Skip to main navigation Skip to main content
Sie befinden sich hier:

Hauptversammlungen: Investment Professionals wünschen sich Liveübertragung und höhere Informationsqualität

Die Bedeutung der Hauptversammlung als wichtiges Entscheidungsorgan wird unter Marktteilnehmern intensiv diskutiert. Im Rahmen der aktuellen DVFA Freitagsfrage gaben lediglich 16 Prozent der befragten deutschen Investment Professionals an, persönlich an Hauptversammlungen teilzunehmen. Ein gutes Drittel (34,9 Prozent) antwortete, auf jeden Fall die Stimmrechte zu nutzen – gegebenenfalls mittels Vollmacht. Für 41,5 Prozent hat die Hauptversammlung indes nur eine ähnliche Bedeutung wie die anderen Investor Relations-Aktivitäten des Unternehmens, beispielsweise Quartalsinformationen. Mehr als die Hälfte der Investment Professionals (52,8 Prozent) gab an, die Berichterstattung zu einer Hauptversammlung auf jeden Fall zu verfolgen.

Zur Steigerung der Attraktivität von Hauptversammlungen wünschen sich fast zwei Drittel der Befragten (64,2 Prozent) eine Live-Übertragung der gesamten Veranstaltung, inklusive eines entsprechenden Archivs. Mehr als die Hälfte (54,7 Prozent) fordert eine Verbesserung der Informationsqualität, insbesondere im Rahmen der Aussprache. Einen klar abgesteckten Zeitrahmen und eine Dauer von maximal vier Stunden halten 39,6 Prozent für hilfreich. Der zentralen Lage des Veranstaltungsortes messen 36,8 Prozent der Investment Professionals große Bedeutung bei, um das Aktionärstreffen aufzuwerten.

"Der Gesetzgeber hat in den vergangenen Jahren bereits einige Änderungen vorgenommen, beispielsweise im Hinblick auf die Möglichkeiten zur Nutzung elektronischer Kommunikation im Rahmen der Hauptversammlung. Es liegt an den Unternehmen zu eruieren, wie sie den Investoren zukünftig im Rahmen der verschiedenen Investor Relations Maßnahmen tatsächlich den größten Mehrwert bieten können", erläutert Ralf Frank, Generalsekretär der DVFA e.V.

Geldpolitik: Mehrheit der Investment Professionals hält Vorgehen der EZB für unverhältnismäßig

Die jüngsten Turbulenzen an den europäischen Kapitalmärkten beruhigten sich nach der Erklärung von EZB-Präsident Mario Draghi, nach der die EZB weiterhin auf eine expansive Geldpolitik setzen wolle. Allerdings gehen 85 Prozent der deutschen Investment Professionals davon aus, dass diese Entwicklung nur ein Strohfeuer darstellt, so die Ergebnisse der DVFA Freitagsfrage. 

Von einer nachhaltigen Wende gehen nur 15 Prozent der Experten aus. „Die Mehrheit der Investment Professionals scheint aktuell nicht daran zu glauben, dass weitere geldpolitische Lockerungen, und deren Ankündigung, die Märkte nachhaltig stabilisieren können“, erläutert Ralf Frank, Generalsekretär der DVFA e.V.

Fast zwei Drittel der Befragten (63,3 Prozent) sind der Meinung, dass die EZB zu stark auf die Kapitalmärkte reagiert und halten ein solches Vorgehen nur im Falle von systematischen Risiken für angemessen. Rund jeder Fünfte (19,2 Prozent) ist sogar der Meinung, dass die Märkte ihre Funktion gänzlich einbüßen, wenn Zentralbanken direkt auf deren Entwicklung reagieren.

Dementgegen halten 13,3 Prozent der Investment Professionals eine solche Strategie prinzipiell für richtig, kritisieren im vorliegenden Fall aber die Schnelligkeit der Reaktion. Nur 4,2 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Zentralbanken – so wie aktuell die EZB – unbedingt und möglichst früh eingreifen sollten, um Risiken sofort einzudämmen. „Im Rahmen der nächsten EZB-Sitzung im März erwarten viele Marktteilnehmer nun den Beschluss weiterer Maßnahmen, und es besteht zugleich die Frage, ob die Erwartungen der Märkte ausreichend erfüllt werden können“, so Frank.

Freitagspresse in der Presse

www.cash-online.de/maerkte/2016/dvfa-umfrage-geldpolitik-der-ezb-schiest-uber-das-ziel-hinaus/302711

www.dasinvestment.com/investments/maerkte/news/datum/2016/01/29/mehrheit-der-investment-profis-kritisiert-vorgehen-der-ezb/

www.deal-magazin.com/news/53187/Investment-Professionals-Vorgehen-der-EZB-ist-unverhaeltnismaessig

www.fixed-income.org/index.php

Quasi-Staatsanleihen: Investment Professionals rechnen mit steigenden Ausfällen in Schwellenländern

In den vergangenen Monaten war in vielen Schwellenländern ein starker Anstieg bei der Emission von Quasi-Staatsanleihen in US-Dollar und anderen Hartwährungen zu beobachten. Über 800 Milliarden US-Dollar sollen inzwischen in dem Segment staatsnaher Anleihen eingesammelt worden sein. Diese werden typischerweise von Unternehmen emittiert, bei denen der Staat über 50 Prozent der Anteile hält beziehungsweise mehr als 50 Prozent der Stimmrechte besitzt, und sie beinhalten zumeist implizite staatliche Garantien. Die Zunahme der Verschuldung im Rahmen von Quasi-Staatsanleihen der Emerging Markets halten 74 Prozent der deutschen Investment Professionals für problematisch (53,8 Prozent) oder sehr problematisch (20,2 Prozent). Rund ein Viertel der Befragten (25,9 Prozent) hält diese Entwicklung für weniger oder nicht problematisch – so die Ergebnisse der aktuellen DVFA Freitagsfrage.

In den zurückliegenden Schwellenländer-Krisen sind die Regierungen bei drohenden Zahlungsausfällen von Quasi-Staatsanleihen zumeist eingeschritten. Vor dem Hintergrund der angestiegenen Emission und der Rahmenbedingungen an den Finanzmärkten rechnen 94,2 Prozent der Experten in Zukunft jedoch mit mehr Problemen und Ausfällen bei staatsnahen Anleihen -  69,2 Prozent in moderatem Umfang, 25 Prozent in deutlichem Umfang. Nur 5,8 Prozent der Befragten gehen nicht von einer solchen Entwicklung aus.

„Auch wenn die starken Mittelabflüsse der vergangenen Monate aus den Schwellenländern fundamental nur teilweise zu rechtfertigen sind, muss die zunehmende Verschuldung im Rahmen von staatsnahen Anleihen beobachtet werden“, erläutert Ralf Frank, Generalsekretär der DVFA e.V. „Für Investoren bedeutet dies, bei der Analyse von Quasi-Staatsanleihen und deren Emittenten zukünftig noch genauer hinzuschauen“, so Frank.

Die Freitagsfrage in der Presse

www.institutional-money.com/news/uebersicht/artikel/quasi-staatsanleihen-investment-professionals-rechnen-mit-steigenden-ausfaellen-in-schwellenlaendern/

www.cash-online.de/investmentfonds/2016/dvfa-mehr-ausfalle-bei-quasi-staatsanleihen-befurchtet/300127/print/

Marktkonsens 2016 – Investment Professionals sehen harte Landung der chinesischen Wirtschaft als größtes Risiko

Die Zeit des Jahreswechsels ist die Zeit der Prognosen. Der aktuelle Marktkonsens lässt sich wie folgt zusammenfassen: Weiterhin bleibt die Inflation gering. Die US-Notenbank Fed erhöht noch etwas die Zinsen, aber nicht sehr viel. Die Europäische Zentralbank wird ihr Quantitative Easing ausdehnen, die Aktienmärkte vor allem in Europa werden davon profitieren. China gelingt es, von Export- auf Binnennachfrage als Konjunkturmotor umzuschalten. Die Währungen der Emerging Markets bleiben unter Druck, ebenso der Euro. Die Anpassung der US-Zinsstrukturkurve ist weitgehend abgeschlossen. Die Preise für Öl und andere Rohstoffe stabilisieren sich. Mehr als die Hälfte der deutschen Investment Professionals (51,8 Prozent) hält diesen Marktkonsens für realistisch – so die Ergebnisse der aktuellen DVFA Freitagsfrage. In Teilen schließen sich 38,6 Prozent der Befragten an, eher oder überhaupt nicht stimmen 9,7 Prozent zu.

Gefragt nach den größten Risiken für diesen Konsens im Jahr 2016 identifizierten 55,3 Prozent der Experten das Misslingen einer sanften Landung der chinesischen Wirtschaft als Hauptrisiko. Als ein weiteres Risiko schätzen 40,4 Prozent der Befragten ein Anziehen der Ausfallraten von Krediten ein. Mehr als ein Drittel, 37,7 Prozent, sieht in einem deutlich stärker als vom Markt erwarteten Abfall der Öl- und Rohstoffpreise eine Gefahr. In Kommentaren wiesen die Investment Professionals unter anderem auch auf verschiedene geopolitische Risiken hin.

„Eine harte Landung der chinesischen Wirtschaft würde die Stabilität der Märkte weltweit beeinflussen“, erläutert Ralf Frank, Generalsekretär der DVFA e.V. „Dies ist einer der Gründe dafür, dass viele Marktteilnehmer weiterhin ein sehr behutsames Vorgehen der Fed erwarten“, so Frank.

Die Freitagspresse in der Presse

http://www.bondguide.de/topnews/dvfa-freitagsfrage-marktkonsens-2016-investment-professionals-sehen-harte-landung-der-chinesischen-wirtschaft-als-groesstes-risiko/

www.finanznachrichten.de/nachrichten-2015-12/35938801-dvfa-freitagsfrage-marktkonsens-2016-investment-professionals-sehen-harte-landung-der-chinesischen-wirtschaft-als-groesstes-risiko-144.htm

www.finanzen100.de/dossier/Quantitative+Easing/

https://www.institutional-money.com/news/uebersicht/artikel/marktkonsens-2016-investment-professionals-sehen-harte-landung-der-chinesischen-wirtschaft-als-groess/?no_cache=1&cHash=195c5702cbcc4173783b1cf4ef8cd9bd

www.finanzmonitor.de/news/kurzmeldungen/dvfa-investment-professionals-sehen-harte-landung-der-chinesischen-wirtschaft-als-groesstes-risiko/

www.investmentfonds.de/fondsnews_full.cfm

http://www.procontra-online.de/artikel/date/2015/12/china-ist-das-groesste-risiko/

Investment Professionals erwarten Zinswende in den USA – und überschaubare Folgen für Emerging Markets

Nach den positiven Arbeitsmarktdaten vom November wächst der Druck auf die Fed, in ihrer Sitzung am 15. und 16. Dezember die Zinswende einzuleiten. Eine deutliche Mehrheit der Investment Professionals in Deutschland, 91,1 Prozent, rechnet damit, dass die amerikanische Notenbank Fed nun die Zinsen erhöhen wird. Nur 8,9 Prozent der Befragten gehen laut der aktuellen DVFA Freitagsfrage nicht von einer Zinswende in den USA aus.

Die Experten erwarten allerdings, dass die Fed sehr langsam und vorsichtig vorgehen wird. Dass die Notenbank die Zinsen in der nächsten Woche moderat erhöhen, dann aber zunächst keine weiteren Veränderungen vornehmen wird, glauben 57,8 Prozent der Befragten. Mit einer moderaten Erhöhung im Dezember und weiteren kleinen Zinsschritten in den nächsten Monaten rechnen 40,7 Prozent. Nur 1,5 Prozent erwarten eine deutliche Zinserhöhung.

