Mayer Brown LLP

Thema: "Lizenzierung: Life Science"

Generelle Aspekte bei Lizenzierungen
Dr. Peter Ruile, Ascenion GmbH

Lizenzierungen aus Sicht eines Biotech-Unternehmens
Dr. Christian Itin, Micromet Inc.

Veröffentlichungen

Eigenes Fachbuch "Life Science in the Capital Market - Biosimilars"

Members of the DVFA Life Science Commission
Published in November 2010

  • Origins and Future of the Biosimilars Industry, Dr. Ralf Emmerich, Capgemini Deutschland GmbH
  • Regulatory Requirements and Challenges for Biosimilars in Europe, Prof. Dr. Marietta Kaszkin-Bettag, PharmaLex GmbH
  • Biosimilars - Legal, IP and Transactional Aspects, Dr. iur. Dr. med. Adem Koyuncu, Mayer Brown LLP
  • Biosimilars - Risks and Opportunities from a Pharmaceutical Perspective, Prof. Dr. Theodor Dingermann, Institute of Pharmaceutical Biology, Biocenter Frankfurt
  • Cost Savings Potential of Biosimilars in the German Health Care System, Prof. Dr. Bertram Häussler, IGES Institute GmbH
  • The Long View: Biosimilars - Henry Ford on Antibody Manufacturing, Ronny Gal, Sanford C. Bernstein & Co.
  • Biosimilars - Commercialisation Approaches for Europe, Paul Greenland, Hospira UK Limited
  • The Biosimilar Opportunity in Asia, Motoya Kohtani and Karan Ahuja, Nomura Securities Co., Ltd.
  • Important Lessons from the Implementation of the European Biosimilar Pathway, Charles Brigden, Amgen UK & Ireland
  • Biosimilars in an Individualized Therapeutics World - The Challenge in Oncology, Dr. Rainer Wessel and Dr. Karl-Heinz Sellinger, Ganymed Pharmaceuticals AG und SellWiss GmbH
  • Valuation of Biosimilar Products and Pipelines, Dr. Elmar Kraus, DZ BANK AG
  • Biosimilars in the Capital Market, Dr. med. Markus Manns, Union Investment Privatfonds GmbH
  • Glossary
  • Bibliography
  • DVFA Life Science Commission

Download:
Life Science in the Capital Market - Biosimilars [PDF; 1.911 KB]

Order Form:
Buy Hardcopy for 10 EUR plus postage

Eigenes Fachbuch "Life Science am Kapitalmarkt - Biotechnologie im Fokus"

Mitglieder der Life Science-Kommission der DVFA
Erschienen im Oktober 2005

Download:
Life Science am Kapitalmarkt [PDF; 6.392 KB]

Fachartikel:

2013

2012

2011

2010

2009

2008

2007

2006