Eine klare Tendenz gibt es auch im Hinblick auf die Einschätzung der Konsequenzen für die Emerging Markets. Ein Großteil der Investment Professionals, 76,3 Prozent, geht davon aus, dass die Märkte eine Zinswende in den USA vorweggenommen haben und die aktuell niedrigen Bewertungen ein Zeichen für eine Investitionschance darstellen. Einen deutlichen Zinsanstieg mit höheren Ausfällen erwarten 15,6 Prozent der Befragten. Nur 8,1 Prozent befürchten eine neue Schuldenkrise in den Emerging Markets.

„Im Rahmen der Forward Guidance hat die Fed in jüngster Zeit die Märkte immer wieder auf eine Zinswende eingestimmt – nun wird erwartet, dass sie handelt“, kommentiert Ralf Frank, Generalsekretär der DVFA e.V. 

Die Freitagsfrage in der Presse

www.bondguide.de/topnews/dvfa-freitagsfrage-investment-professionals-erwarten-zinswende-in-den-usa-und-ueberschaubare-folgen-fuer-emerging-markets/

www.cash-online.de/investmentfonds/2015/dvfa-us-zinswende-ist-in-den-markten-eingepreist/294575

www.sicher-leben.de/dvfa-us-zinswende-ist-in-den-maerkten-eingepreist/

www.finanznachrichten.de/nachrichten-2015-12/35866247-dvfa-freitagsfrage-investment-professionals-erwarten-zinswende-in-den-usa-und-ueberschaubare-folgen-fuer-emerging-markets-144.htm

www.portfolio-institutionell.de/newsdetails/article/zeit-fuer-die-zinswende-ist-reif.html

Eigenkapitalvorschriften für Banken: Investment Professionals befürworten EU-weite Harmonisierung

Die Europäische Union legt inzwischen den Großteil der Eigenkapitalregelungen für Banken fest. So müssen diese ab 2019 nach Basel III risikogewichtet 7 Prozent Eigenkapital unterlegen. Dennoch gibt es in der Eurozone noch rund 150 nationale Variationen bei der Setzung und Auslegung der Regelungen, besonders bei der Anerkennung von Eigenkapital. Die Europäische Zentralbank plant diese nun zu harmonisieren, um die Aufsicht zu erleichtern. Laut der aktuellen DVFA Freitagsfrage hält die überwiegende Mehrheit der Investment Professionals in Deutschland, 69,9 Prozent, diese Harmonisierung für eine Grundvoraussetzung einer einheitlichen Aufsicht.

Rund 40 Prozent der Befragten, 39,8 Prozent, sind zudem der Meinung, dass diese einheitlichen Vorschriften eine notwendige Beseitigung von Wettbewerbsverzerrungen darstellen. Knapp ein Drittel der Experten, 31,2 Prozent, schätzt diese Entwicklung auch als hilfreich für die geplante Kapitalmarktunion ein. Fast jeder fünfte Befragte, 18,3 Prozent, geht allerdings davon aus, dass sich die geplante Vereinheitlichung der Eigenkapitalvorschriften als nachteilig für kleinere Banken herausstellen könnte.

„Wenn die EZB ihrer neuen Rolle als Bankenaufsichtsbehörde im Euroraum gerecht werden will, muss sie ein aufsichtsrechtliches ‚level playing field‘ schaffen“, kommentiert Ralf Frank, Generalsekretär der DVFA e.V.

Die Freitagsfrage in der Presse

www.cash-online.de/maerkte/2015/dvfa-eu-harmonisierung-der-eigenkapitalvorschriften-von-banken-wichtig/292924

www.sicher-leben.de/dvfa-eu-harmonisierung-der-eigenkapitalvorschriften-von-banken-wichtig/

Börsen-Zeitung vom 5. Dezember, Seite 3, unter Banken und Finanzen: 
www.boersen-zeitung.de/index.php

www.institutional-money.com/news/uebersicht/artikel/eigenkapitalvorschriften-fuer-banken-harmonisierung-ist-trumpf/

www.portfolio-institutionell.de/newsdetails/article/harmonie-in-der-bankenwelt.html

www.finanzmonitor.de/news/kurzmeldungen/eigenkapitalvorschriften-fuer-banken-investment-professionals-befuerworten-eu-weite-harmonisierung/

www.exxecnews.de/index.php/dfpa.html

Investment Professionals: Regulierung und Geldpolitik verändern Funktionalität der Rentenmärkte

Aktuelle Daten der Federal Reserve Bank of New York zeigen, dass erstmals in der Geschichte in den USA die Banken und Broker einen negativen Bestand an in US-Dollar denominierten Unternehmensanleihen mit einer Laufzeit von über einem Jahr aufweisen. Laut der aktuellen DVFA Freitagsfrage führen 37,4 Prozent der Investment Professionals in Deutschland diese Veränderung auf Spekulationen bezüglich einer baldigen Zinswende zurück. Die neue Regulierung, wie die strengeren Eigenkapitalvorschriften, sehen 26,2 Prozent der Befragten als Auslöser. Eine Kombination aus beiden Faktoren halten 36,4 Prozent für ausschlaggebend.

Die Mehrheit der Experten rechnet damit, dass die US-amerikanische Notenbank Fed die Zinsen im Dezember erhöhen wird. So beziffern 61,7 Prozent die Wahrscheinlichkeit für eine Zinswende auf 75 bis 100 Prozent. Nur 11,2 Prozent der Investment Professionals schätzen die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung der Fed auf unter 50 Prozent ein.

Mehr als drei Viertel, 75,7 Prozent, der Befragten halten Daten zu den Anleihebeständen bei der Beurteilung der Markterwartung für hilfreich oder sehr hilfreich. Als weniger hilfreich bewerten 24,3 Prozent der Investment Professionals solche Informationen, weil sie sie als zu stark regulierungsinduziert einschätzen. Als unnötig bewerten nur 8,4 Prozent der Befragten diese Daten.

„Die Auswirkungen der Regulierung und der Geldpolitik auf die Rentenmärkte dürfen nicht unterschätzt werden“, kommentiert Ralf Frank, Generalsekretär der DVFA e.V. „Der Rückgang der Anleihebestände bei Banken und Brokern kann sich, insbesondere wenn die Märkte unter Stress geraten, schnell negativ auf deren Liquidität und Stabilität auswirken“, so Frank.

Die Freitagsfrage in der Presse

www.finanznachrichten.de/nachrichten-2015-11/35727379-dvfa-freitagsfrage-regulierung-und-geldpolitik-veraendern-funktionalitaet-der-rentenmaerkte-464.htm

www.cash-online.de/maerkte/2015/dvfa-regulierung-und-geldpolitik-verandern-funktion-der-rentenmarkte/291157

www.finanzmonitor.de/news/kurzmeldungen/dvfa-freitagsfrage-regulierung-und-geldpolitik-veraendern-funktionalitaet-der-rentenmaerkte/

www.sicher-leben.de/dvfa-funktionalitaet-der-rentenmaerkte-veraendert-sich/

www.portfolio-institutionell.de/newsdetails/article/vorbote-der-zinswende.html

Vielzahl verkappter Index Tracker keine Aufgabe für Regulierung

Die Investment Professionals der DVFA halten eine Vielzahl der Fonds in Deutschland, die offiziell als aktiv gemanagt firmieren, für sogenannte verkappte Index Tracker. Damit sind Fonds gemeint, die zwar Gebühren als aktive Fonds verlangen, aber dennoch sehr eng einem Index folgen. In Deutschland, so schätzt die überwiegende Mehrheit (88,8 Prozent) der Investment Professionals, träfe das auf mindestens ein Fünftel der Fonds im Segment der aktiv gemanagten Fonds zu. Das ergab die aktuelle Freitagsfrage der DVFA. Von den Befragten gehen 13,3 Prozent davon aus, dass dies auf mehr als 60 Prozent der Fonds zutrifft.

Dennoch lehnt die Mehrheit (57,1 Prozent) der Investment Professionals den Eingriff des Regulators ab, um verkappten Index-Trackern entgegenzuwirken. Auch den Vorschlag des schwedischen Aktionärsverbandes zur strikteren Regulierung für aktive Investmentfonds halten die meisten Befragten (59,2 Prozent) für nicht oder für wenig hilfreich. In Schweden haben laut einer Studie mehr als 50 Prozent der aktiven Fonds als verkappte Index-Tracker zu gelten. Der schwedische Verband schlägt daher vor, Regulatoren sollten alle aktiven Fonds, die mehr als 0,8 Prozent Gebühren verlangen und einen Tracking Error von weniger als vier Prozent sowie einen Active Share von weniger als 40 Prozent aufweisen, vom Markt verbannen.

Einzelne Kriterien wie etwa den Tracking Error oder den Active Share eines Fonds auszuweisen sei zwar sinnvoll, Produkte per Regulator vom Markt zu verbannen, sei jedoch der falsche Ansatz, heißt es in den Kommentaren der befragten DVFA Investment Professionals.

„Die Investment Professionals vertrauen beim Thema verkappter Index Tracker auf Transparenz und die Kraft des Marktes“, erläutert Ralf Frank, Generalsekretär der DVFA e.V. „Den Regulierer sehen sie in der Pflicht, die nötige Transparenz zu gewährleisten“, so Frank.

Die Freitagsfrage in der Presse

www.mein-geld-medien.de/sachwerte-investmentvermoegen/regulierungen/10648-vielzahl-verkappter-index-tracker-keine-aufgabe-fuer-regulierung

www.portfolio-institutionell.de/newsdetails/article/zu-nah-am-index.html

www.fondsprofessionell.de/news/markt-strategie/nid/dvfa-bafin-suche-nach-verkappten-indexfonds-effekthascherei/gid/1023848/ref/4/

Mehrheit der Investment Professionals fordert stärkere Transparenz bei Indizes

Indizes stellen ein wichtiges Werkzeug für Investoren dar. Durch Benchmarking und den Vormarsch passiver Index-Tracking Strategien hat sich ihr Einfluss auf das Geschehen an den internationalen Finanzmärkten in den vergangenen Jahren verstärkt. Regulatoren haben im Zuge der Libor-Affäre verstärkt Indizes in den Fokus genommen. Allerdings bewerten 45 Prozent der deutschen Investment Professionals die Transparenz im Hinblick auf die Zusammensetzung sowie die zugrundeliegenden Methodiken bei der Veränderung von Indizes nur als mittelmäßig – so die Ergebnisse der aktuellen DVFA Freitagsfrage. Etwas weniger, 43 Prozent, schätzen die Informationslage generell als gut ein. 

Insgesamt 80 Prozent der Experten sind der Meinung, dass die Regulatoren Indexanbieter generell (60 Prozent) oder in bestimmten Bereichen (20 Prozent) – beispielsweise bei Strategie Indizes – zu stärkerer Transparenz verpflichten sollten. Nur 20 Prozent der Befragten sehen hier keinen Handlungsbedarf.

Zwei Drittel (67 Prozent) gehen davon aus, dass die von der European Securities and Markets Authority (ESMA) geplanten neuen Vorschriften für Indexanbieter, wie verstärkte Compliance-Maßnahmen oder die Veröffentlichung von Berechnungsmethoden, in der Praxis zu einer Verbesserung für die Anlegerseite führen werden. Ein Drittel (33 Prozent) geht nicht von einer solchen Wirkung aus. Im Hinblick auf eine mögliche Erhöhung der Gebühren für die Nutzer von Indizes als eine Konsequenz aus den neuen Vorschriften sind die Befragten geteilter Meinung – 48 Prozent erwarten einen Anstieg der Kosten, 52 Prozent gehen nicht davon aus.

„Mit der zunehmenden Marktmacht der Indizes kommt deren Transparenz eine wichtige Rolle zu“, erläutert Ralf Frank, Generalsekretär der DVFA e.V. „In einigen Bereichen ist es für Anleger aufgrund fehlender Informationen, beispielsweise zur Methodik und zu verwendeten Daten, schwierig, Stabilität und Risiken eines Index einzuschätzen. Auch wirken vermutlich noch die Folgen der Libor-Manipulation nach. Hier bedarf es einer Regulierung mit Augenmaß“, so Frank.

Die Freitagsfrage in der Presse

www.portfolio-institutionell.de/newsdetails/article/mehr-transparenz-bei-indizes-gefordert.html

www.institutional-money.com/news/uebersicht/artikel/mehrheit-der-investment-professionals-fordert-staerkere-indextransparenz-ein/

www.finanznachrichten.de/nachrichten-2015-11/35591310-dvfa-mehrheit-der-investment-professionals-fordert-staerkere-transparenz-bei-indizes-464.htm

www.finanzmonitor.de/news/kurzmeldungen/dvfa-mehrheit-der-investment-professionals-fordert-staerkere-transparenz-bei-indizes/

Staatsfonds – Investment Professionals erwarten Abflüsse bei Vermögensverwaltern

Das weltweit in Staatsfonds verwaltete Vermögen hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen und beträgt inzwischen rund 7.000 Milliarden Dollar. Zahlreiche Staatsfonds haben in den vergangenen Monaten jedoch in deutlichem Umfang Mittel von externen Vermögensverwaltern abgezogen. Ein Grund sind gesunkene Exporterträge der Öl exportierenden Länder, zugleich bauen einige Staatsfonds zunehmend eigene Expertise auf, um die Vermögen inhouse zu verwalten. Laut den Ergebnissen der aktuellen DVFA Freitagsfrage erwarten fast drei Viertel (71,1 Prozent) der deutschen Investment Professionals, dass es zu weiteren Mittelabflüssen kommen wird. Dass diese Entwicklung nur eine Momentaufnahme darstellt, meinen 29,9 Prozent der Befragten.

Darüber hinaus erwarten 89,7 Prozent der Experten, dass Staatsfonds im Hinblick auf die externe Vermögensverwaltung zunehmend preissensitiver werden. Nur 10,3 Prozent erwarten keine derartige Veränderung. Insgesamt gehen fast zwei Drittel der Befragten (63,9 Prozent) davon aus, dass diese Entwicklung die Gebührenstrukturen in der Vermögensverwaltung insgesamt stark oder sehr stark unter Druck setzen kann. Eine geringe Auswirkung erwarten 35,1 Prozent, gar keine Auswirkung nur 2,1 Prozent der Befragten.

„Die Preise in der Vermögensverwaltung sind schon geraume Zeit und von verschiedenen Seiten unter Druck. Dieser wird nun durch die Entwicklung auf Seiten der Staatsfonds verstärkt, die mittlerweile als institutionelle Kunden im Asset Management an Relevanz gewonnen haben“, kommentiert Ralf Frank, Generalsekretär der DVFA e.V. „Die Vermögensverwalter werden sich darauf einstellen müssen, es nicht mit einem vorübergehenden Phänomen zu tun zu haben“, so Frank.

Die Freitagsfrage in der Presse

www.finanznachrichten.de/nachrichten-2015-11/35514762-dvfa-freitagsfrage-staatsfonds-investment-professionals-erwarten-abfluesse-bei-vermoegensverwaltern-464.htm

www.finanzmonitor.de/news/kurzmeldungen/dvfa-freitagsfrage-staatsfonds-investment-professionals-erwarten-abfluesse-bei-vermoegensverwaltern/

Investment Professionals: Mittelabflüsse aus Schwellenländern nur zum Teil fundamental gerechtfertigt

Internationale Investoren haben sich zuletzt verstärkt von den Schwellenländermärkten abgewandt. Allerdings halten mehr als drei Viertel (77,5 Prozent) der deutschen Investment Professionals die massiven Mittelabflüsse aus den Emerging Markets nicht (30,8 Prozent) oder nur zum Teil (46,7 Prozent) für fundamental gerechtfertigt – so die Ergebnisse der aktuellen DVFA Freitagsfrage. Nur 22,4 Prozent der Befragten schätzen die Abflüsse als adäquat ein. 

Dennoch rechnen fast zwei Drittel der Investment Professionals (63,6 Prozent) damit, dass die Mittelabflüsse aus den Emerging Markets zunächst weiter anhalten werden. Nur 37,4 Prozent gehen davon aus, dass sich Stimmung am Markt zugunsten der Schwellenländer ändert.

Die Gefahr einer breiten, massiven Schulden-Krise in den Schwellenländern hält die überwiegende Mehrheit (69,2 Prozent) für weniger realistisch. Als kaum realistisch stufen 10,3 Prozent eine solche Entwicklung ein. Nur 20,6 Prozent der Experten schätzen eine solche Verschärfung der Lage hingegen als sehr realistisch ein.

„Die zeitliche Perspektive der Investoren spielt eine zentrale Rolle“, erläutert Ralf Frank, Generalsekretär der DVFA e.V. „Langfristig ist zahlreichen Schwellenländern, beispielsweise im Hinblick auf die Demographie, viel Potenzial zuzurechnen, kurz- und mittelfristig stehen viele vor großen internen und externen Herausforderungen“, so Frank. „Beachtenswert ist dabei, dass viele dieser Märkte stark von ausländischen Investoren abhängig und gleichzeitig weniger liquide sind, als viele entwickelte Märkte“, so Frank. 

Die Freitagsfrage in der Presse

www.fondsprofessionell.de/news/markt-strategie/nid/investmentprofis-schwellenlaender-abfluesse-nur-teils-fundamental-gerechtfertigt/gid/1023501/ref/4/

www.cash-online.de/investmentfonds/2015/dvfa-kapitalruckflusse-aus-schwellenlandern-fundamental-nicht-nachvollziehbar/285394

www.finanzmonitor.de/news/kurzmeldungen/dvfa-freitagsfrage-mittelabfluesse-aus-schwellenlaendern-nur-zum-teil-fundamental-gerechtfertigt/

www.deal-magazin.com/news/51231/Mittelabfluesse-aus-Schwellenlaendern-nur-zum-Teil-gerechtfertigt 

www.finanznachrichten.de/nachrichten-2015-10/35431873-dvfa-freitagsfrage-mittelabfluesse-aus-schwellenlaendern-nur-zum-teil-fundamental-gerechtfertigt-464.htm 

www.procontra-online.de/artikel/date/2015/10/kapitalabzug-nicht-gerechtfertigt/ 

www.institutional-investment.de/content/asset-allocation/artikel//dvfa-umfrage-mittelabfluesse-aus-emerging-markets-nur-zum-teil-fundamental-gerechtfertigt.html

Investment Professionals sehen große Relevanz von „Big Data“ für das Asset Management

Asset Manager eruieren zunehmend, wie durch die Einbeziehung künstlicher Intelligenz und die Verarbeitung großer Datenmengen, beispielsweise aus sozialen Medien, Investmententscheidungen und entsprechend Returns verbessert werden können. Laut der aktuellen DVFA Freitagsfrage messen fast zwei Drittel (64,4 Prozent) der deutschen Investment Professionals dieser Entwicklung eine große oder sehr große Relevanz bei. Eine geringe Relevanz sieht rund ein Drittel der Befragten (34,6 Prozent). Nur 2,8 Prozent halten die Analyse solcher Datenmengen verschiedenster Quellen durch selbstlernende Algorithmen für nicht relevant.

Inwieweit sich die Verwendung von „Big Data“ auf die Konkurrenzfähigkeit von Asset Managern auswirken wird, beurteilen die Investment Professionals unterschiedlich. Insgesamt 57 Prozent erwarten, dass Asset Manager, die an dieser Entwicklung nicht partizipieren, mittel- bis langfristig weniger konkurrenzfähig sein werden. Etwas weniger, 43 Prozent, sehen keine Gefahr für die Konkurrenzfähigkeit.

Große Einigkeit besteht zwischen den Experten im Hinblick auf mögliches Gefahrenpotenzial:79,4 Prozent sehen eine zunehmende Abhängigkeit von Algorithmen und die fehlerhafte Interpretation von Daten als größte Gefahrenquellen an. Fast die Hälfte der Befragten (45,8 Prozent) identifiziert Datenmanipulationen als ein mögliches Problem. Mehr als ein Drittel befürchtet die Erosion von aktivem Management und Erfahrung.   

„Es gehen sicherlich Risiken mit neuen Technologien einher, deren Handhabung aber erlernbar ist. Asset Manager sollten sich intensiv mit den Chancen von "Big Data" auseinandersetzen“, so Frank.

Die Freitagsfrage in der Presse

www.fondsprofessionell.de/news/vertrieb-praxis/nid/umfrage-big-data-wird-immer-wichtiger-fuer-das-asset-management/gid/1023379/ref/4/

www.cash-online.de/investmentfonds/2015/grose-relevanz-von-big-data-fur-das-asset-management/283628

www.mein-geld-medien.de/investmentfonds/10430-dvfa-freitagsfrage-investment-professionals-sehen-grosse-relevanz-von-big-data-fuer-das-asset-management

Pensionsrückstellungen werden durch Niedrigzinsen zum Problem für deutsche Unternehmen

Die anhaltend niedrigen Zinsen stellen eine zunehmende Herausforderung für jene Unternehmen dar, die Pensionsverpflichtungen gegenüber ihren Mitarbeitern nachkommen müssen – so die Ergebnisse der aktuellen DVFA Freitagsfrage.

Die überwiegende Mehrheit der befragten Investment Professionals, 87,8 Prozent, hält die Auswirkungen des Zinsniveaus, zusätzlich zu der in den vergangenen Jahren deutlich gestiegenen Lebenserwartung, auf die Unternehmen in Deutschland mit Pensionsverpflichtungen für problematisch oder sehr problematisch. Nur 12,2 Prozent der Befragten schätzen die Entwicklung als nicht oder weniger problematisch ein. Ob Pensionszusagen, die in der Vergangenheit auf Basis eines deutlich höheren Zinsniveaus erteilt wurden, stärker für mittelständische Unternehmen oder für große Konzerne zum Problem werden könnten, sei nicht pauschal bewertbar – analysiert werden müsse der jeweilige Einzelfall, so die Mehrheit der Experten (57,7 Prozent).

Mehr als ein Drittel der Investment Professionals, 36,6 Prozent, befürchtet, dass die meisten Unternehmen ihr Finanzmanagement im Hinblick auf die betriebliche Altersversorgung noch nicht ausreichenden veränderten Kapitalmarktbedingungen anpassen. Über die Hälfte, 55,3 Prozent, gehtdavon aus, dass ein Teil der Unternehmen hier Nachbesserungsbedarf hat. Nur 8,1 Prozentder Befragten sind der Meinung, dass die deutschen Firmen bereits ausreichend gewappnetsind.

„Das heutige Niedrigzinsumfeld erschwert die Finanzierung von Pensionszusagen und kann sich zukünftig in deutlichem Maße auf die Unternehmensbilanzen auswirken“, so Ralf Frank,Generalsekretär der DVFA e.V. „Bei der Beurteilung von Unternehmen sind die Pensionsrückstellungen somit ein Faktor, der zunehmend Berücksichtigung finden wird“, so Frank.

Die Freitagsfrage in der Presse

www.bondguide.de/topnews/dvfa-freitagsfrage-pensionsrueckstellungen-werden-durch-niedrigzinsen-zum-problem-fuer-deutsche-unternehmen/

www.finanznachrichten.de/nachrichten-2015-10/35207391-dvfa-freitagsfrage-pensionsrueckstellungen-werden-durch-niedrigzinsen-zum-problem-fuer-deutsche-unternehmen-144.htm

www.finanzmonitor.de/news/kurzmeldungen/pensionsrueckstellungen-werden-zum-problem-fuer-deutsche-unternehmen/

cash-online.de/versicherungen/2015/dvfa-pensionsrueckstellungen-werden-problem-fuer-fur-deutsche-firmen/280839

Mehrheit der Investment Professionals erwartet moderaten Wachstumsimpuls durch verstärkte Zuwanderung

Neben den Gründen für die verstärkte Zuwanderung nach Deutschland und politischen Entscheidungen stehen mögliche wirtschaftliche Konsequenzen im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion. Die Ergebnisse der aktuellen DVFA Freitagsfrage zeigen, dass mit 53,3 Prozent die Mehrheit der Investment Professionals in Deutschland einen moderaten Wachstumsimpuls erwartet. Knapp ein Drittel, 31,1 Prozent, rechnet nicht mit einem verstärkten Wachstum, ausgelöst durch die Zuwanderungswelle.   Insgesamt 15,5 Prozent der Befragten rechnen hingegen mit einem starken oder sehr starken Impuls.

Große Einigkeit herrscht unter den Experten im Hinblick darauf, dass die aktuellen Entwicklungen die politische Stabilität im Land nachhaltig beeinflussen werden (88,1 Prozent). Dabei gehen 49,6 Prozent von einem starken Einfluss, 38,5 Prozent von einem geringen Einfluss aus. Nur 11,9 Prozent der Befragten sehen hier keinen Zusammenhang.

Im Hinblick auf den Arbeitsmarkt sehen 54,8 Prozent aufgrund der aktuellen Entwicklung die Notwendigkeit für Änderungen beim gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn: Eine komplette oder teilweise Aufhebung erachten 37,8 Prozent der Investment Professionals für sinnvoll, eine Aussetzung des Mindestlohns befürworten 17,0 Prozent. Keine Notwendigkeit für Änderungen sehen 45,2 Prozent der Befragten.

„Die wirtschaftliche Entwicklung, die politische Stabilität und die erfolgreiche Integration jener Menschen, die  aus Drittländern in Deutschland eintreffen, um Asyl zu beantragen, hängen eng zusammen und können eine starke Wechselwirkung entfalten“, erläutert Ralf Frank, Generalsekretär der DVFA e.V. 

Die Freitagsfrage in der Presse

www.institutional-money.com/news/uebersicht/artikel/mehrheit-der-investment-professionals-erwartet-moderaten-wachstumsimpuls-durch-zuwanderer/

www.cash-online.de/investmentfonds/2015/umfrage-wachstumsimpuls-durch-zuwanderung/282272

www.mein-geld-medien.de/investmentfonds/10385-mehrheit-der-investment-professionals-erwartet-moderaten-wachstumsimpuls-durch-verstaerkte-zuwanderung

www.boerse-express.com/pagesfoonds/35085 

www.everling.de

Investment Professionals erwarten nur begrenzte Auswirkungen des VW-Skandals über das Unternehmen hinaus

Seit Bekanntwerden der Manipulationen von Abgaswerten durch den Volkswagen Konzern ist in der Öffentlichkeit eine Diskussion um die Zukunft des Unternehmens und die weiteren Auswirkungen entbrannt. Die Ergebnisse der aktuellen DVFA Freitagsfrage zeigen, dass die Mehrheit der Investment Professionals in Deutschland (61,2 Prozent) ihre DAX Gewinn- und Kursprognosen nur leicht anpasst. Eine deutliche Anpassung sehen 24 Prozent als nötig an, gar keine Änderungen nehmen 14,8 Prozent vor.

Den Einfluss der Entwicklungen rund um Volkswagen auf den deutschen Automobilsektor, im Sinne eines niedrigeren Images oder schwächerer Absatzentwicklung, halten die Experten ebenfalls für moderat. Insgesamt 83 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass keine oder nur kurzfristige Auswirkungen drohen. Nur 17,5 Prozent befürchten eine grundlegende und dauerhafte Schädigung des Sektors. Auch die Folgen für die deutsche Wirtschaft sollten überschaubar bleiben – mehr als zwei Drittel (69,9 Prozent) erwarten keine oder nur geringe negative Auswirkungen. Knapp ein Drittel (30,1 Prozent) rechnet mit spürbaren Auswirkungen, deutliche Verwerfungen halten die Befragten für unwahrscheinlich.

Im Hinblick auf regulatorische Konsequenzen sind die Meinungen zweigeteilt. Eine knappe Mehrheit (56,3 Prozent) erwartet nun Änderungen, 43,7 Prozent gehen nicht davon aus. Ein deutlicheres Bild ergibt sich im Hinblick auf die Rolle der „Kultur“ innerhalb des Unternehmens bei der Durchführung der Manipulationen: 71,6 Prozent sehen hier eine hohe oder sehr hohe Relevanz, 28,5 Prozent keine oder nur eine geringe Bedeutung.

„Die Verstöße bei VW sind nur ein Beispiel dafür, dass Regulation allein kein Allheilmittel ist – es bedarf einer Kultur der Integrität in Unternehmen“, erläutert Ralf Frank,  Generalsekretär der DVFA e.V. Die DVFA hat jüngst ein Positionspapier zum Thema „Ethik und Integrität im Finanzmarkt“ veröffentlicht, dass das DVFA Ethikpanel unter der Leitung von Professor Dr. Julian Nida-Rümelin erarbeitet hat. „Als Berufsverband der Investment Professionals sehen wir es als unsere Aufgabe an, ethisch fundierte Orientierung und praktikable Lösungen anzubieten. Ziel ist die Förderung einer Kultur der Integrität der Finanzmarktakteure“, so Frank.

Freitagsfrage in der Presse:

www.boerse-express.com/pages/1592248

www.mein-geld-medien.de/investmentfonds/10302-investment-professionals-erwarten-nur-begrenzte-auswirkungen-des-vw-skandals-ueber-das-unternehmen-hinaus

www.finanzmonitor.de/news/kurzmeldungen/investment-professionals-vw-skandal-hat-nur-begrenzte-auswirkungen/

www.finanznachrichten.de/nachrichten-2015-10/35137324-investment-professionals-vw-skandal-hat-nur-begrenzte-auswirkungen-464.htm

Mehrheit der Investment Professionals hält Zins-Entscheidung der Fed für falsch

Mit Spannung wurde die jüngste Entscheidung der Fed am Donnerstagabend erwartet. Jetzt steht fest: Der Leitzins wird vorerst nicht erhöht. Die überwiegende Mehrheit der Investment Professionals in Deutschland, 70,2 Prozent, hält dieses Vorgehen für falsch – dies zeigen die Ergebnisse der aktuellen DVFA Freitagsfrage. Demnach sind 42,3 Prozent der Meinung, die Anhebung der Leitzinsen in den USA hätte nun erfolgen sollen, 27,9 Prozent sind sogar der Ansicht, die Zinsen hätten bereits zu einem früheren Zeitpunkt steigen sollen. Knapp ein Drittel, 29,7 Prozent der Befragten, schätzt die gestrige Entscheidung der Fed als richtig ein.

Im Hinblick auf die Frage, wann die amerikanische Zentralbank den Schritt hin zu höheren Zinsen gehen wird, sind die Meinungen geteilt: Etwas mehr als die Hälfte der Investment Professionals, 52,3 Prozent, erwarten dies noch im laufenden Jahr. Insgesamt 47,7 Prozent gehen davon aus, dass die Fed sogar noch länger abwarten wird. Entsprechend schätzen fast zwei Drittel (65,8 Prozent) der Befragten, dass der US-Leitzins Ende 2016 noch unter einem Prozent liegen wird. Knapp ein Drittel erwartet einen Zinssatz zwischen 1,0 und 2,0 Prozent. Einen höheren Zinssatz halten die Experten für unwahrscheinlich.

Generell sind die deutschen Investment Professionals der Meinung, die Fed solle stärker datenorientiert agieren (73,0 Prozent). Weniger als ein Drittel (27,0 Prozent) ist der Ansicht, die Zentralbank solle stärker marktorientiert vorgehen.

"Die Diskussion an den Märkten um die nächste Zinsentscheidung der Fed wird nun weiter anhalten", erläutert Ralf Frank, Generalsekretär der DVFA e.V. "Wichtig wird sein, dass die Fed in ihrer Kommunikation glaubhaft bleibt, um das Vertrauen der Marktteilnehmen nicht zu verspielen", so Frank.

Die Freitagsfrage in der Presse:

www.bondguide.de/topnews/dvfa-freitagsfrage-mehrheit-der-investment-professionals-haelt-zins-entscheidung-der-fed-fuer-falsch/

www.deal-magazin.com/news/50192/70-der-Investment-Professionals-haelt-Fed-Zinsentscheidung-fuer-falsch

www.boerse-am-sonntag.de/aktien/markt-im-fokus/artikel/fed-lsst-zinsen-im-keller.html

www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/dax-faellt-erneut-unter-10-000-punkte-a-1053738.html

www.boerse-online.de/nachrichten/ressort/maerkte/Dax-faellt-unter-9900-Punkte-Ausbleiben-der-US-Zinswende-verschreckt-Aktienanleger-1000816935

de.reuters.com/article/idDEKCN0RI0WO20150918

Abkehr vom Garantiezins verändert Geldanlage in Deutschland

Immer mehr Versicherer steigen aus dem Geschäft für die klassischen Lebensversicherungsprodukte mit lebenslangen Garantien aus, weil es sich als zunehmend unrentabel erweist. Alternativ setzt die Assekuranz nun auf kapitalmarktnahe Produkte ohne Garantien. Vor diesem Hintergrund halten es 84,3 Prozent der DVFA Investment Professionals in Deutschland für realistisch oder sehr realistisch, dass dadurch zukünftig stärker andere, nicht versicherungsbasierte Geldanlage-Produkte, beispielsweise der Fondsanbieter, Mittelzuflüsse verzeichnen können. Nur 15,8 Prozent der Befragten halten diese Entwicklung für weniger realistisch oder unrealistisch – das ergab die aktuelle DVFA Freitagsfrage.

Die Bedeutung der Lebensversicherung insgesamt könnte sich verändern: Mehr als die Hälfte, 53,4 Prozent der Befragten, erwarten, dass Lebensversicherungen nach dem Wegfall der Garantieverzinsung zukünftig kein zentraler Baustein der Geldanlage beziehungsweise der Vorsorge für Privatanleger mehr sein werden. Insgesamt 46,6 Prozent gehen nicht davon aus.

„Ein wichtiger Faktor für die zukünftige Rolle von Lebensversicherungsprodukten – und damit für die Geschäftsmodelle vieler Versicherer – wird sein, ob die typischerweise eher risikoaversen Versicherungskunden chancen- aber auch risikoreichere Produktvarianten ohne Garantieverzinsung in der Breite annehmen werden“, erläutert Ralf Frank, Generalsekretär der DVFA e.V.

Die Freitagsfrage in der Presse:

www.dasinvestment.com/investments/versicherungen/news/datum/2015/09/14/lebensversicherungen-werden-bei-der-vorsorge-an-bedeutung-verlieren/

www.cash-online.de/versicherungen/2015/dvfa-lv-policen-kunftig-kein-zentraler-bestandteil-der-geldanlage/275224

www.fondsprofessionell.de/news/vertrieb-praxis/nid/dvfa-umfrage-abkehr-vom-garantiezins-bietet-chancen-fuer-asset-manager/gid/1022678/ref/4/

www.fixed-income.org/index.php

www.procontra-online.de/artikel/date/2015/09/investmentfonds-statt-lebensversicherung/

www.pfefferminzia.de/umfrage-unter-investment-experten-lebensversicherungen-werden-bei-der-vorsorge-an-bedeutung-verlieren-1442218919/

Investment Professionals: Macrons Vorschlag schwächt die EU und befördert „Brexit“

Die Umsetzung der jüngsten französischen Vorschläge zur Umgestaltung der Währungsunion würde nach Ansicht der Investment Professionals in Deutschland die EU und die Eurozone zum jetzigen Zeitpunkt eher spalten als einen. Dieser Ansicht sind laut aktueller DVFA-Freitagsfrage 81 Prozent der befragten Mitglieder des Verbandes.

Das Vorhaben einer stärkeren zentralen Wirtschaftsregierung, wie sie beispielsweise der französische Wirtschaftsminister Emmanuel Macron anstrebt, würde nach Meinung der überwiegenden Mehrheit (82,1 Prozent) auch den sogenannten „Brexit“ eher befördern. Nur knapp 5 Prozent sind dagegen der Ansicht, die Bestrebungen würden den Austritt Großbritanniens aus der EU eher verhindern. Etwas mehr als 13 Prozent sehen keinen Einfluss auf die Entscheidung der Briten.

Ähnlich klar ist das Meinungsbild bei der Frage hinsichtlich der Auswirkungen eines Finanzausgleichs innerhalb der EU. Für mehr als 81 Prozent wäre der Finanzausgleich lediglich eine Umverteilung zu Lasten der wirtschaftlich stärkeren Mitglieder, die eigentlichen wirtschaftlichen Probleme der EU und der Eurozone würden dagegen damit nicht angegangen.

Weniger einheitlich antworteten die Befragten, ob die EU und die Eurozone mit einem solchen Schritt gestärkt würden. Knapp 55 Prozent der Befragten erwarten davon keine Stärkung der EU und der Eurozone. Dass durch eine engere Währungsunion künftige wirtschaftliche Krisen vermieden oder besser bewältigt werden könnten, erwarten gut 43 Prozent. Fast 57 Prozent rechnen nicht mit einer solchen Wirkung.

Wenig Chancen sehen die Investment Professionals für die Umsetzung des Plan von Wirtschaftsminister Macron im Zeitrahmen bis 2019. Gut 83 Prozent halten die Umsetzung des Vorschlags für sehr unwahrscheinlich oder wenig wahrscheinlich. Lediglich 17 Prozent halten die Verwirklichung im angegebenen Zeitraum für eher wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich.

„Unsere Mitglieder sind ganz offensichtlich sehr skeptisch hinsichtlich der Pläne der Franzosen für die EU und die Eurozone. Für äußerst bedenkenswert halte ich, wie viel Spaltkraft sie in dem Vorhaben erkennen,“ sagt Ralf Frank, Generalsekretär der DVFA e.V.

Die Freitagsfrage in der Presse:

www.boerse-am-sonntag.de/titelthema/artikel/umverteilung-in-der-eurozone-knnte-brexit-bewirken.html

www.mein-geld-medien.de/investmentfonds/10140-investment-professionals-macrons-vorschlag-schwaecht-die-eu-und-befoerdert-brexit

Investment Professionals sehen kurzfristig keine Gefahr einer Krise

Laut der aktuellen DVFA Freitagsfrage sieht mit einem Anteil von fast 80 Prozent die weit überwiegende Mehrheit der Investment Professionals in Deutschland keine Anzeichen einer sich kurzfristig anbahnenden Krise. An verschiedenen Märkten war jüngst ein auffälliger Gleichlauf zu beobachten: Die Rohstoffmärkte stecken im Korrektur-Zyklus, die von Rohstoffexporten abhängigen Länder leiden unter der Preisschwäche, die asiatischen Märkte korrigieren kräftig und Chinas Wachstumsmotor stottert. Zuletzt konnten sich auch die etablierten Aktienmärkte diesem Strudel nicht mehr entziehen. Erste Stimmen wiesen darauf hin, dass ein solcher Gleichlauf zuletzt 2008 in der Finanzkrise zu beobachten war.

Investment Professionals sehen angesichts nachhaltigen Renditerückgangs, Rohstoffbaisse und Krise in zahlreichen Schwellenländern eher Parallelen zu 1998 – am Ende allerdings hätten sich die Auftriebskräfte in den Industriestaaten durchgesetzt. Zudem wird darauf verwiesen, dass sich im Unterschied zu 2008 zumindest die kurzfristige Korrelation zwischen Aktien und Renten negativ zeige. Nur gut ein Drittel der Befragten (34,4 Prozent) hält es vor diesem Hintergrund für wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich, dass die Europäische Zentralbank (EZB) ein weiteres Anleihekaufprogramm auflegen könnte.

„Auch wenn die Zeichen nicht auf Sturm stehen sollten Investoren wachsam bleiben – denn nach aller Erfahrung sieht keine Krise genauso aus wie die vorhergehende. Sie entsteht dort, wo man es nicht erwartet hat“, erläutert Ralf Frank, Generalsekretär der DVFA e.V. 

Die Freitagsfrage in der Presse:

www.cash-online.de/maerkte/2015/dvfa-kurzfristig-keine-krisengefahr/272767

www.finanzen.net/nachricht/anleihen/DVFA-Freitagsfrage-Investment-Professionals-sehen-kurzfristig-keine-Gefahr-einer-Krise-4494799

www.procontra-online.de/artikel/date/2015/08/dvfa-investment-professionals-sehen-kurzfristig-keine-gefahr-einer-krise/

Chinesischer Devisenmarkt: Investment Professionals erwarten weitere Liberalisierung

Laut der aktuellen DVFA Freitagsfrage gehen mehr als zwei Drittel (69,3 Prozent) der Investment Professionals in Deutschland davon aus, dass die chinesische Zentralbank nach den jüngsten Maßnahmen die Entwicklung hin zu einem freien Wechselkurs weiter vorantreiben wird. Knapp ein Drittel der Befragten (30,7 Prozent) geht nicht davon aus. Die Abwertung des Renminbi in der vergangenen Woche hat für Aufmerksamkeit gesorgt – neben einer niedrigeren Festlegung hatte die chinesische Zentralbank Änderungen bei der täglichen Bestimmung des Wechselkurses eingeführt. Die tatsächlichen Marktbewegungen sollen nun stärker in die Festlegung des Kurses mit einfließen.

Die Maßnahmen haben auch die Diskussion um die Aufnahme des Renminbi in die Gruppe der internationalen Reservewährungen, das so genannte Sonderziehungsrecht des Internationalen Währungsfonds (IWF), befeuert.  Dass der Renminbi nach der nächsten Überprüfung des IWF aufgenommen wird, halten 42,5 Prozent der befragten Investment Professionals für realistisch oder sehr realistisch. Insgesamt 49,5 Prozent halten diesen, für die Internationalisierung der chinesischen Währung wichtigen Schritt für weniger realistisch. Nur 7,9 Prozent der Befragten halten es für gänzlich unrealistisch, dass der Renminbi nach der nächsten Analyse des Währungskorbs durch den IWF, die bis Ende 2015 abgeschlossen sein soll, aufgenommen wird. Im Falle eine Änderung der Zusammensetzung würde diese laut IWF voraussichtlich im Oktober 2016 in Kraft treten.

Die Freitagsfrage in der Presse:

www.procontra-online.de/buschfunk/date/2015/08/dvfa-was-investment-professionals-von-chinas-devisenmarkt-erwarten/

www.fondsprofessionell.de/news/markt-strategie/nid/dvfa-zu-china-anlageprofis-sehen-weitere-liberalisierung-des-devisenmarkts/gid/1022365/ref/1/

Green Bonds: Investment Professionals für verbindliche Standards

Der Markt für so genannte "Green Bonds" ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Mit diesen Anleihen sollen Umwelt- und Klimaschutzprojekte finanziert werden. Fast zwei Drittel (64,5 Prozent) der Investment Professionals in Deutschland erwarten unter den aktuellen Bedingungen weiterhin einen Boom in diesem Marktsegment, über ein Drittel (35,5 Prozent) geht nicht davon aus – so die Ergebnisse der aktuellen DVFA Freitagsfrage.

Die Transparenz des vergleichsweise jungen Marktes sorgt immer wieder für Diskussionen. Zur Verhinderung von "Greenwashing" existieren bereits Initiativen wie die freiwilligen "Green Bond Principles" oder die Maßnahmen der "Climate Bonds Initiative". Die große Mehrheit der deutschen Investment Professionals, insgesamt 87,6 Prozent, hält darüber hinaus verbindliche Standards für die Emission von Green Bonds für sinnvoll oder sehr sinnvoll. Nur 12,4 Prozent der Befragten schätzen solche Standards als wenig oder nicht sinnvoll ein.

"Verbindliche Standards für Green Bonds wären wünschenswert, weil sie langfristig zur Stabilität und Attraktivität dieses Marktsegments beitragen könnten", erläutert Ralf Frank, Generalsekretär der DVFA e.V.

Die Freitagsfrage in der Presse

www.finanzen.net/nachricht/anleihen/Green-Bonds-Investment-Professionals-fuer-verbindliche-Standards-4467407

www.fixed-income.org/index.php

www.mein-geld-medien.de/investmentfonds/9994-green-bonds-investment-professionals-fuer-verbindliche-standards

Deutscher Staatsfonds könnte Infrastrukturinvestitionen vorantreiben

Obwohl eine moderne Infrastruktur zentrales Fundament für Wachstum und Wohlstand ist, werden in Deutschland Investitionen in dieses Segment nach wie vor vernachlässigt. Ein Instrument, um langfristige Infrastrukturprojekte zu finanzieren, könnte die Bildung eines Staatsfonds (Sovereign Wealth Funds) darstellen. Fast 70 Prozent der Investment Professionals (68,6 Prozent) halten einen solchen Fonds hierfür geeignet oder sehr geeignet. Knapp ein Drittel (31,4 Prozent) schätzt dieses Instrument in Deutschland als weniger oder nicht geeignet ein.

Ein solcher Staatsfonds könnte durch gezielte, direkte Investitionen große Infrastruktur-Vorhaben vorantreiben und dadurch indirekt auch das Wirtschaftswachstum insgesamt fördern. Allerdings werden Staatsfonds typischerweise in Verbindung mit Ländern gebracht, die wie Norwegen einen deutlichen Haushaltsüberschuss aufweisen beziehungsweise aufgewiesen haben. Vor diesem Hintergrund schätzen nur 18,5 Prozent der Experten das Aufsetzen eines deutschen Sovereign Wealth Funds in den nächsten Jahren als realistisch ein. Eine deutliche Mehrheit, 60,5 Prozent, hält diese Entwicklung hingegen für wenig realistisch. Als unrealistisch schätzen 21,8 Prozent die Auflegung eines solchen Fonds ein. Verwiesen wurde von Seiten der Befragten unter anderem darauf, dass in absehbarer Zeit keine signifikanten Haushaltsüberschüsse zu erwarten seien – und das Ziel eines zumindest ausgeglichenen Haushalts nicht zuletzt auf Kosten von Investitionen, beispielsweise in die Infrastruktur, erreicht worden sei.

„Die Finanzierungsfrage steht der Auflegung eines Staatsfonds für Infrastrukturinvestitionen in Deutschland entgegen“, erläutert Ralf Frank, Generalsekretär der DVFA e.V.  „In jedem Fall sollten sowohl staatliche als auch privatwirtschaftliche Investitionen in die Modernisierung und den Ausbau der Infrastruktur in Deutschland zielgerichteter als bisher gefördert werden.“

Die Freitagsfrage in der Presse

www.deal-magazin.com/news/49197/Deutscher-Staatsfonds-koennte-Infrastrukturinvestitionen-vorantreiben

www.mein-geld-medien.de/investmentfonds/9940-dvfa-freitagsfrage-deutscher-staatsfonds-koennte-infrastrukturinvestitionen-vorantreiben

Investment Professionals für Förderung von „patient money“

Die langfristige Investmentperspektive, auch „patient money“ oder „patient capital“, sollte laut 80,2 Prozent der Investment Professionals in Deutschland stärker gefördert werden – das ergab eine aktuelle Umfrage der DVFA. Nur 19,8 Prozent der befragten Experten sehen hierfür keine Notwendigkeit.

Eine kurzfristige Investmentperspektive, die zum Beispiel attraktive Quartalsgewinne zu Lasten langfristiger Unternehmensziele in den Vordergrund stellt, schätzen fast zwei Drittel (62,1 Prozent) als problematisch ein. Dass kurzfristige Investoren hingegen als Kontrollinstanz für Unternehmenslenker oder auch für die Liquidität einer Aktie von Bedeutung sind, sieht rund ein Drittel der Befragten (37,9 Prozent).

Zur Förderung von „patient money“ schätzen 57,7 Prozent der Befragten Instrumente als geeignet oder sehr geeignet ein, die darauf ausgelegt sind, die Haltedauer von Aktien zu verlängern. Dazu gehören beispielsweise Papiere, die hybride Eigenschaften und von vornherein eine festgelegte Haltedauer aufweisen oder auch das doppelte Stimmrecht in Frankreich, das nach einer zweijährigen Haltefrist von Aktien in Kraft tritt. Als weniger oder nicht geeignet bewerten solche Instrumente 42,2 Prozent der Befragten. Verwiesen wurde unter anderem auf alternative Förderungsmöglichkeiten – beispielsweise über  die (Wieder-) Einführung steuerfreier Kursgewinne nach einer festgelegten Haltedauer.

„Eine Dominanz der kurzfristigen Investmentperspektive wird dann problematisch, wenn sie das langfristige Wachstum von Unternehmen behindert“, erläutert Ralf Frank, Generalsekretär der DVFA e.V. „Ziel von Unternehmen, Investoren und Regulatoren muss es daher sein, gemeinsam einer solchen Entwicklung entgegenzuwirken“, so Frank.

Die Freitagsfrage in der Presse:

deal-magazin.com/news/5/48919/Umfrage-Investment-Professionals-fuer-Foerderung-von-patient-money

www.mein-geld-medien.de/investmentfonds/9854-investment-professionals-fuer-foerderung-von-patient-money

Börsen-Crash in China würde auch globale Finanzmärkte treffen

Im Rahmen einer aktuellen Umfrage der DVFA bewerten fast drei Viertel (72,1 Prozent) der deutschen Investment Professionals die Verwerfungen an den chinesischen Aktienmärkten als Symptom für das Platzen einer Spekulationsblase. Nur 27,9 Prozent gehen davon aus, dass es sich lediglich um eine scharfe Korrektur im Rahmen einer weiter andauernden Hausse handelt.

Dass diese Verwerfungen zu einem Crash an den Aktienmärkten in China führen können, befürchten 43,3 Prozent der Befragten. Würden sich die Parallelen zum Platzen der Internetblase vor 15 Jahren bestätigen, könnten die Kurse noch deutlich tiefer fallen. Insgesamt 28,8 Prozent der Investment Professionals gehen hingegen davon aus, dass es der chinesischen Regierung beziehungsweise der Notenbank gelingen wird, die Märkte zu stabilisieren.

Sollte es zu einem Börsen-Crash in China kommen, würde dies – nicht zuletzt durch die negativen Auswirkungen auf die chinesische Wirtschaft – auch die internationalen Finanzmärkte treffen. Drei Viertel (75 Prozent) der Befragten rechnen mit gefährlichen oder sehr gefährlichen Konsequenzen. Nur ein Viertel (25 Prozent) hält eine solche Entwicklung für kaum oder nicht problematisch.

„Auch wenn sich die Situation an den chinesischen Aktienmärkten zwischenzeitlich zu beruhigen scheint, darf nicht vergessen werden, dass nach wie vor ein erheblicher Teil der gelisteten Aktien vom Handel ausgesetzt ist“, erläutert Ralf Frank, Generalsekretär der DVFA e.V. 

Die Freitagsfrage in der Presse:

www.investmentfonds.de/fondsnews_full.cfm

http://www.institutional-money.com/news/uebersicht/artikel/boersen-crash-in-china-wuerde-auch-globale-finanzmaerkte-treffen-sagen-investment-professionals/?no_cache=1&cHash=4de13c009b9a3100428160f20e7e4ca5

www.everling.de

Für Investment Professionals überwiegen politische Risiken

In den aktuellen politischen Unsicherheiten –beispielsweise im Hinblick auf den Zusammenhalt der europäischen Währungsunionoder den Konflikt in der Ukraine – sehen laut einer Umfrage der DVFA fast zweiDrittel der Investment Professionals (64,7 Prozent) großes oder sehr großes Gefahrenpotenzial für die wirtschaftliche Entwicklung und die Finanzmärkte im Euroraum.

Geringer schätzen die Befragten die Risiken bis Ende des Jahres durch einenAusstieg der US-Notenbank aus der lockeren Geldpolitik ein. Knapp ein Drittel (32,8Prozent) befürchten Marktverwerfungen infolge einer Zinswende in den USA. Einedeutliche Mehrheit (67,2 Prozent) sieht hier kaum oder kein Gefahrenpotenzial. Einegroße Rolle dürfte dabei die Annahme spielen, dass die Märkte den Strategiewechselder Fed bereits antizipieren.

Große Einigkeit besteht unter den deutschen Investment Professionals im Hinblickauf die Bewertung der Risiken durch eine weitere Abwertung des Euro. Insgesamt84,5 Prozent der Befragten sehen darin kaum oder kein Gefahrenpotenzial.

„Die politischen Risiken in Europa nehmen zu“, erläutert Ralf Frank, Generalsekretärder DVFA e.V. „In Kombination mit den massiven geldpolitischen Maßnahmen derEuropäischen Zentralbank führt dies zu einer zunehmenden Komplexität an denFinanzmärkten“, so Frank.

Mehr Transparenz der EZB gewünscht

Die deutschen Investmentprofessionals befürwortenlaut einer Umfrage der DVFA die grafische Darstellung der Markterwartungen des Rates der Europäischen Zentralbank (EZB). Die amerikanische Notenbank Fed hat esvorgemacht, ab 2016 will auch die Bank of Japan mit Hilfe einer Punktegrafik dieEinschätzung ihrer Ratsmitglieder zur Entwicklung von Inflation und Wachstumveröffentlichen. Ziel dieser Information ist es, die Markterwartungen besser zu steuern.Über 60 Prozent der Investment Professionals halten eine solche Information fürhilfreich oder sogar für sehr hilfreich. Lediglich 7,4 Prozent sehen darin keinenMehrwert. Allerdings finden 17,6 Prozent der Finanzexperten die Veröffentlichungproblematisch, weil sie Spekulationen schüren könnte.

In ihren Kommentaren weisen die DVFA-Mitglieder jedoch auch darauf hin, notwendigeKorrekturen des EZB-Kurses wären nach einer solchen Offenlegung mitunter schwererumzusetzen, aus Sorge vor der Reaktion der Märkte. Und auch bei der Fed habe dasInformationssystem nicht wie erwartet zu geringerer Volatilität geführt.

„Der Wunsch nach mehr Transparenz und früherer Information über dieMarkeinschätzung des geldpolitischen Rats ist klar erkennbar“, erläutert Ralf Frank,Generalsekretär der DVFA e.V. „Aber auch die vorgetragenen Bedenken sollten gehörtwerden“, so Frank.


Die Freitagsfrage in der Presse:

http://www.cash-online.de/maerkte/2015/dvfa-umfrage-mehr-transparenz-seitens-der-ezb-gefordert/260341

http://www.deal-magazin.com/news/48433/Investment-Professionals-wuenschen-sich-mehr-Transparenz-der-EZB

Investment Professionals rechnen mit Insolvenz Griechenlands

Die Verhandlungen der Euro-Finanzminister zur Krise in Griechenland stehen auf Messers Schneide. Die überwiegende Mehrheit der Investment Professionals in Deutschland, 73,7 Prozent, geht davon aus, dass Griechenland zahlungsunfähig werden wird – so die Ergebnisse der aktuellen DVFA-Freitagsfrage. Immerhin für möglich halten dieses Szenario 21,2 Prozent, nur 5,1 Prozent der befragten Experten schätzen eine Staatspleite Griechenlands als unwahrscheinlich ein.

Auch den „Grexit“ hält die Mehrheit der Befragten für realistisch, allerdings fallen die Ergebnisse hier weniger deutlich aus: Insgesamt 52,5 Prozent schätzen den Austritt Griechenlands aus dem Euro als wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich ein. Für möglich halten den „Grexit“ 27,7 Prozent, für unwahrscheinlich halten ihn 19,7 Prozent.

Im Falle einer Insolvenz beziehungsweise eines „Grexit“ erwarten die Investment Professionals schwerwiegendere Konsequenzen für Griechenland als für die Europäische Union: Schwere Verwerfungen in Griechenland befürchten 58,4 Prozent der Befragten. Eine nachhaltige Schädigung des Vertrauens in der Euro-Zone sieht hingegen nur rund jeder Zehnte (Insolvenz – 10,9 Prozent, „Grexit“ – 9,5 Prozent).

Eine Insolvenz Griechenlands wäre für die Europäische Union zwar fiskalisch teuer, aber letztendlich zu bewältigen, sagen 51,1 Prozent. Im Falle eines Austritts Griechenlands aus dem Euro sehen 43,1 Prozent sogar die Chance, dass dies Klarheit schaffe und dadurch Märkte, Währung und Wirtschaft beflügele. Positive Auswirkungen eines „Grexit“ für Griechenland selbst sehen nur 30,7 Prozent.

Die Freitagsfrage in der Presse:

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/MARKET-TALK-DVFA-52-5-der-Profi-Investoren-rechnen-mit-Grexit-4393005

https://www.tradesignalonline.de/de/charts/news.aspx?id=433252&filter=&catid=0

Veränderungen durch MiFID II: Investmentprofis sehen Auswirkungen auf Coverage von Small und Mid Caps eher gelassen

Die MiFID II wird dem Sell-side Research massive Änderungen bringen. Immer wieder wird von Marktteilnehmern angenommen, dass die MiFID II im Bereich Research, das als Zuwendung definiert wird, dazu führen wird, dass die Coverage von Small und Mid Caps leiden wird, mithin Research-Kapazitäten von den Brokern zurückgefahren werden, da sie Research von kleinen und meist illiquideren Werten nicht mehr verkaufen können.

Auf die Frage, ob MiFID II dazu führen wird, dass sich die teilweise schon dünne Coverage von klein- und mittelständischen börsennotierten Unternehmen weiter reduzieren wird, äußerten DVFA Investment Professionals hälftig, dass sich die Coverage eher verschlechtern wird (49,1%). Nur knapp 2 Prozent mehr, 50,9%, meinen, dass es zwar Veränderungen geben wird, dies aber auch eine Chance für neue Anbieter und andere Modelle wie zum Beispiel des vom Emittenten bezahlten Researchs darstellt.

Einen erstaunlichen Spiegel der ersten Frage bildet die Antwort auf die zweite Frage, ob Marktteilnehmer noch einmal versuchen sollten, konkrete Details der MiFID II insbesondere im Bereich der Zuwendungen/Research zu ändern. 50,9 % meinen, dass nichts unversucht bleiben sollte, um die schädlichen Folgen der EU-Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente MiFID II abzuwenden. Unabwendbar erscheint die neue Verordnung 49,1 % der Befragten, die sich gleichzeitig dafür aussprechen, rechtzeitig die Folgen auf das Research in den Fokus zu nehmen.

Ein Befragter kommentierte, dass die veränderte Anforderung zu einem „besseren und unabhängigen Research“ führen könnte. Ein anderes DVFA Mitglied meinte: Die Entwicklung „ist nicht zwingend schlecht. Entsprechend wird die Bedeutung von Buy-side-Research zunehmen. Selber denken hat ohnehin mehr Charme als der Konsum von Meinungen. Es gibt zwar eine Vielzahl von Anbietern für Bezahlmodelle, deren Qualität ist aber nicht immer vorteilhaft.“

„MiFID II kann dazu führen, dass die Coverage von Small und Mid Caps leiden wird, mithin Research-Kapazitäten von den Brokern zurückgefahren werden, da sie Research von kleinen und meist illiquideren Werten nicht mehr verkaufen können. Dennoch ergeben sich in einem fungiblen Markt Chancen für Sell-side Häuser, neue Anbieter und neue Geschäftsmodelle", sagt Ralf Frank, Generalsekretär der DVFA.

Freitagsfrage in der Presse:

www.finanzwelt.de/online/investmentfonds/item/veraenderungen-durch-mifid-ii

Investment Professionals für Erhalt von Bargeld

Die von Ökonomen aktuell geführte Diskussion um die Abschaffung von Bargeld zugunsten digitaler Zahlungsmittel stößt auf klare Ablehnung unter Investment Professionals.

Die überwiegende Mehrheit der von der DVFA befragten Mitglieder, 85,6 Prozent, hält Bargeld auch weiterhin für unverzichtbar. Lediglich 14,2 Prozent beurteilen das Festhalten gerade auch der deutschen Verbraucher an Münzen und Scheinen für antiquiert und schließen sich den Argumenten für den Verzicht auf Bargeld an.„Bare und unbare Zahlungsformen haben ihre Berechtigung. Doch auch wenn der Trend weiter zu digitalen Bezahlformen geht, Bargeld wird uns noch eine ganze Weile erhalten bleiben“, erläutert Ralf Frank, Generalsekretär der DVFA e.V. Die Gruppe der Bargeld-Befürworter ist geteilt.

14,4 Prozent aller Teilnehmer der Umfrage glauben, Bargeld werde es immer geben. 71,2 Prozent aller Teilnehmer sehen eine zunehmende Bedeutung moderner Bezahlsysteme, aber keinen Wegfall des Bargeldes. Viele Bargeld-Befürworter verwiesen in ihren Kommentaren auf offene Fragen des Datenschutzes bei ausschließlicher digitaler Zahlungsweise. Andere führten an, der elektronische Zahlungsverkehr sei technisch anfälliger.

Die Freitagsfrage in der Presse:

http://www.dasinvestment.com/nc/investments/maerkte/news/datum/2015/05/22/ciias-gegen-bargeld-abschaffung/

http://www.cash-online.de/investmentfonds/2015/dvfa-befragung-klares-votum-fur-erhalt-des-bargelds/252937

Investment Professionals erwarten anhaltende „Forward Guidance“ der EZB

Mehr als drei Viertel (75,6 Prozent) der von der DVFA befragten Investment Professionals gehen davon aus, dass die Europäische Zentralbank (EZB) ihre aktuelle Informationspolitik der „Forward Guidance“ fortführen wird. Knapp ein Viertel (24,4 Prozent) erwartet in Zukunft eine Abkehr der EZB von diesem Kommunikationsinstrument.

Durch die „Forward Guidance“, also Hinweise der Zentralbanken zur zukünftigen Geldpolitik, sollen Marktteilnehmer insbesondere in Phasen erhöhter Unsicherheit eine Orientierungshilfe erhalten und zugleich ihre Erwartungen gesteuert werden. Ein Großteil der Befragten, 61,4 Prozent, ist der Meinung, dass Zentralbanken im Sinne dieser Informationspolitik immer möglichst frühzeitig informieren sollten. Mehr als ein Drittel der Investment Professionals, 38,6 Prozent, schätzt das Instrument der „Forward Guidance“ jedoch als hinderlich für eine dauerhafte Funktionsfähigkeit der Märkte ein.

„Mithilfe der ‚Forward Guidance‘ sollen die Erwartungen der Marktteilnehmer stabilisiert werden“, erläutert Ralf Frank, Generalsekretär der DVFA e.V. „Allerdings besteht zugleich die Gefahr, dass durch eine zu offensive oder uneinheitliche Informationspolitik Spekulationen geschürt werden und sich die Zentralbanken selbst ihrer Flexibilität berauben“, kommentiert Frank.

Die Freitagsfrage in der Presse:

www.finanzen.at/nachrichten/anleihen/Investment-Professionals-erwarten-anhaltende-%E2%80%9EForward-Guidance%E2%80%9C-der-EZB-1000623496

http://www.mein-geld-medien.de/investmentfonds/maerkte/9501-investment-professionals-erwarten-anhaltende-forward-guidance-der-ezb

http://www.fixed-income.org/index.php?id=19&tx_ttnews[tt_news]=5248&cHash=7e994ff382a4c8e74a03ff378f684df2

www.deal-magazin.com/news/47379/Investment-Profis-erwarten-anhaltende-Forward-Guidance-der-EZB

Hohe Dividenden der Dax-Unternehmen angemessen

Mit erwarteten Ausschüttungen von rund 30 Milliarden Euro bewegen sich die Dividenden der Dax-Konzerne in diesem Jahr auf Rekordniveau. Die überwiegende Mehrheit der von der DVFA befragten Investment Professionals, 78 Prozent, beurteilt dieses Dividendenniveau als angemessen, da es die gute wirtschaftliche Situation der Unternehmen widerspiegle. Knapp ein Fünftel,  19,1 Prozent, schätzt das Niveau der Zahlungen als zu hoch ein und befürchtet, dass diese auf Kosten von Investitionen und damit zukünftiger Erträge getätigt werden. Nur 2,8 Prozent halten die Dividenden für zu niedrig.

Der Dividendenrendite messen 77,3 Prozent der befragten Investment Professionals eine wichtige (57,4 Prozent) beziehungsweise sehr wichtige (19,9 Prozent) Bedeutung bei der Bewertung einer Aktie zu. Weniger wichtig für die Analyse eines Papiers halten 22 Prozent diese Kennzahl.

„Hohe Ausschüttungen sind für Anleger in Zeiten niedriger Zinsen ein nicht zu unterschätzender Kaufanreiz“, erläutert Ralf Frank, Generalsekretär der DVFA e.V. „Wichtig ist aber gleichzeitig eine langfristig ausgerichtete Dividendenpolitik der Unternehmen, die sich nicht allein an den aktuellen Gewinnen orientiert und weiteres Wachstum ermöglicht“ so Frank.

Die Freitagsfrage in der Presse:

http://www.aktien-test.de/aktien-test-redaktion/nachrichten/hohe-dividenden-der-dax-unternehmen-angemessen/

http://www.deal-magazin.com/news/47084/Hohe-Dividenden-der-Dax-Unternehmen-angemessen

Transaktionssteuer würde Wettbewerb stark verzerren

Fast die Hälfte (48,8 Prozent) der von der DVFA befragten Investment Professionals erwartet, dass es durch die Einführung einer Finanztransaktionssteuer (FTS) zu starken Ausweicheffekten kommen würde. Mittlere Effekte wird es laut 28,7 Prozent geben, wenige oder kaum Auswirkungen prognostizieren nur 22,5 Prozent der Befragten.

Weitreichende Folgen befürchten die DVFA-Mitglieder für die Wettbewerbsfähigkeit des Finanzplatzes Deutschland. Laut 78,3 Prozent würde die Einführung der Steuer die hiesigen Handelsplätze im Wettbewerb mit Luxemburg und London benachteiligen, nur 4,7 Prozent sehen keine Benachteiligung. Die EU-Kommission plant eine Abgabe von 0,1 Prozent bei Aktien und Anleihen sowie 0,01 Prozent bei Derivaten. Innerhalb der EU befürworten aktuell Belgien, Deutschland, Estland, Griechenland, Österreich, Portugal, die Slowakei, Slowenien und Spanien die Einführung der FTS. In Italien und Frankreich wird bereits eine Transaktionssteuer erhoben.

Mehr als ein Drittel der Befragten (34,1 Prozent) erwartet, dass die FTS tatsächlich wie von der Politik geplant im Jahr 2016 in den beteiligten EU-Ländern eingeführt wird, knapp zwei Drittel (65,9 Prozent) gehen nicht davon aus. „Die Politik scheint vielerorts in Europa gewillt, die Einführung der Finanztransaktionssteuer voranzutreiben“, kommentiert Ralf Frank, Generalsekretär der DVFA e.V. „Eine solche Steuer wird jedoch nicht den gewünschten Effekt haben, wenn sie nicht globale Gültigkeit hat und könnte stattdessen das ‚Level Playing Field' an den internationalen Finanzmärkten nachhaltig stören“ so Frank.

DVFA Freitagsfrage in der Presse:

www.welt.de/print/wams/finanzen/article139419641/Es-ist-wie-mit-der-Eiscreme.html

www.aktiencheck.de/exklusiv/Artikel-DVFA_Umfrage_Transaktionssteuer_wuerde_Wettbewerb_stark_verzerren-6412205

www.asscompact.de/nachrichten/weitreichende-folgen-f%C3%BCr-wettbewerbsf%C3%A4higkeit-des-finanzplatzes-deutschland-bef%C3%BCrchtet

DVFA Freitagsfrage: Zu geringe Liquidität bei Unternehmensanleihen

Die überwiegende Mehrheit der Investment Professionals (58,6 Prozent) bewertet die Liquiditätssituation an den Märkten für Unternehmensanleihen als problematisch oder sehr problematisch – das zeigen die Ergebnisse der aktuellen DVFA Freitagsfrage. Ein knappes Drittel (31,2 Prozent) schätzt die Lage neutral ein, unproblematisch oder sehr unproblematisch ist die Situation laut 12,5 Prozent der Befragten.

Viel diskutiert wird momentan die Wirkung des EZB Ankaufprogramms. Einen negativen Effekt auf die Liquidität am Markt für Unternehmensanleihen befürchten 40,6 Prozent der Investment Professionals. Um die Hälfte weniger, 21,1 Prozent, rechnen damit, dass das Programm die Liquidität verbessern kann. Keinen nennenswerten Effekt auf den Markt für Unternehmensanleihen erwarten 38,3 Prozent der Befragten. In Kommentaren wurde ergänzend auf die unterschiedliche Marktsegmente verwiesen. So laufe der Primärmarkt gut, aber im Sekundärmarkt sei die Liquidität zuletzt stark zurückgegangen. Auch sei in diesem Zusammenhang der Effekt der neuen Regulierungsvorschriften für Banken nicht zu unterschätzen.

„Die Investment Professionals werden die Wirkung des EZB-Ankaufprogramms weiterhin sehr genau verfolgen. Denn ein Austrocknen des volkswirtschaftlich bedeutenden Markts für Unternehmensanleihen ginge weit über einen bloßen Kollateralschaden hinaus“, kommentiert Ralf Frank, Generalsekretär der DVFA e.V.

DVFA Freitagsfrage in der Presse:

de.e-fundresearch.com/strategy/artikel/24742-umfrage-zu-geringe-liquiditaet-bei-unternehmensanleihen

www.mein-geld-medien.de/investmentfonds/maerkte/9312-zu-geringe-liquiditaet-bei-unternehmensanleihen

www.everling.de

www.etffunds.de

www.investmentfonds.de/fondsnews_full.cfm

DVFA Freitagsfrage: Banken benötigen FinTechs als Partner

Zwei Drittel (67,2 Prozent) der von der DVFA befragten Investment Professionals sind der Meinung, dass Banken früher oder später FinTechs als Partner benötigen werden, um auf die fortschreitende Digitalisierung und sich ändernde Kundenbedürfnisse angemessen zu reagieren. Ein knappes Drittel (32,8 Prozent) geht davon aus, dass traditionelle Banken ausreichend Innovationskraft besitzen, um dies aus eigener Kraft zu bewerkstelligen.

FinTechs sind Unternehmen, die auf Basis von digitalen Medien oder IT neue Services und Produktlösungen auf den Markt bringen – bislang zumeist fokussiert auf einzelne Elemente der Wertschöpfungskette im Banking oder Asset Management. Der Großteil der Befragten, 80 Prozent, geht davon aus, dass FinTechs für Banken mit einem traditionellen Geschäftsmodell eine zunehmende Konkurrenz darstellen. Nur 20 Prozent der Investment Professionals sehen hier keinen verstärkten Wettbewerb.

Während die etablierten Institute über Vorteile wie eine bekannte Marke, Kundenbeziehungen und nicht zuletzt den Besitz einer Banklizenz verfügen, können FinTechs oft modernstes technisches Knowhow und innovative Produktlösungen für Kunden vorweisen. „Ausschlaggebend wird sein, ob traditionelle Banken und FinTechs Kooperationsmodelle entwickeln können, die beide Seiten stärken“, erläutert Ralf Frank, Generalsekretär der DVFA e.V.

DVFA Freitagsfrage in der Presse:

http://www.banking-test.de/dvfa/nachrichten/banken-benotigen-fintechs-als-partner/

http://www.everling.de/

DVFA Freitagsfrage: Hochfrequenzhandel sollte schärfer reguliert werden

Mehr als drei Viertel der Investment Professionals (76 Prozent) sind der Meinung, dass die aktuelle Regulierung des Hochfrequenzhandels (High Frequency Trading, oder HFT) verschärft werden sollte. Nach der aktuellen Erhebung der DVFA hält weniger als ein Viertel der Befragten (24 Prozent) eine stärkere Kontrolle für nicht notwendig.

Die überwiegende Mehrheit der Investment Professionals, 67,4 Prozent, schätzt die Auswirkungen von HFT auf die Märkte als negativ ein, beispielsweise im Hinblick auf die Volatilität. Von neutralen Effekten gehen nur 14,0 Prozent der Befragten aus. Positive Effekte durch den Hochfrequenzhandel, wie zum Beispiel gesteigerte Liquidität, sehen 19,4 Prozent der Befragten. In Kommentaren wiesen zahlreiche DVFA-Mitglieder darauf hin, dass strengere Vorgaben im Bereich des HFT sinnvoll seien, aber mit Augenmaß eingeführt werden sollten, um eine Überregulierung zu vermeiden.

Im Zuge des technologischen Fortschritts hat der Hochfrequenzhandel in den vergangenen Jahren enorm an Dynamik gewonnen. Wissenschaftler forschen bereits an einer weiteren Beschleunigung der Datenübertragung. „Der Einsatz von Algorithmen an den Finanzmärkten in Kombination mit einer immer schnelleren Handelsfrequenz darf jedoch nicht abgekoppelt von den daraus resultierenden Risiken erfolgen“, kommentiert Ralf Frank, Generalsekretär der DVFA e.V. „Ausschlaggebend für den Effekt von HFT auf die Märkte – und auch für die Regulierung dieses Segments – wird zunehmend sein, wie verantwortungsvoll jene Marktteilnehmer agieren, die mit dem Einsatz modernster Technologie einen Informations- und Zeitvorsprung gegenüber dem Gros der Anleger erhalten“, so Frank.

DVFA Freitagsfrage in der Presse:

http://www.institutional-money.com/news/uebersicht/artikel/dvfa-wuenscht-sich-eine-schaerfere-regulierung-des-hochfrequenzhandels/

http://www.fondsprofessionell.de/news/markt-strategie/nid/finanzprofis-plaedieren-fuer-schaerfere-regulierung-des-hochfrequenzhandels/gid/1019937/ref/4/

http://www.broker-test.de/trading-news/dvfa-erhebung-hochfrequenzhandel-sollte-scharfer-reguliert-werden-27987/

DVFA Freitagsfrage: Geschlechterdiversität sinnvoll, aber schwer umsetzbar

Jeder dritte von der DVFA befragte Investment Professional (33,8 Prozent) ist der Meinung, dass Gender als Diversifikationsmöglichkeit im Asset Management stärker Berücksichtigung finden sollte, die Umsetzung in der Praxis aber schwierig ist.
Gründe hierfür liegen beispielsweise darin, dass momentan noch wenige von Frauen betreute Produkte oder geführten Unternehmen im Markt zu finden sind. Über die Hälfte der Befragten (60,3 Prozent) erwartet durch eine stärkere Diversifikation im Hinblick auf männliche und weibliche Entscheidungsträger keinen signifikanten Effekt auf ein Gesamtportfolio. Eine positive Auswirkung auf das Risiko-Rendite-Profil erwarten 6,0 Prozent.
Insgesamt 61,6 Prozent sehen die Bedeutung der Diskussion um Investmentstile und -erfolge von männlichen im Vergleich zu weiblichen Entscheidungsträgern in der Asset Management Branche als mehr (24,5 Prozent) oder weniger (37,1 Prozent) wichtig an, 39,1 Prozent der Befragten sehen keine Relevanz.
Ergebnisse aus der Behavioural Finance Forschung legen nahe, dass weibliche Investoren dazu neigen, risikoaverser zu sein als männliche Investoren und öfter an ihren Investmententscheidungen, auch in Zeiten von Markturbulenzen, festhalten. „Ob sich dies über einen längeren Zeitraum in einem Performance-Vorteil manifestiert, lässt sich auf Basis der aktuell noch begrenzten Datenmenge nicht statistisch signifikant belegen“ erläutert Ralf Frank, Generalsekretär der DVFA e.V. „Auf der anderen Seite ist jedoch davon auszugehen, dass ein Mangel an Vielfalt – und dies bezieht sich nicht nur auf die Gender-Thematik – für die Zukunft der Branche als Ganzes keinesfalls förderlich sein kann“ so Frank.

DVFA Freitagsfrage in der Presse:

http://www.fondsprofessionell.de/news/vertrieb-praxis/nid/umfrage-geschlechterdiversitaet-im-asset-management-schwer-umsetzbar/gid/1019845/ref/4/

DVFA Freitagsfrage: Ukraine-Konflikt: Staatsbankrott nicht auszuschließen

Jeder zweite von der DVFA befragte Investment Professional geht davon aus, dass die Einhaltung des Minsker Abkommens zwischen Russland, der Ukraine und den prorussischen Separatisten zu einer vorübergehenden wirtschaftlichen Entlastung des Landes führen würde. Fast ebenso viele Befragte, 47,1 Prozent, nehmen jedoch an, dass das Land nicht vor dem ökonomischen Kollaps bewahrt werden kann und in jedem Fall die Notwendigkeit eines Schuldenschnittes besteht. Eine schnelle und erfolgreiche Umschuldung erwartet nur eine Minderheit, 2,9 Prozent, der Befragten.

Durch eine Waffenruhe müsse zuallererst verhindert werden, dass weitere Menschen ihr Leben und ihre Freiheit verlieren, kommentierten Mitglieder in persönlichen Kommentaren. Auch ökonomisch könne die Zukunft des Landes, im Rahmen einer Umschuldung, nur auf Basis einer anhaltenden und nachhaltigen Friedenslösung basieren, so der Tenor. Die Wirtschaft der Ukraine ist zusammengebrochen, jüngst hat die Ratingagentur Fitch das Land auf „CC“ herabgestuft. „Zwar hat der Internationale Währungsfonds (IWF) der Ukraine in der vergangenen Woche ein Hilfspaket in Höhe von 40 Milliarden US Dollar zugesagt, ob ein Staatsbankrott tatsächlich abgewendet werden kann, ist nach wie vor unklar“, erläutert Ralf Frank, Generalsekretär der DVFA e.V.

DVFA Freitagsfrage in der Presse:

www.finanzen.net/nachricht/anleihen/DVFA-Umfrage-Ukraine-Konflikt-Staatsbankrott-nicht-auszuschliessen-4195570

www.fixed-income.org/index.php

DVFA Freitagsfrage: Grexit: Folgen für den Kapitalmarkt neutral bis positiv

Nur knapp 3 Prozent der von der DVFA befragten Investment Professionals halten einen Austritt Griechenlands aus dem Euro für ausgeschlossen. Zwar sehen 56,3 Prozent es als unwahrscheinlich an, dass das Land die Währungsunion tatsächlich verlässt, über 40 Prozent halten das Szenario jedoch für wahrscheinlich (33,5 Prozent) beziehungsweise sehr wahrscheinlich (7,4 Prozent).

Ende Februar läuft das Hilfsprogramm für Griechenland aus und aktuell ist eine politische Einigung nicht in Sicht. Auch wenn Ministerpräsident Alexis Tsipras vorsichtig Kompromissbereitschaft andeutet: Die Fronten zwischen der EU und der neuen griechischen Regierung sind verhärtet. Die Folgen eines möglichen „Grexits“ für den europäischen Kapitalmarkt bewerten fast zwei Drittel der Investment Professionals als neutral (37,2 Prozent) oder sogar positiv (27,0 Prozent). Nur 35,8 Prozent erwarten negative Auswirkungen.

„Zwar würde ein Austritt Griechenlands aus dem Euro die Märkte kurzfristig sicherlich verunsichern und die Volatilität weiter erhöhen“, erläutert Ralf Frank, Generalsekretär der DVFA e.V. „Langfristig könnte aber ein kathartischer Effekt eintreten“, so Frank. 

DVFA Freitagsfrage in der Presse:

Umfrage: "Grexit" für den Kapitalmarkt eher positiv. FONDS professionell ONLINE

DVFA: Grexit-Folgen für den Kapitalmarkt neutral bis positiv. fondsweb.de

DVFA-Studie: Grexit nicht ausgeschlossen. goingpublic.de

Grexit: Kein Angstfaktor für deutsche Investment Professionals. IPE Institutional INVESTMENT

DVFA-Umfrage: Grexit - Folgen für den Kapitalmarkt neutral bis positiv. Investmentfonds.de

DVFA Freitagsfrage: Investment Professionals erwarten starke Marktverzerrungen durch aktuelle EZB-Maßnahmen

Die überwiegende Mehrheit (87,2 Prozent) der von der DVFA befragten Investment Professionals hält es für wahrscheinlich (46,5 Prozent) beziehungsweise sehr wahrscheinlich (40,7 Prozent), dass die Maßnahmen der EZB zur Ankurbelung des Wachstums und der Inflation im Euroraum zu schwerwiegenden Marktverzerrungen führen können.

Nach Zinssenkungen, zielgerichteten langfristigen Refinanzierungsgeschäften (TLTROs), dem Ankauf von gedeckten Schuldverschreibungen und ABS will die Europäische Zentralbank ab März in großem Umfang Staatsanleihen aufkaufen. Mit ihrer Ankündigung konnte die EZB im Januar die Inflationserwartungen zunächst wie geplant schüren. Knapp 60 Prozent der Befragten rechnen allerdings nicht damit, dass die Inflationserwartungen nachhaltig steigen werden. Hingegen erwarten nur rund 40 Prozent der Investment Professionals, dass die Inflationserwartungen wie von der EZB gehofft zunehmen.

„Diese Ergebnisse zeigen, wie schwierig eine Erfolgsprognose für die Quantitative Lockerung durch die EZB ist. Neben den Entscheidungen der Zentralbank sind weitere Faktoren – wie die Entwicklung der Rohstoffpreise – zu berücksichtigen. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist jedoch davon auszugehen, dass es im Rahmen der massiven Eingriffe in die Märkte zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen wird“, erläutert Ralf Frank, Generalsekretär der DVFA e.V.

DVFA Freitagsfrage in der Presse:

DVFA: EZB sorgt für Marktverzerrungen. Cash.ONLINE

Investmentprofis erwarten starke Marktverzerrungen durch EZB-Maßnahmen. FONDS professionell ONLINE

EZB-Maßnahmen könnten Markt verzerren. goingpublic.de

Wegen lockerer EZB-Geldpolitik: Deutsche Finanzprofis gehen von starker Marktverzerrung aus. private banking magazin

Les mesures de la BCE devraient entraîner des distorsions du marché. ADVFN

Starke Marktverzerrungen durch EZB-Politik befürchtet. Börsen-Zeitung (dieser Artikel ist kostenpflichtig bzw. Sie benötigen Login-Daten zum Premiumbereich.)